Priv.-Doz. Dr. med. Jörg Fahlke, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Johanniter-Krankenhauses Genthin - Stendal gGmbH, wurde zum außerplanmäßigen Professor der Medizinischen Fakultät der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg ernannt. Prof. Dr. med. Tim Greten, zuvor Oberarzt in der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie und Endokrinologie der Medizinischen Hochschule Hannover, leitet nun das Programm Gastrointestinale Onkologie am National Cancer Institute in Bethesda, USA. Prof. Dr. med. Andreas Hochhaus, bisher Klinikum Mannheim, ist neuer Direktor der Abteilung Hämatologie und Internistische Onkologie am Universitätsklinikum Jena. Priv.-Doz. Dr. Herbert Jägle, Oberarzt der Sektion für Motilitätsstörungen, periokuläre Chirurgie und Kinderophthalmologie der Universitätsaugenklinik in Tübingen, hat die W-2-Professur für Pädiatrische Ophthalmologie der Universität Regensburg angenommen. Prof. Dr. med. Anette Kersting hat die W-3-Professur für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie an der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig angenommen und ist neue Direktorin der Klinik und Poliklinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie des Universitätsklinikums Leipzig. Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Meller vom Universitätsklinikum Essen wurde die akademische Bezeichnung „außerplanmäßiger Professor“ verliehen.
Neuer Chefarzt der Frauenklinik Stendal: Dr. med. Andreas Neumann
Dr. med. Andreas Neumann ist der neue Chefarzt der Stendaler Frauenklinik. Der 45-jährige Stendaler tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters. Andreas Neumann arbeitet seit 2003 als Gynäkologe in der Stendaler Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe und ist seit 2006 Leitender Oberarzt. Am 1. März wurde die Position des Oberarztes durch die des Chefarztes ersetzt, womit er nun Leiter der Klinik ist. Dies geschah nach einem Intermezzo von Dr. Roberto Müller, der in seiner Probezeit zurück nach Salzwedel ging.

Martin Windmann, Geschäftsführer des Johanniter-Klinikums, hob bei der Vorstellung des neuen Chefarztes hervor, dass Dr. Neumann als gebürtiger Stendaler der Region verbunden und der Klinik gut bekannt sei. Er hatte die Abteilung bereits kommissarisch geleitet und genießt eine hervorragende Akzeptanz unter seinen Kollegen.
Ziele und Weiterentwicklung der Klinik
Andreas Neumann möchte in seiner neuen Funktion kontinuierlich das fortführen, was auch unter seiner Mitarbeit entstanden ist. Er betont, dass das Team schwierige Zeiten überstanden und die Klinik zu einem Aushängeschild gemacht habe. Als Stichworte nennt er die Schlüsselloch-Chirurgie bei der Gebärmutterentfernung, die stabilen Geburtenzahlen, die Entwicklung zum Brustzentrum und das Beckenbodenzentrum. "Das alles sind Dinge, die ich weiter vorantreiben möchte. Ich möchte die Klinik auf Erfolgskurs halten und sie zum Zentrum für Frauen in der Altmark machen", so Neumann.
Damit führt Neumann auch eine familiäre Linie in der Chefriege fort. Sein Vater Richard Neumann war von 1976 bis 2003 Leiter der Frauenklinik. Bei ihm kam der Sohn auch auf die Idee, Gynäkologe zu werden. "Im Studium hab ich meinem Vater geholfen. Da musste ich öfter die Haken beim Kaiserschnitt halten." Diese Erfahrung gab ihm eine Eingebung für seine weitere berufliche Laufbahn. Er füllt seinen Beruf mit Freude und Zufriedenheit aus: "Man hat die ganze Bandbreite des Faches, aber auch des Lebens. Glück und Trauer liegen in unserem Beruf ganz nah beieinander, man ist gefordert von der Geburt eines Menschen bis zum Tod."
Patientenfeedback und Erfahrungen
Insgesamt haben 4 Patientinnen und Patienten Feedback zur Frauen- und Kinderklinik des Johanniter-Krankenhauses Stendal abgegeben. Die Erfahrungen sind überwiegend positiv. Eine Patientin berichtet von einer ambulanten Operation, bei der der Chefarzt und die Stationsärztin als sehr kompetent und freundlich beschrieben wurden. Ihre Angst verschwand innerhalb der ersten Minuten. Die familiäre Atmosphäre wird als sehr angenehm empfunden, mit Einzelzimmern und fürsorglichem Personal, das auch nach der Entbindung detaillierte Erklärungen zu Tests und Vorgehensweisen gab.
Eine andere Patientin ist mit der Behandlung voll zufrieden. Nach einer Operation zur Beseitigung von Inkontinenz, bei der ihr ein Band um die Harnröhre gelegt wurde, verbrachte sie drei Tage im Krankenhaus. Die Ärzte werden als kompetent und freundlich beschrieben, während das Pflegepersonal zwar freundlich, aber oft unterbesetzt sei.

Die Abteilung Frauenheilkunde und Geburtshilfe hat keine detaillierten Angaben zu ihren Leistungen gemacht. Es wird empfohlen, das Johanniter-Krankenhaus Stendal Frauen- und Kinderklinik Abt. Frauenheilkunde und Geburtshilfe direkt zu kontaktieren, um spezifische Informationen zu erhalten. Aktuell liegen keine Angaben zu verfügbaren Terminen vor.
Kontaktinformationen
Die Adresse des Johanniter-Krankenhauses Stendal Frauen- und Kinderklinik Abt. Frauenheilkunde und Geburtshilfe lautet Wendstr. [Bitte fügen Sie hier die vollständige Adresse ein, falls verfügbar].
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