Paris Hilton: Ihr Weg zur Mutterschaft und die Gründe für die Leihmutterschaft

Das Leben von Paris Hilton war fast ihr ganzes Dasein von der Öffentlichkeit begleitet. Ein Leben, das von Blitzlichtgewitter und Kameras geprägt war. Paris Hilton wuchs als Tochter von Richard und Kathy Hilton bereits im Rampenlicht auf. Ihr Vater erbte die bekannte Hotelgruppe Hilton, die enorme Gewinne erzielte.

Die Geburt des ersten Kindes

Ende Januar 2023 wurden Paris Hilton und Carter Reum Eltern eines Sohnes. Der Kleine kam mithilfe einer Leihmutter auf die Welt. Jedoch erst kurz bevor die frisch gebackenen Eltern die Geburtsanzeige des Kleinen auf Instagram veröffentlichen wollten, weihten sie die beiden Familien ein. Im Interview mit dem Magazin "Harper's Bazaar" verriet sie: "Mein ganzes Leben war so öffentlich. Ich hatte noch nie etwas für mich." Auch während der Geburt achtete Paris Hilton penibel darauf, dass nichts an die Öffentlichkeit gelangen würde.

Paris Hilton mit ihrem Baby

Obwohl sie ein enges Verhältnis zu ihrer Schwester Nicky und ihrer Mutter Kathy Hilton pflegen soll, entschied sich Paris, die Schwangerschaft für sich zu behalten. Vielleicht auch, weil es bereits im November vergangenen Jahres zu öffentlichen Spannungen gekommen war. Ihre Mutter hatte damals behauptet, dass In-Vitro-Fertilisation für Paris ein "Kampf" gewesen sei. "Ich weiß nicht, woher sie das hat", kommentierte Paris Hilton am nächsten Tag in einem TMZ-Interview die Meldung. Auch den Namen des Jungen hat Hilton bisher nicht verraten. Was sie aber im Interview verriet, warum sie sich einst in Carter Reum verliebte: "Er ist nicht berühmt. Er ist schlau. Er kommt aus einer netten Familie. Er ist ein guter Mensch."

It-Girl und US-Hotelerbin Paris Hilton hat die Geburt ihres ersten Kindes bekanntgegeben. Laut Medienberichten hat eine Leihmutter den Jungen zur Welt gebracht. „Du wirst schon jetzt über alles geliebt“, schrieb Paris Hilton unter ihren neusten Instagram-Post. Das Foto zeigt eine Erwachsenenhand mit weiß-lackierten Fingernägeln, die eine Babyhand festhält. Dass sie und ihr Mann Carter Reum, den sie im November 2021 ehelichte, kürzlich per Leihmutterschaft Eltern eines Sohnes geworden sind, bestätigte die Hotelerbin gegenüber dem US-Magazin „People“: „Wir sind so aufgeregt, gemeinsam unsere Familie zu starten und unsere Herzen explodieren vor Liebe für unseren Baby-Jungen“, sagte sie dem Magazin. Wann genau das Baby auf die Welt kam, wurde nicht bekannt.

Der Kinderwunsch und die Entscheidung für künstliche Befruchtung

Dass Hilton sich Kinder wünschte, thematisierte die 41-Jährige häufiger. Bereits im Dezember erzählte sie dem Blatt, dass sie sich während des pandemiebedingten Lockdowns Eizellen entnehmen lassen und mit ihrem Mann eine künstliche Befruchtung begonnen habe. Bereits vor der Hochzeit hatten die beiden von ihren Plänen gesprochen, sich über eine künstliche Befruchtung (In-vitro-Fertilisation) den Kinderwunsch zu erfüllen. Erstes Kind der Hotelerbin Paris Hilton gibt Geburt ihres Sohnes bekannt. Seit 2021 verheiratet, nun glückliche Eltern: Paris Hilton und Carter Reum. (Foto: IMAGO/APress) "Es war schon immer mein Traum, Mutter zu sein": Paris Hilton und ihr Ehemann Carter Reum freuen sich über Nachwuchs. Per Leihmutter kommt ihr erstes gemeinsames Kind zur Welt. Prominente Glückwünsche lassen nicht lange auf sich warten.

Paris Hilton und ihr Ehemann Carter Reum haben stolz verkündet, dass ihr erstes gemeinsames Kind auf der Welt ist. Per Leihmutter wurde ihnen ein Junge geschenkt, wie die beiden dem US-Magazin "People" sagten. "Es war schon immer mein Traum, Mutter zu sein. Ich bin so glücklich, dass Carter und ich uns gefunden haben", wird Hilton zitiert. "Wir sind unheimlich aufgeregt, zusammen unsere Familie zu gründen und unsere Herzen explodieren vor lauter Liebe für unseren Jungen." Auf ihrem offiziellen Instagram-Account veröffentlichte die 41-Jährige bereits ein Bild, auf dem in Nahaufnahme ihre Hand und die des Babys zu sehen sind. Dazu schrieb sie: "Schon jetzt können Worte nicht ausdrücken, wie sehr du geliebt wirst." Einzig den Namen des Kleinen enthüllte das Paar noch nicht. Unter den zahlreichen Gratulantinnen und Gratulanten tummeln sich unter anderem Kim Kardashian und Heidi Klum. Letztgenannte jubelte mit den Worten: "Ich freue mich sooooooo für euch und schicke Liebe über Liebe."

Das It-Girl und der Unternehmer sind seit 2019 ein Paar und haben im November 2021 geheiratet. Das Jawort gaben sie sich während einer dreitägigen Zeremonie. Danach reiste das frisch vermählte Ehepaar um die Welt. "People" verriet Hilton nach der Hochzeit, dass sie es liebe, Ehefrau zu sein. "Wir hatten sieben Wochen lang die tollsten Flitterwochen um die ganze Welt, aber ich bin so froh, mit meinem Mann zu Hause sein zu können", erklärte sie. "Verheiratet zu sein, ist so ein großartiges neues Kapitel für uns beide", sagte sie damals. Das neueste Kapitel ist nun mit der Geburt des Sohnes geschrieben worden.

Gründe für die Leihmutterschaft: Öffentliches Leben und Traumata

Paris Hilton hat sich bewusst dafür entschieden, noch ein wenig zu warten mit der Babyproduktion. „Unser Wunsch war es, unser erstes Jahr als verheiratetes Paar so richtig zu geniessen, bevor wir Kinder in die Beziehung bringen“, erklärt sie. Für die Hotelerbin ist klar, dass sich ihr Traum von der Familie erfüllen wird. Sie weiss sogar schon, wie ihre Kinder heissen sollen: „Eines Tages werde ich ein kleines Mädchen haben und es London nennen. Weil ich London und Paris zusammen liebe.“ Auch einen Sohn möchte sie nach einer Stadt benennen - welche das ist, verrät sie nicht.

Wie Paris Hilton zum People-Magazin sagt, hat sie sich bewusst dafür entschieden, noch ein wenig zu warten mit der Babyproduktion. „Unser Wunsch war es, unser erstes Jahr als verheiratetes Paar so richtig zu geniessen, bevor wir Kinder in die Beziehung bringen“, erklärt sie. Für die Hotelerbin ist klar, dass sich ihr Traum von der Familie erfüllen wird. Sie weiss sogar schon, wie ihre Kinder heissen sollen: „Eines Tages werde ich ein kleines Mädchen haben und es London nennen. Weil ich London und Paris zusammen liebe.“ Auch einen Sohn möchte sie nach einer Stadt benennen - welche das ist, verrät sie nicht.

Paris Hilton, Alec Baldwin, Lucy Liu und viele mehr: Sie alle nutzten Leihmütter, um Kinder zu bekommen. Und sie zahlten viel Geld dafür. Wer es sich leisten kann, erspart sich die Entbindung. Neulich war es bei Paris Hilton mal wieder so weit. Leihmutter zur Welt. Damit macht es Hilton anderen Stars nach. lassen.

Paris Hilton begründete den Schritt mit einem Jugendtrauma, das sie in ihrer Schulzeit in einem Internat erlitten hatte. Zu dieser Zeit, sagte Hilton, sei sie sexuell und psychisch missbraucht worden. In einem Podcast verteidigt Hilaria Baldwin ihre Entscheidung, eine andere Frau zu bezahlen, um ihre heute fast dreijährige Tochter Marilù auszutragen. Es sei ein schreckliches Gefühl, zu wissen, dass Menschen Frauen dafür verurteilten, dass sie Leihmütter beschäftigen würden, sagte sie.

Im Interview mit der britischen "Glamour" erklärte Paris im März bereits, warum sie sich für diese Art des Kinderkriegens entschieden hat. Vielmehr habe sie Angst vor Arztpraxen und dem physischen Prozess der Entbindung: So hätte sie eine Folge von ihrer ehemaligen Reality-Show "The Simple Life", bei der sie im Raum war, als eine Frau ein Kind bekommen hatte, nachhaltig traumatisiert. "Aber ich wollte unbedingt eine Familie, es ist nur der physische Part ... Ich habe einfach solche Angst. Auch Paris Hiltons zweites Baby hat eine Leihmutter ausgetragen. In der zweiten Staffel von "Paris In Love" spricht Paris Hilton, 42, von der "schwierigen Entscheidung", auch ihr zweites Kind von einer Leihmutter austragen zu lassen. Demnach hätte Hilton die Schwangerschafts-Erfahrung gerne selbst durchlebt. "Ich hätte es geliebt, das Baby im Bauch wachsen zu sehen, die Tritte zu spüren und all diese aufregenden Momente zu erleben", zitiert "People" aus der ersten Folge. Der Grund für die Leihmutterschaft sei demnach gewesen, dass Hiltons Leben "einfach so öffentlich" gewesen wäre.

Paris Hilton mit ihrem zweiten Kind

Schon Paris' Sohn, Phoenix Barron Hilton, ist im Januar 2023 durch eine Leihmutter zur Welt gekommen. Im Interview mit der britischen "Glamour" hat Paris bereits im März erklärt, warum sie sich für diese Art des Kinderkriegens entschieden hat. Damals war ihr Leben als öffentliche Person nicht der Grund. Vielmehr habe sie Angst vor Arztpraxen und dem physischen Prozess der Entbindung: In einer Folge ihrer ehemaligen Reality-Show "The Simple Life" war Paris bei einer Geburt dabei. Dieses Erlebnis habe sie nachhaltig traumatisiert. "Aber ich wollte unbedingt eine Familie, es ist nur der physische Part ... Ich habe einfach solche Angst. Geburt und Tod sind die beiden Dinge, die mir mehr Angst machen als alles andere auf der Welt", so Paris.

Leihmutterschaft in Deutschland und international

In Deutschland ist Leihmutterschaft noch immer verboten. Denn laut Embryonenschutzgesetz (§ 1 Mißbräuchliche Anwendung von Fortpflanzungstechniken) ist es bei uns strafbar, eine Eizelle künstlich zu befruchten, um eine Schwangerschaft bei einer Frau herbeizuführen, von der die Eizelle nicht stammt. Das gilt auch für unbefruchtete fremde Eizellen. Ärzte und auch Vermittler von Leihmüttern müssen hierzulande mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren rechnen. Das betrifft allerdings nicht die Wunscheltern und auch nicht die Leihmutter, die nicht unter Strafe stehen.

Andere europäische Länder wie die Niederlande, Dänemark und Großbritannien sind diesbezüglich nicht so restriktiv und erlauben unter gewissen Voraussetzungen eine Leihmutterschaft. Allerdings nur, wenn Leihmütter kein Honorar dafür erhalten und sie ein „fremdes Kind“ aus rein altruistischen Gründen austragen. Etwa, wenn sich Frauen im Bekannten- oder Verwandten-Kreis dazu bereit erklären, den Wunscheltern zu einem eigenen Kind zu verhelfen.

In den USA dagegen ist die kommerzielle Leihmutterschaft in einigen Bundesstaaten legal. Agenturen sind auf die Vermittlung von Leihmüttern spezialisiert. Diese erhalten dort teilweise hohe Summen ab 35.000 US-Dollar aufwärts. Auch in Ländern wie der Ukraine, Südafrika und Indien ist die kommerzielle Leihmutterschaft erlaubt.

Da Leihmutterschaft oft die einzige Möglichkeit bietet, ein eigenes Kind zu bekommen, nehmen auch deutsche Paare die Möglichkeit im Ausland in Anspruch. Neben hohen Kosten ist dies allerdings auch mit zahlreichen rechtlichen Komplikationen verbunden. Denn nach deutschem Recht gilt die Person als Mutter, die das Kind zur Welt gebracht hat.

Diskussionen und Forderungen zur Legalisierung

Bisher wird in Deutschland eine Legalisierung der Leihmutterschaft aus ethischen Gründen abgelehnt. Da gerade für Leihmütter die Behandlung und Schwangerschaft mit höheren gesundheitlichen und auch psychischen Belastungen einhergehen und somit ein erhebliches Risiko darstellen. Dennoch steht auch in Deutschland eine Legalisierung der nicht-kommerziellen Leihmutterschaft zur Diskussion. So fordert die FDP beispielsweise schon seit geraumer Zeit neben der Legalisierung der Eizell- und Embryonenspende auch die Schaffung eines klaren Rechtsrahmens zur Legalisierung der nichtkommerziellen Leihmutterschaft. „Die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin sollen allen Menschen unabhängig vom Familienstand und der sexuellen Orientierung zugänglich sein“, heißt es seitens der Partei.

Auch pro familia, der führende Fachverband für Sexualberatung, Sexualpädagogik und Familienplanung in Deutschland, der für das Recht aller Menschen für eine selbstbestimmte Sexualität eintritt, setzt sich schon seit Jahren mit diesem Thema auseinander. „Im Verband wird derzeit diskutiert, ob es Kriterien gibt, nach denen Leihmutterschaft in Deutschland rechtebasiert für alle Beteiligten ausgestaltet werden kann und wie diese aussehen könnten“, heißt es auf Anfrage von FOCUS online. Zwar sei man sich bewusst, dass ein Verbot der Leihmutterschaft die reproduktive Selbstbestimmung von Wunscheltern beschneidet. Es sei aber auch das Selbstbestimmungsrecht der Frau, die sich für die Durchführung einer Leihmutterschaft entscheidet, zu respektieren. „Es gibt große Bedenken, dass Frauen durch die Leihmutterschaft instrumentalisiert werden“, so eine Sprecherin weiter. Aufgrund dieser schwierigen Interessenabwägung hätte sich pro familia bisher nicht abschließend zum Thema positioniert.

Öffentlicher Abend: Das Geschäft mit der Leihmutterschaft

Im Mai 2022 hatte das EU-Parlament im Rahmen einer Resolution zur „Auswirkungen des Krieges gegen die Ukraine auf Frauen“ die kommerzielle Leihmutterschaft scharf verurteilt. Frauen seien dadurch weltweit dem Risiko einer Ausbeutung ausgesetzt, insbesondere ärmere Frauen und Frauen in einer von großer Unsicherheit geprägten Lage, etwa im Kontext eines Krieges, heißt es darin. Die sexuelle Ausbeutung zum Zwecke der Leihmutterschaft und Fortpflanzung sei daher inakzeptabel und stelle eine Verletzung der Menschenwürde und der Menschenrechte dar. Laut Resolution wurden in der Ukraine jährlich mehr als 2000 Babys von Leihmüttern geboren.

Die Gründe, warum sie das nicht tun, sind verschieden und teilweise auch nachvollziehbar. Das US-Model Chrissy Teigen bekam ihr viertes Kind per Leihmutter, nachdem sie kurz zuvor ihr drittes Kind selbst zur Welt gebracht hatte. Sie habe immer vier Kinder haben wollen, schrieb sie über diesen Schritt auf Instagram. Die Leihmutter sei ein Teil ihrer Familie geworden. Die US-Schauspielerin Lucy Liu begründete ihr fremd ausgetragenes Baby mit ihrem Zeitplan. Sie arbeite so viel, dass sie nicht gewusst habe, wie sie sonst Mutter werden sollte.

Auch Paris Hiltons zweites Baby trug eine Leihmutter aus. Wie die Hotelerbin nun in ihrer Show berichtet, war das keine einfache Entscheidung - gerne hätte sie die Schwangerschaft selbst erlebt. In der zweiten Staffel von "Paris In Love" spricht Paris Hilton von der "schwierigen Entscheidung", auch ihr zweites Kind von einer Leihmutter austragen zu lassen. Demnach hätte Hilton die Schwangerschafts-Erfahrung gerne selbst durchlebt: "Ich hätte es geliebt, das Baby im Bauch wachsen zu sehen, die Tritte zu spüren und all diese aufregenden Momente zu erleben", zitiert "People" aus der ersten Folge. Der Grund für die Leihmutterschaft sei demnach gewesen, dass Hiltons Leben "einfach so öffentlich" gewesen wäre.

Biologisch ist Töchterchen London von Hilton und ihrem Mann Carter Reum, ausgetragen hat es eine Leihmutter. So war die Geburt ihres zweiten Kindes eine große Überraschung für die Öffentlichkeit. Wie sie kürzlich in der Talkshow "Live! With Kelly & Mark" erzählte, hatte die Hotelerbin aber auch ihre Familie mit den erneuten Babynews überrascht. Demnach sei sie beim Thanksgiving-Essen ohne Vorwarnung mit dem neuen Baby im Arm aufgetaucht. "Sie konnten es einfach nicht glauben. Es war das beste Thanksgiving, das ich je hatte", berichtete Paris.

tags: #paris #hilton #warum #nicht #selbst #schwanger