Notfallinformationen der Frauenklinik Bern

Umfassende gynäkologische Versorgung in Bern

Das gynäkologische Ambulatorium der Frauenklinik Bern bietet umfassende Betreuung für verschiedenste gynäkologische Anliegen. Unabhängig davon, ob es sich um die jährliche gynäkologische Kontrolle mit Krebsvorsorgeuntersuchung, akute gynäkologische Probleme, Notfälle oder einen geplanten operativen Eingriff handelt, steht Ihnen ein engagiertes Team von diplomierten Pflegefachfrauen, gynäkologischen Fachärztinnen und Fachärzten jederzeit zur Verfügung.

Die Klinik fungiert als zentrale Anlaufstelle für gynäkologische Anliegen aller Art in Bern. Sie bietet spezielle Sprechstunden zu unterschiedlichen gynäkologischen Fragestellungen und Krankheitsbildern an. Bei Bedarf unterstützen auch Fachpersonen anderer Disziplinen das Team.

Symbolbild einer Frauenklinik oder eines medizinischen Teams

Spezialisierte Sprechstunden und Zweitmeinungen

In den diversen Spezialsprechstunden stehen langjährige Expertinnen und Experten zur Verfügung, um Patientinnen bei spezifischen gynäkologischen Anliegen zu beraten. Dies ist besonders hilfreich, wenn Sie eine Zweitmeinung einholen möchten oder unsicher bezüglich einer empfohlenen Therapie sind.

Notfallversorgung rund um die Uhr

Die Frauenklinik Bern ist 365 Tage im Jahr rund um die Uhr für Patientinnen da. Im Notfall ist es jedoch unerlässlich, vorher anzurufen. Die Notfallnummer lautet: +41 31 632 16 01.

Aktuelle Entwicklungen und Studien

Die Frauenklinik Bern engagiert sich auch in der Forschung und informiert über aktuelle Entwicklungen. So sprach Prof. Dr. med. Petra Stute, Leiterin des Menopausenzentrums am Inselspital Bern, am 24. März 2026 im Europäischen Parlament in Brüssel über Menopause Care. Des Weiteren wurde über den "Endometriose Club" berichtet, der Betroffenen, Fachpersonen und Interessierten eine Plattform zum offenen Austausch bot.

Die Klinik beteiligt sich auch an wissenschaftlichen Studien und sucht aktiv nach Studienteilnehmerinnen, um zur Forschung beizutragen.

Gynäkologische Vorsorge - von Frau zu Frau

Fortschrittliche präoperative Flüssigkeitsstrategie am KSBL

Das Kantonsspital Baselland (KSBL) hat eine liberalere Flüssigkeitsstrategie eingeführt, die als erstes Spital in der Schweiz neue internationale Empfehlungen umsetzt. Seit Februar 2026 dürfen Patientinnen und Patienten - mit wenigen Ausnahmen - bis unmittelbar vor der Operation trinken. Dies gilt sowohl für geplante als auch für dringliche Eingriffe.

Während das Essen bis mindestens sechs Stunden vor dem Eingriff untersagt bleibt, sind klare Flüssigkeiten wie Wasser, Tee, Kaffee (auch mit wenig Milch), Süssgetränke und Säfte ohne Fruchtfleisch bis kurz vor der Operation erlaubt. Diese Anpassung basiert auf aktueller Evidenz und internationalen Konsensempfehlungen, um Dehydratation vor Eingriffen zu vermeiden und das perioperative Risiko zu senken.

Ein ausgeglichener Flüssigkeitshaushalt trägt zu einem stabileren Kreislauf bei und kann das Risiko für Anästhesie-assoziierte Blutdruckabfälle, Herzschäden sowie postoperative Übelkeit verringern. Diese liberalere Flüssigkeitsstrategie wird unter anderem auch in Deutschland von Klinikgruppen wie Helios umgesetzt.

Infografik, die die neue Flüssigkeitsstrategie vor Operationen veranschaulicht

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