Kompakte Reisebegleiter: Die besten faltbaren Buggys im Test

Wenn Kinder die Welt erkunden möchten, brauchen sie einen bequemen Rückzugsort, wenn sie müde sind. Ein faltbarer Buggy ist hierfür eine praktische Lösung. Er ist leicht, platzsparend und lässt sich meist gut verstauen. Doch nicht alle Modelle bieten den nötigen Komfort für Kleinkinder, sei es durch fehlende Liegepositionen oder Schadstoffbelastungen.

Buggy-Test: Eine Schnellübersicht

Buggys sind praktische Begleiter für unterwegs. Sie zeichnen sich durch ihre Leichtigkeit und das geringe Packmaß aus. Besonders für Reisen oder den Transport im Auto sind sie ideal. Dennoch ist es wichtig, auf Komfort und Sicherheit für das Kind zu achten.

Die Modelle im Detail

Maxi-Cosi "Soho"

Der Buggy "Soho" von Maxi-Cosi, hier in der Farbe Essential Graphite, ist wendig und mit pannensicheren Reifen ausgestattet. Ein besonderes Merkmal ist der praktische, einhändig bedienbare Faltmechanismus. In Sachen Sicherheit und Komfort überzeugt der "Soho" durch einen angenehm gepolsterten und einhändig stufenlos verstellbaren 5-Punkt-Gurt. Die Rückenlehne lässt sich mehrfach bis in die Liegeposition neigen, was spontane Nickerchen ermöglicht. Ein Regenschutz ist nicht im Lieferumfang enthalten, kann aber durch Universal-Schutzhauben ergänzt werden.

Maxi-Cosi Soho Buggy in Essential Graphite

Joolz "Aer+"

Der "Aer+" von Joolz, abgebildet in Sage Green, besticht durch sein äußerst kompaktes Transportmaß von 54 x 46 x 24 cm, was ihn sogar als Handgepäck im Flugzeug qualifiziert. Die kindgerechte Gestaltung umfasst einen gut haltenden, aber nicht einengenden 5-Punkt-Gurt. Die extra dick gepolsterte und überdurchschnittlich lange Sitzfläche bietet auch größeren Kindern Komfort. Eine ergonomische Ruheposition ist schnell erreicht. Ein passender Regenschutz muss separat erworben werden.

Welche Funktionen hat der Joolz AER Buggy? Robert erklärt es dir | BabyOne

Bugaboo "Butterfly"

Der "Butterfly" von Bugaboo in Stormy Blue ist trotz seiner Kompaktheit stabil genug für eine Zuladung von 8 kg im Korb. Er verfügt über eine höhenverstellbare Rückenlehne und eine verstellbare Beinstütze für optimalen ergonomischen Halt. Der geräumige Sitz bietet viel Platz zum Entspannen. Eine komfortable Liegefunktion fehlt jedoch. Bei diesem Modell ist der Regenschutz im Lieferumfang enthalten.

Bugaboo Butterfly Buggy in Stormy Blue

Joie "Mytrax"

Der "Mytrax" von Joie, hier im Farbton Thunder, ist für Kinder ab einem halben Jahr geeignet. Ein herausragendes Merkmal ist das besonders leichte Zusammenklappen und Aufklappen. Die Lehne lässt sich mit einer Hand fast waagerecht stellen, was ideal für Schlafmomenten ist. Der Sonnenschutz sowie der mitgelieferte Regenschutz runden das Paket ab. Als Nachteile werden die relativ hohe Größe und das Gewicht sowie die nicht optimal anpassbare Schieberhöhe genannt.

Das ist wichtig beim Buggy-Kauf

Die Wahl des richtigen Buggys hängt von verschiedenen Faktoren ab:

Geländetauglichkeit und Räder

Wer ländlich wohnt und oft auf unebenen Wegen unterwegs ist, benötigt einen Buggy mit größeren Rädern, eventuell Lufträdern. Modelle wie der Runner von Hauck sind hierfür gut geeignet. Für die Stadt und den Supermarkt reichen oft kleinere Räder aus.

Vergleich von Buggy-Rädern für verschiedene Untergründe

Ergonomie für Eltern

Für größere Eltern ist eine höhenverstellbare Schiebestange wichtig, um ständiges Bücken zu vermeiden.

Kompaktheit und Gewicht

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist oder häufig fliegt, sollte auf einen kleinen, leichten und gut zusammenklappbaren Buggy achten. Ein handliches Klappmaß, das sogar als Handgepäck durchgeht, ist hier ein großer Vorteil.

Stauraum

Ein großer Korb unter dem Buggy ist äußerst praktisch, um Einkäufe, Spielzeug oder Wickelutensilien zu verstauen.

Sicherheit und Komfort für das Kind

Es ist entscheidend, dass das Kind im Buggy gut gestützt sitzt. Der Rücken sollte gut unterstützt werden, und das Kind sollte nicht zu tief sitzen. Generell sind Buggys für ältere Babys geeignet, die bereits selbstständig sitzen können. Ein gut gepolstertes Gurtsystem sorgt für Sicherheit.

Arten von Buggys

  • Liegebuggy: Bietet eine verstellbare Rückenlehne, die in eine Liegefläche umgewandelt werden kann. Ideal für Kinder, die noch viel Schlaf benötigen.
  • Klassischer Sitzbuggy: Eignet sich für Kinder, die bereits sicher sitzen können. Oftmals fehlen hier Extras wie Abdeckungen.
  • Jogger: Ausgelegt für sportliche Aktivitäten wie Joggen. Charakteristisch sind große Lufträder, gute Federung und oft eine Handbremse. Sie sind in der Regel größer und schwerer.
  • Zwillingsbuggy: Für zwei Kinder konzipiert, entweder nebeneinander oder hintereinander sitzend. Bietet oft viel Stauraum.
  • Kombi-Kinderwagen: Eine Kombination aus Buggy und Kinderwagen, bei dem die Babywanne zu einem Sportsitz umgebaut werden kann.

Worauf es bei der Ausstattung ankommt

  • Platz für Kind und Krempel: Eine große Sitzfläche und eine hohe Rückenlehne ermöglichen eine lange Nutzungsdauer. Ein integrierter Stauraum ist unerlässlich.
  • Flexibilität für Klein und Groß: Eine verstellbare Fußstütze lässt den Buggy mit dem Kind mitwachsen. Variable Schiebehöhen sind für Eltern unterschiedlicher Größe praktisch.
  • Schnell zusammenklappbar: Ein einfacher und kompakter Klappmechanismus ist ein Hauptvorteil von Buggys.
  • Wendig und robust: Kleine Räder sorgen für Wendigkeit in der Stadt, während größere Räder für unebenes Gelände besser geeignet sind. Schwenkbare Vorderräder sind von Vorteil.

Zubehör, das den Alltag erleichtert

  • Buggy-Tasche: Zusätzlicher Stauraum, der einfach am Buggy befestigt werden kann.
  • Getränkehalter: Praktisch für Eltern, um ihre Getränke griffbereit zu haben.
  • Reflektoren und Lichter: Erhöhen die Sichtbarkeit und Sicherheit bei Dunkelheit.
  • Regen- und Sonnenschutz: Schützt das Kind vor Witterungseinflüssen.
  • Buggy-Schloss: Zur Sicherung des Buggys bei kurzen Stopps.

Reisebuggys: Kompakt und funktional

Reisebuggys sind speziell darauf ausgelegt, auf Reisen möglichst wenig Platz einzunehmen. Sie sind oft so konzipiert, dass sie die IATA-Vorgaben für Handgepäck erfüllen und direkt mit ins Flugzeug genommen werden können. Das Zusammenklappen erfolgt häufig mit einer Hand. Das Gewicht ist meist gering gehalten, oft zwischen fünf und sieben Kilogramm.

Vergleich von Handgepäckmaßen für Reisebuggys

Maxi-Cosi Soho im Test

Der Maxi-Cosi Soho wurde von Stiftung Warentest mit 2,2 bewertet und gilt als bequemer Testsieger. Er ist bis 22 kg belastbar und bietet eine hohe Rückenlehne, die auch für ältere Kinder geeignet ist. Der einhändige Klappmechanismus und die Standfüße zum Abstellen im zusammengeklappten Zustand werden positiv hervorgehoben. Minuspunkte gibt es für die nicht höhenverstellbare Schiebestange.

Joolz Aer+ im Test

Der Joolz Aer+ belegte im Test den zweiten Platz. Er ist für Kinder ab 6 Monaten und bis zu einem Körpergewicht von 22 kg geeignet. Das Gestell aus Aluminium macht ihn mit nur 6 kg sehr leicht. Die Rückenlehne ist verstellbar und kann in eine Liegeposition gebracht werden. Das ausziehbare Verdeck bietet UV-Schutz.

Bugaboo Butterfly im Test

Der Bugaboo Butterfly wird als bester Reisebuggy im Test gelobt. Er lässt sich leicht mit einer Hand auf- und zuklappen und passt ins Handgepäckfach von Flugzeugen. Mit einem Nettogewicht von sieben Kilogramm und Maßen von 45 x 54 x 23 cm im zusammengeklappten Zustand erfüllt er die IATA-Empfehlungen. Die Wendigkeit dank Vier-Rad-Federung und die große Untergestell-Ablage (bis 8 kg) sind weitere Pluspunkte. Die Lehne lässt sich fast vollständig in eine flache Liegeposition einstellen. Ein Regenschutz ist im Lieferumfang enthalten.

Welche Funktionen hat der Joolz AER Buggy? Robert erklärt es dir | BabyOne

Maxi-Cosi Lara 2 im Test

Der Maxi-Cosi Lara 2 Buggy zeichnet sich durch handgepäcktaugliche Faltmaße und einen praktischen Einhand-Klappmechanismus aus. Mit nur 6,4 kg ist er ein Leichtgewicht und trotzdem bis 22 kg belastbar. Die Möglichkeit, ihn mit einer Maxi-Cosi Babyschale zu kombinieren, macht ihn ab Geburt nutzbar. Die flache Liegeposition und atmungsaktive Sitzbezüge sorgen für Komfort.

Weitere empfehlenswerte Modelle

  • Joie Mytrax: Guter Sitzkomfort, leichte Bedienung und zuverlässiger Sonnen-/Regenschutz, jedoch etwas groß und schwer.
  • Kinderkraft Grande Plus: Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis mit stufenlos verstellbarer Rückenlehne und großer Belastbarkeit bis 22 kg.
  • Hauck Runner 2 Dreirad-Jogger: Preiswertes Modell für Wanderungen über Stock und Stein mit großen Lufträdern und höhenverstellbarem Schiebegriff.

Worauf es bei einem faltbaren Buggy ankommt

Ein guter faltbarer Buggy sollte:

  • Platzsparend sein: Sowohl im Flur, im Auto als auch in öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Schnell zu handhaben sein: Ein einhändiger Faltmechanismus spart Nerven in Stresssituationen.
  • Flexibel sein: Leicht mitzunehmen, ohne viel Planung.
  • Langlebig sein: Mitwachsende Funktionen wie verstellbare Sitze und Gurtsysteme erhöhen die Nutzungsdauer.
  • Sicher sein: Ein zuverlässiges Gurtsystem und eine gut funktionierende Bremse sind unerlässlich.
  • Robust und pflegeleicht sein: Hochwertige Materialien und einfach zu reinigende Bezüge erleichtern den Alltag.
Checkliste für den Kauf eines faltbaren Buggys

Beim Kauf eines faltbaren Buggys ist es ratsam, sich Zeit zu nehmen, verschiedene Modelle im Geschäft auszuprobieren und sich auf die Kriterien zu konzentrieren, die im eigenen Alltag am wichtigsten sind. Ein Buggy, der sich intuitiv und einfach bedienen lässt, stabil fährt und gut verstaubar ist, wird sich langfristig als wertvoller Helfer erweisen.

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