Maxim® Pille: Anwendung, Wirkung und Möglichkeiten zur Verschiebung der Periode

Ein langersehnter Urlaub, ein spontaner Kurztrip mit dem Liebsten oder ein anderer wichtiger Termin - es kann vorkommen, dass der Zeitpunkt der Periode ungünstig liegt. Wenn Sie die Pille einnehmen, besteht die Möglichkeit, den Zyklus zu beeinflussen und die Menstruation zu verschieben. Dabei gibt es grundsätzlich zwei Optionen: Sie können Ihre Periode vorziehen oder sie ganz ausfallen lassen. Um weiterhin sicher vor einer ungewollten Schwangerschaft geschützt zu sein, ist es wichtig, ein Einphasen-Präparat einzunehmen.

Periode vorziehen mit der Maxim® Pille

Wenn Sie mindestens 14 Tabletten ohne Einnahmefehler oder Unterbrechung eingenommen haben, können Sie die Einnahme 1 bis 7 Tage früher als gewohnt beenden. Dies schützt Sie weiterhin zuverlässig vor einer Schwangerschaft. Ihre Regelblutung wird dann voraussichtlich 2 bis 4 Tage später einsetzen.

Periode ausfallen lassen mit der Maxim® Pille

Um Ihre Periode ausfallen zu lassen, beginnen Sie direkt mit dem nächsten Pillenblister, nachdem Sie die letzte Pille des vorherigen Blisters eingenommen haben. Auf diese Weise überspringen Sie die Pillenpause, und Ihre Regelblutung setzt nicht ein. Wenn Sie die Pille oder andere hormonelle Verhütungsmittel anwenden, handelt es sich bei der auftretenden Blutung nicht um eine natürliche Menstruation, sondern um eine hormonell gesteuerte Abbruchblutung. Diese wird durch den Hormonabfall während der Pillenpause ausgelöst. Normalerweise sinkt der Hormonspiegel in Ihrem Körper, wenn Sie die Pillenpause einlegen. Dies führt zur Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut, die dann durch die Blutung ausgeschieden wird. Wenn Sie die Pille durchnehmen, bleibt der Hormonspiegel konstant, und Ihr Körper erhält kein Signal, sich von der Gebärmutterschleimhaut zu trennen, wodurch die Blutung ausbleibt. Dennoch können beim Verschieben der Periode Schmierblutungen auftreten.

Grundsätzlich schadet es Ihrem Körper nicht, die Periode zu verschieben. Allerdings sollte ein Eingriff in den Hormonzyklus eine Ausnahme bleiben und nicht zur Gewohnheit werden - es sei denn, Ihr Frauenarzt empfiehlt Ihnen etwas anderes, wie beispielsweise den Langzeitzyklus. Andernfalls belasten Sie Ihren Körper unnötig und bringen ihn immer wieder durcheinander.

Schema des weiblichen Hormonzyklus und Einfluss der Pille

Die Maxim® Pille im Detail

Die Maxim® Pille ist ein weit verbreitetes orales Kontrazeptivum zur hormonellen Verhütung. Sie kombiniert zwei Hormone, Ethinylestradiol (ein Östrogen) und Dienogest (ein Gestagen), um eine zuverlässige Schwangerschaftsverhütung zu gewährleisten. Jede Tablette der Maxim® Pille enthält 0,03 mg Ethinylestradiol und 2 mg Dienogest und zählt damit zu den Mikropillen (Pillen mit einer niedrigen Östrogendosis unter 0,05 mg). Dienogest ist ein relativ neues Gestagen mit antiandrogenen Eigenschaften, das männlichen Hormonen entgegenwirkt und somit unter anderem bei hormonell bedingter Akne helfen kann.

Die Maxim® Pille ist verschreibungspflichtig und richtet sich an Frauen, die eine zuverlässige Empfängnisverhütung wünschen und möglicherweise gleichzeitig unter Hautunreinheiten leiden. Da es sich um ein verschreibungspflichtiges Medikament handelt, sollte die Entscheidung für Maxim® immer in Absprache mit einer Frauenärztin oder einem Frauenarzt getroffen werden.

Anwendung und Einnahme der Maxim® Pille

Die Einnahme der Maxim® Pille erfolgt üblicherweise im 21/7-Rhythmus. Das bedeutet, Sie nehmen 21 Tage lang täglich eine Tablette ein und legen anschließend eine Pause von 7 Tagen ein. Während dieser pillenfreien Woche kommt es in der Regel zu einer Abbruchblutung, die einer menstruationsähnlichen Blutung entspricht. Nach 7 Tagen Pause beginnen Sie mit einem neuen Blister für die nächsten 21 Tage.

Beginn der Einnahme

Idealerweise starten Sie mit der ersten Maxim® Pille am ersten Tag Ihrer Periode. In diesem Fall besteht der Verhütungsschutz sofort ab der ersten Pille. Beginnen Sie später (z. B. am 2. bis 5. Zyklustag), müssen Sie im ersten Zyklus für die ersten 7 Einnahmetage zusätzlich verhüten, beispielsweise mit einem Kondom.

Tägliche Einnahme

Nehmen Sie die Tablette unzerkaut mit etwas Flüssigkeit ein, unabhängig von den Mahlzeiten. Wählen Sie eine Tageszeit, die Sie sich gut merken können - zum Beispiel abends vor dem Schlafengehen oder morgens nach dem Aufstehen.

Einnahme vergessen

Falls Sie die Einnahme einmal vergessen, holen Sie sie so bald wie möglich nach. Liegt das Vergessen weniger als 12 Stunden zurück, bleibt der Schutz erhalten. Bei einer Verzögerung von mehr als 12 Stunden kann der Empfängnisschutz vermindert sein. In diesem Fall nehmen Sie die vergessene Pille dennoch ein, setzen die Einnahme der nächsten Pille wie gewohnt fort und verwenden für den Rest des Zyklus zur Sicherheit ein Kondom.

Pille & Durchfall/Erbrechen

Wenn Sie kurz nach der Einnahme erbrechen (innerhalb von ca. 3-4 Stunden) oder starken Durchfall haben, ist es möglich, dass der Wirkstoff nicht vollständig aufgenommen wurde. In diesem Fall kann der Empfängnisschutz vermindert sein, und Sie sollten zusätzliche Verhütungsmethoden anwenden.

Darstellung der korrekten Einnahme von Kombinationspillen

Wirkungsweise der Maxim® Pille

Die Maxim® Pille verhindert eine Schwangerschaft auf dreifache Weise:

  • Unterdrückung des Eisprungs: Das enthaltene Gestagen Dienogest hemmt zuverlässig die Freisetzung einer Eizelle aus dem Eierstock.
  • Veränderung des Zervixschleims: Der Schleim am Gebärmutterhals wird zähflüssiger, was es Spermien erschwert, in die Gebärmutter aufzusteigen.
  • Beeinflussung der Gebärmutterschleimhaut: Die Schleimhaut wird so aufgebaut, dass sich eine befruchtete Eizelle schwerer einnisten kann.

Diese Kombination macht die Maxim® Pille bei korrekter Einnahme zu einem sehr zuverlässigen Verhütungsmittel (über 99 % Wirksamkeit in der Theorie). Es ist wichtig zu beachten, dass der Schutz der Pille sich ausschließlich auf Schwangerschaften bezieht und keinen Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten bietet.

Vorteile und zusätzliche Wirkungen der Maxim® Pille

Durch die regelmäßige Hormonzufuhr läuft Ihr Zyklus unter Pilleneinnahme sehr kontrolliert ab, was als künstlicher Zyklus bezeichnet wird. Viele Frauen schätzen an der Maxim® Pille, dass ihre Periode dadurch sehr regelmäßig und planbar wird, meist während der 7-tägigen Pause. Die Abbruchblutung ist oft kürzer und schwächer als eine normale Monatsblutung, was Vorteile haben kann, wenn Sie zuvor unter starken Regelblutungen oder Menstruationsschmerzen gelitten haben.

Auch prämenstruelle Beschwerden (PMS) können sich verändern. Einige Anwenderinnen bemerken, dass typische PMS-Symptome wie Stimmungsschwankungen, Brustspannen oder Wassereinlagerungen vor den Tagen schwächer werden. Dies liegt daran, dass unter der Pille keine extremen hormonellen Schwankungen mehr auftreten. Ein weiterer positiver Effekt ist, dass Kombinationspillen das Risiko für Eierstockzysten und bestimmte gynäkologische Erkrankungen senken können.

Ein Hauptgrund, warum sich viele speziell für die Maxim® Pille entscheiden, ist ihr positiver Einfluss auf die Haut. Das enthaltene Gestagen Dienogest wirkt antiandrogen - es reduziert die Wirkung männlicher Hormone im Körper. Viele Frauen berichten von einem verbesserten Hautbild durch die Maxim® Pille bereits nach einigen Monaten. In klinischen Studien wurde gezeigt, dass diese Pille mittelschwere Akne deutlich lindern kann. Daher gilt Maxim® als effektive Pille gegen Akne. Wichtig ist hierbei Geduld, da die hautklärende Wirkung oft erst nach 3-6 Monaten voll eintritt.

Risiken und Nebenwirkungen der Maxim® Pille

Wie jedes hormonelle Verhütungsmittel kann auch die Maxim® Pille unerwünschte Wirkungen haben. Nicht jede Frau spürt Nebenwirkungen, viele vertragen die Pille gut. Zu den relativ häufig berichteten Nebenwirkungen gehören:

  • Hormonell bedingte Stimmungsveränderungen: Einige Anwenderinnen fühlen sich emotional labiler, berichten von leichten depressiven Verstimmungen oder erhöhter Reizbarkeit.
  • Verminderte Libido: Weniger sexuelle Lust wird ebenfalls häufig genannt.
  • Kopfschmerzen oder Migräne: Durch die Hormone können bei empfindlichen Personen vermehrt Kopfschmerzen auftreten.
  • Übelkeit: Besonders in den ersten Einnahmemonaten verspüren manche morgens leichte Übelkeit.
  • Brustspannen: Die Brüste können unter Pilleneinfluss etwas größer und gespannter werden.
  • Zwischenblutungen: Gerade in den ersten 1-2 Zyklen können unregelmäßige Schmierblutungen auftreten.
  • Wassereinlagerungen und Gewicht: Einige Frauen nehmen unter Maxim® etwas an Gewicht zu, meist bedingt durch Wassereinlagerungen.

Ein wichtiges Risiko bei der Einnahme kombinierter oraler Kontrazeptiva ist ein geringfügig erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel (Thrombosen). Dies kann zu einer tiefen Beinvenenthrombose oder im schlimmsten Fall zu einer Lungenembolie führen. Dienogest-haltige Pillen wie Maxim® liegen beim Thromboserisiko im mittleren Bereich. Zusätzliche Risikofaktoren wie Rauchen, höheres Alter, starkes Übergewicht oder eine erbliche Veranlagung erhöhen das Risiko weiter. Daher wird der Arzt vor der Verschreibung prüfen, ob Sie zu einer Risikogruppe gehören.

Weitere mögliche, aber seltenere Nebenwirkungen können Bluthochdruck, Veränderungen bestehender Krankheiten (z. B. Migräne, Depression), gutartige Lebertumore oder psychische Veränderungen sein. Es gibt Hinweise, dass eine langjährige Einnahme das Risiko für Gebärmutterhalskrebs leicht erhöhen kann, während das Risiko für Eierstock- und Gebärmutterschleimhautkrebs sinkt.

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Erfahrungen mit der Maxim® Pille

Die Erfahrungen von Anwenderinnen mit der Maxim® Pille sind unterschiedlich, da jeder Körper individuell auf Hormone reagiert. Insgesamt sind die Erfahrungen oft positiv, was die Wirksamkeit und Verträglichkeit angeht. Viele Frauen berichten, dass sie sich unter Maxim® "gut eingestellt" fühlen: Der Zyklus verläuft reibungslos, und als Bonus hat sich die Haut geklärt. Natürlich gibt es auch weniger gute Erfahrungen, wie Berichte über Stimmungsschwankungen, Antriebslosigkeit oder sexuelle Unlust.

Es ist ratsam, dem Körper Zeit zur Gewöhnung zu geben. Anfangs auftretende Nebenwirkungen verschwinden oft nach 2-3 Monaten. Falls nicht oder falls etwas Belastendes auftritt, sollten Sie Ihre Ärztin konsultieren. Manchmal hilft ein Wechsel zu einem anderen Präparat mit anderer Hormonzusammensetzung.

Maxim® Pille im Vergleich zu anderen Pillen

Die Maxim® Pille gehört mit 0,03 mg Ethinylestradiol und 2 mg Dienogest zu den mittelstark dosierten Mikropillen. Es gibt andere Präparate mit ähnlicher Zusammensetzung und Wirkung:

  • Valette: Ursprünglich das bekannte Präparat mit der gleichen Zusammensetzung vom selben Hersteller. Maxim® ist ein Generikum von Valette.
  • Generika: Nach Patentablauf kamen Generika wie Aristelle, Dienovel, Velafee, Mayra auf den Markt, die alle dieselben Wirkstoffe enthalten.
  • Diane-35 (oder Generika wie Bella Hexal): Speziell bei starker Akne eingesetzt, enthält aber ein Gestagen mit höherem Thromboserisiko und wird nur befristet verschrieben.
  • Yasmin/Yaz (bzw. Aida): Enthalten Drospirenon als Gestagen, das ebenfalls antiandrogen und leicht entwässernd wirkt.

Neben hormonellen Alternativen gibt es auch hormonfreie Verhütungsmethoden wie Kondome, Kupferspiralen, Kupferbälle oder Kupferketten.

Verschieben der Periode mit der Maxim® Pille - Was ist zu beachten?

Mit der Maxim® Pille können Sie Ihre Monatsblutung relativ einfach verschieben. Da es sich um ein Einphasenpräparat handelt, enthalten alle Tabletten die gleiche Hormonkonzentration. Um die Periode hinauszuzögern, legen Sie nach dem Aufbrauchen des Pillenstreifens keine 7-tägige Pillenpause ein, sondern beginnen Sie direkt mit dem nächsten Blisterstreifen.

Sie können die Pille so lange durchnehmen, bis Sie möchten, dass Ihre Periode einsetzt. Beenden Sie die Einnahme jedoch spätestens bis zum Ende des zweiten Blisterstreifens. Während der Einnahme aus dem zweiten Blisterstreifen kann es zu Zwischenblutungen kommen. Nach der Beendigung der zweiten Packung sollten Sie eine siebentägige Hormonpause einlegen.

Es ist ratsam, Ihren Arzt um Rat zu fragen, bevor Sie sich entscheiden, die Blutung zu verschieben. Grundsätzlich wird empfohlen, das Verschieben der Periode nicht zur Gewohnheit werden zu lassen, es sei denn, es liegt eine ärztliche Empfehlung vor.

Kalenderansicht zur Veranschaulichung des Verschiebens der Periode

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