Seit 2006 engagieren sich Pampers und UNICEF gemeinsam im Kampf gegen Tetanus bei Müttern und Neugeborenen. Durch die Initiative "1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis" spendet Pampers für jede verkaufte Packung Windeln mit dem UNICEF Logo den Gegenwert einer lebensrettenden Impfdosis gegen Tetanus an UNICEF. Diese Aktion wird bereits zum 12. Mal durchgeführt und hat zum Ziel, Tetanus als Todesursache weltweit zu besiegen.

Die Gefahr von Tetanus
Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, kann jeden treffen, der nicht dagegen geimpft ist. Besonders gefährlich sind Geburten, die unter mangelnden hygienischen Bedingungen stattfinden. Neugeborene, die sich auf diese Weise infizieren, sterben in aller Regel innerhalb von zwei Wochen. Weltweit sterben noch immer mehr als 30.000 Neugeborene innerhalb des ersten Lebensmonats an der Infektionskrankheit.
Was in der westlichen Welt längst ungefährlich scheint, weil ein umfassender Impfschutz besteht, stellt in vielen Entwicklungsländern immer noch eine tödliche Bedrohung dar. Besonders werdende Mütter und ihre noch ungeborenen Kinder sind gefährdet: Unzureichende medizinische Versorgung, mangelnde Aufklärung und unhygienische Bedingungen bei der Geburt stellen die größten Risiken dar.

Die Initiative "1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis"
Die Initiative "1 Packung = 1 lebensrettende Impfdosis" setzt sich bereits im zwölften Jahr für die Eliminierung von Tetanus bei Müttern und Neugeborenen ein. Wenn die Mutter gegen Tetanus geimpft ist, gibt sie diesen Schutz für die ersten zwei Monate auch an ihr Baby weiter. Während einer Schwangerschaft sind nur zwei Impfungen erforderlich, um Mutter und Kind während der Geburt zu schützen. Mütter sind danach mindestens drei Jahre, Neugeborene die ersten zwei Monate ihres Lebens geschützt.
Mit jedem Kauf einer Packung Pampers Windeln (ausgenommen Sleep & Play) unterstützt Procter & Gamble UNICEF im Kampf gegen Tetanus bei Neugeborenen mit 0,078 € (bzw. 0,084 CHF). Dieser Betrag entspricht z.B. den Kosten einer Tetanus-Impfdosis oder unterstützt ihre Verteilung.
Erfolge der Partnerschaft
Seit Beginn der Partnerschaft im Jahr 2006 konnte Pampers UNICEF mit dem Gegenwert von rund 300 Millionen Impfdosen unterstützen. Das entspricht umgerechnet einer Impfdosis pro Sekunde! 100 Millionen Frauen konnten damit gegen die potenziell tödliche Krankheit geschützt und ihren Neugeborenen ein gesunder Start ins Leben ermöglicht werden. Tetanus als Todesursache bei Neugeborenen konnte um über 60 % jährlich reduziert, das Leben von 885.000 Neugeborenen gerettet werden. Durch die Zusammenarbeit konnte Tetanus in 26 Ländern weltweit eingedämmt werden. In 25 Ländern*** wurde der Eliminierungsstatus** der WHO erreicht.

Prominente Unterstützung
In diesem Jahr engagiert sich die deutsche Schauspielerin Bettina Zimmermann, selbst Mutter, als Aktionsbotschafterin für die Initiative. Sie reiste nach Haiti, um sich ein eigenes Bild von der Situation zu machen. Auch in Österreich wird die Initiative von Café Puls Moderatorin Bianca Schwarzjirg unterstützt.
Hintergrund und Einblicke aus Haiti
Bettina Zimmermann reiste nach Haiti, um sich ein eigenes Bild vom Kampf gegen die Infektionskrankheit in einem der ärmsten Länder der Welt zu machen. Sie lernte ein wahnsinnig starkes Volk kennen, das immer wieder aufsteht und der Zerstörung seines Zuhauses den Kampf ansagt. Dabei werden die Haitianer von unermüdlichen UNICEF Helfern unterstützt. Sie faszinierte es, wie die Menschen in Haiti die Hilfe zur Selbsthilfe annehmen und umsetzen.
In Haiti sind die Impfungen oft nur in Krankenhäusern und Gesundheitsstationen möglich, die teilweise weit entfernt von den Wohnorten der betroffenen Frauen liegen. Viele Schwangere schrecken daher wegen der auf sie zukommenden Kosten vor der Entbindung im Krankenhaus zurück und entbinden lieber zu Hause. Um die Impfungen auch in Orte zu bringen, in denen es keine Gesundheitsstationen oder Krankenhäuser gibt, setzt UNICEF auf mobile Impfstationen, die per Motorrad oder zu Fuß in die Dörfer kommen. In kleinen Kühlboxen werden die Impfdosen vor Ort transportiert.

Die Bedeutung der Impfung
"Meine Mutter ist Kinderärztin und hat mir schon früh erklärt, dass Tetanus eine bakterielle Infektion ist, auch Wundstarrkrampf genannt. Bei uns in Europa spielt diese Krankheit keine Rolle mehr, aber vor allem in Entwicklungsländern stellt sie noch immer eine große Bedrohung dar. Wenn die Geburt nicht unter hygienischen Bedingungen stattfindet und die Mutter nicht geimpft ist, können sich sowohl die Mutter als auch das schutzlose Baby infizieren. Die Babys leiden dann unter schlimmen Muskelkrämpfen bis hin zum Atemstillstand. Ohne ärztliche Hilfe verläuft die Krankheit fast immer tödlich."
Die gute Nachricht ist, dass sich die meisten Frauen in Haiti darüber bewusst sind, wie wichtig die Tetanus-Impfung für sie und ihre ungeborenen Kinder ist, denn ein Tetanusschutz bei der Mutter schützt das Kind unter der Geburt vor der gefährlichen Infektion und auch zwei Monate darüber hinaus, so lange, bis es selbst geimpft werden kann.
Gemeinsam für eine gesunde Zukunft
Pampers glaubt fest daran, dass gemeinsam - mit Eltern, Experten und geschätzten Partnern - mehr erreicht werden kann, um die Welt von Babys zu verbessern. Die Partnerschaft mit UNICEF ist ein eindrückliches Beispiel dafür, wie Unternehmen durch die Unterstützung von Organisationen wie UNICEF dazu beitragen können, auch Kindern in schwer zu erreichenden Regionen zu helfen, damit sie nicht nur überleben, sondern gesund und glücklich aufwachsen können.
Alle 17 Minuten stirbt ein Baby an Tetanus. Mit jedem Kauf einer Packung Pampers Windeln mit dem Aktionslogo kann ein kleiner Beitrag geleistet werden, um diese Zahl zu reduzieren und die Welt von Babys besser zu machen.