Kerstin Frf: Schwangerschaft und Mutterschaft im Fokus

Kerstin, bekannt aus der Reality-Show "Teenager werden Mütter", erwartet ihr viertes Kind. Diese Nachricht wird durch Emojis, darunter das einer schwangeren Frau, und die Erwähnung von Namen wie Melina, Scott und Baby unterstrichen. Die Wienerin und ihr Ex-Partner Marcell sind bereits Eltern von drei Kindern, von denen zwei bei Pflegeeltern leben. Kerstin teilte in der Sendung "Forsthaus Rampensau" ihre Beweggründe dafür mit: "Die Jüngste habe ich selber damals zu Pflegeeltern gegeben, weil ich es einfach aus eigener Hand nicht geschafft habe, mit beiden alleine zu sein."

Frau mit Babybauch

Der Grund für diese Entscheidung war eine toxische Beziehung zu ihrem damaligen Freund. Kerstin beschrieb die Situation: "Weil das war damals die Zeit, als mich der Marcell krankenhausreif geschlagen hat. Da hab ich gesagt, ich geb die Jüngste ab, zu Pflegeeltern, die sie lieben, weil ich hatte einfach die Bindung nicht mehr zu ihr."

Auch von Scott war Kerstin bereits schwanger. Damals entschied sich das Paar in der achten Schwangerschaftswoche für eine Abtreibung. Ein weiteres gemeinsames Kind blieb jedoch der Wunsch des Paares, wie Kerstin in "Forsthaus Rampensau" betonte.

Kerstins Erfahrungen mit Schwangerschaft und Mutterschaft

Seit fast einem Jahr ist Kerstin Linnartz Mutter einer kleinen Tochter. In einem GALA-Interview sprach die Moderatorin offen über ihre Erfahrungen während der Schwangerschaft und die Bewältigung des Mutterseins. Sie beschrieb ihre Schwangerschaft als "völlig problemlos", was sie unter anderem auf ihre regelmäßige Yoga-Praxis zurückführte. Durch Yoga habe sie "während der Schwangerschaft viel Yoga gemacht" und "eine richtige Traumschwangerschaft" erlebt, da ihr Körper durch die langjährige Praxis "so fit war".

Kerstin betonte die Möglichkeit, während der Schwangerschaft und kurz nach der Geburt vieles beeinflussen zu können, insbesondere in Bezug auf psychischen Stress. Sie wandte bewusst ihre Yoga-Praxis an, um entspannt zu bleiben und möglichen postnatale Depressionen oder Überforderung entgegenzuwirken.

Yoga als Unterstützung während der Schwangerschaft

Auf die Frage, ob Yoga auch für Frauen, die noch keine Erfahrung damit haben, hilfreich sei, antwortete Kerstin positiv: "Kann man. Besser ist es natürlich, wenn man schon vorgeübt ist. Aber besser dann erst anfangen, als gar nichts machen." Sie verwies auf Freundinnen, die erst während der Schwangerschaft mit Yoga begonnen hätten und dadurch sowohl körperlich als auch mental unterstützt wurden.

Frau in Yoga-Pose während der Schwangerschaft

Veränderungen während der Schwangerschaft

Kerstin, die mit 38 Jahren als "Risiko-Schwangere" galt, hatte trotz der medizinischen Einstufung als "Spätgebärende" eine weniger anstrengende Schwangerschaft als erwartet. Sie rechnete mit extremeren Veränderungen und einer stärkeren Gewichtszunahme am ganzen Körper. Tatsächlich sah sie bis vier Wochen vor der Entbindung "nur von vorne schwanger" aus. Insgesamt nahm sie 17 Kilogramm zu, die sich hauptsächlich im Bauchbereich konzentrierten.

Rückbildung und Wohlbefinden nach der Geburt

Die Rückbildung und das Erreichen des Ausgangsgewichts gestalteten sich für Kerstin unkompliziert. Sie folgte ihrem eigenen Programm mit "sanfter Rückbildung, sanftem Abnehmen" und setzte sich nicht unter Druck, auch wenn es länger gedauert hätte. Für sie ist das Wohlbefinden wichtiger als das Gewicht: "Viel wichtiger als das Gewicht ist für mich aber der Gesamtzustand. Es wird immer so viel Wert auf den Körper und das Gewicht gelegt- dabei ist es doch vor allem wichtig, daß es einem gut geht und man glücklich ist! Denn das merkt das Baby viel mehr als ein paar Pfunde mehr." Ihr Programm "be Fit- Fit nach der Schwangerschaft" beinhaltet daher auch mentale Praxis und Entspannung.

Der Name Karuna, den sie manchmal als Zweitnamen verwendet, bedeutet "Mitgefühl". Sie erhielt diesen Namen während ihrer Ausbildung in einem Ashram in Frankreich, wo die Meister sie beobachteten und ihr diesen Namen am Ende der Ausbildung gaben. Sie ließ sich erst nach 17 Jahren Yogapraxis einweihen.

Herausforderungen und neue Beziehungen

Kerstin beschrieb ihren aktuellen Lebensabschnitt als einen "permanenten Prozess" des Lernens, insbesondere aufgrund privater Umwälzungen. Sie hat sich vom Vater ihres Kindes getrennt und befindet sich nun in einer neuen Beziehung. Trotz der Trennung ist ihr ein guter Kontakt zum Vater ihres Kindes wichtig. Nach der Geburt war sie mehrere Monate alleinerziehend, was sie als kraftraubend empfand. Dennoch war es ihr wichtig, dass ihre Tochter ihren leiblichen Vater in ihrem Leben hat.

Seit einigen Monaten ist sie mit einem neuen Partner zusammen, der ihre Tochter von Anfang an als "Doppelpack" in sein Herz geschlossen hat. Diese Akzeptanz war für Kerstin eine wichtige Voraussetzung. Die beiden Männer kennen sich mittlerweile auch.

Bewältigung von Stress und Erschöpfung

Trotz des vollen Terminkalenders mit Job, Kind und einer frischen Trennung, die kraftraubend erscheinen mag, betont Kerstin, dass sie auf ihre "innere Stimme gehört" habe. Sie unterscheidet zwischen verschiedenen Stadien der Erschöpfung und warnt vor Burnout, das oft durch übertriebenen Eifer und ständige Betriebsamkeit ausgelöst wird.

Ihr Tagesablauf wird hauptsächlich von ihrer Tochter bestimmt. Da das Baby ein "extrem liebes und entspanntes Baby" sei, könne sie sich gut organisieren. Müttern, die kurz vor dem Zusammenbruch stehen, rät sie: "Es geht! Und das Kind und die Liebe geben einem immer ganz viel Kraft zurück."

BUNTE TV - Kerstin Linnartz: So kämpfte sie um ihr Baby

Alternative Schwangerschaftstests und öffentliche Reaktionen

In der Sendung "Forsthaus Rampensau" thematisierte Kerstin ihre Sorge, schwanger zu sein. Da der bestellte Schwangerschaftstest auf sich warten ließ, zeigte sie sich entsetzt über die lange Wartezeit: "Wie soll ich noch eine Stunde Pisse zurückhalten?" Ihre Nervosität und die körperlichen Symptome wie Unterleibsschmerzen und ausbleibende Monatsblutung verstärkten ihre Angst.

Um Klarheit zu gewinnen, griff Kerstin auf eine im Internet gefundene Methode zurück: den Test mit weißer Zahnpasta und Morgenurin. Sie erklärte: "Haben wir eine weiße Zahnpasta irgendwo? Angeblich, wenn man den Morgenurin auf die weiße Zahnpasta gibt und man sollte schwanger sein, färbt sich die Zahnpasta blau." Diese Methode sorgte bei den anderen Teilnehmern für Verblüffung und Unglauben.

Tara kommentierte Kerstins Vorgehensweise mit den Worten: "Immer wenn ich glaub', dümmer geht's nicht mehr, dann kommt von irgendwo die Kerstin daher." Schließlich verzichtete Kerstin auf den Zahnpasta-Test, da ihr Harndrang zu intensiv war, um auf den Apotheken-Test zu warten. Tara schlug vor, einen Plastikbecher zu verwenden, um die Urinprobe zu sammeln.

Die Entdeckung eines großen, blauen Bechers mit der Aufschrift "Morgenurin" auf der Klo-Fensterbank führte zu weiterer Fassungslosigkeit bei Tara: "Hä, wir haben doch gesagt, wohin stellen, wo es keiner sieht."

Eine unerwartete Schwangerschaft: Kerstin Frank aus Friesendorf

Eine andere Kerstin, Kerstin Frank aus Friesendorf bei Coburg, erlebte eine unerwartete Schwangerschaft, die sie neun Monate lang nicht bemerkte. Gerüchte über eine Schwangerschaft kursierten unter ihren Arbeitskollegen, da sie ein kleines Bäuchlein entwickelt hatte. Sie versicherte ihrer Chefin jedoch, nicht schwanger zu sein, da ihre Familienplanung abgeschlossen sei und sie drei Kinder im Alter von 16, 18 und 24 Jahren habe.

Am Morgen des Geburtstages erwachte Kerstin Frank mit Bauchschmerzen und Blut im Urin. Nach einer Untersuchung durch ihre Ärztin wurde zunächst ein gynäkologisches Problem vermutet, möglicherweise ein Tumor. Im Klinikum Coburg stellte sich jedoch heraus, dass sie nicht an einem Tumor litt, sondern ein Kind zur Welt bringen würde - und das noch am selben Tag.

Ultraschallbild eines Babys

Die Nachricht war für Kerstin zunächst ein Schock. Ihr Lebensgefährte Thomas Donau (43) übernahm die Aufgabe, die gute Nachricht ihren Eltern und Kindern zu überbringen. Am nächsten Morgen kauften sie gemeinsam mit der stolzen Oma Ursel die notwendige Babykleidung. Der Name des Jungen, Torben Donau, wurde aus einem Namensbuch im Klinikum ausgewählt. Oma Ursel bereitete den Stubenwagen der Enkelkinder für das neue Familienmitglied vor.

Kerstin Frank beschrieb ihre Schwangerschaft als "sehr glücklich und vor allem unbeschwert". Sie und Thomas Donau genossen ihr erstes gemeinsames Jahr, feierten, kegelten und arbeiteten am Haus. Seit Torbens Geburt fühlen sie sich noch mehr verbunden und freuen sich auf ihre neue Aufgabe als Eltern.

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