Besuchszeiten und Regeln für die Geburtshilfe im Klinikum Ingolstadt

Seit Dienstag, dem 10. November 2021, gilt im Klinikum Ingolstadt für Besucherinnen und Besucher die 2G-Regel. Das bedeutet, dass nur noch geimpfte und genesene Personen die Patienten besuchen dürfen.

„Die 2G-Regelung für Patientenbesuche ist die Konsequenz aus der bayerischen Krankenhaus-Ampel, die diese Woche auf Rot umgesprungen ist“, erklärt Dr. Andreas Tiete, Geschäftsführer des Klinikums Ingolstadt. „Gleichzeitig behandeln wir Patientinnen und Patienten auf unseren Stationen, für die soziale Kontakte zu Angehörigen in besonderem Maße wichtig sind.“

Infografik zur 2G-Regel im Klinikum Ingolstadt

Besondere Regelungen für die Geburtshilfe

Zu den Personengruppen, für die soziale Kontakte besonders wichtig sind, gehören auch Begleitpersonen und Besucher in der Geburtshilfe. Hier bleiben die Regeln im Vergleich zu anderen Stationen weitgehend unverändert.

Gemeinsame Geburtserlebnisse und Tests

„Für werdende Eltern ist es nach wie vor möglich, die Geburt des Kindes gemeinsam im Klinikum zu erleben, unabhängig davon, ob sie geimpft bzw. genesen sind oder nicht“, sagt Prof. Dr. [Name nicht vollständig angegeben].

Für werdende Eltern, die eine Spontangeburt im Kreißsaal planen, wird ein kostenloser Corona-Test angeboten. Bei geplanten Kaiserschnitten erhält die werdende Mutter 48 Stunden vor dem Termin einen PCR-Test im Klinikum. Begleitpersonen müssen für geplante Kaiserschnitte wie bisher den Nachweis eines negativen Testergebnisses vorlegen.

Übernachtung und Besuche nach der Geburt

Nach der Geburt dürfen Väter oder andere Begleitpersonen im Familienzimmer zusammen mit Mutter und Kind übernachten. Diese Regelung ermöglicht eine engere Bindung und Unterstützung in der ersten Zeit nach der Entbindung.

Familienzimmer im Klinikum Ingolstadt

Regelungen für die Kinderstation

Auch für Besucher auf der Kinderstation gelten gesonderte Regeln, um die Gesundheit der jungen Patienten zu schützen.

Übernachtung und Besuche für Eltern von Kindern auf der Kinderstation

Geimpfte oder genesene Eltern dürfen nach wie vor mit dem Kind im Klinikum übernachten. Dabei ist jeweils nur ein Elternteil zur Aufnahme berechtigt. Falls kein Elternteil mit aufgenommen wird, ist es möglich, das Kind auch außerhalb der regulären Besuchszeiten im Klinikum zu besuchen.

Eltern, die weder geimpft noch genesen sind, müssen bei planbaren Eingriffen einen gültigen PCR-Test vorlegen. Dieser Test kann auch am Vortag des Eingriffs im Klinikum durchgeführt werden.

Erweiterte Besuchszeiten seit Januar 2023

Seit Freitag, dem 27. Januar 2023, gelten am Klinikum Ingolstadt erweiterte Besuchszeiten. Angehörige können Patientinnen und Patienten nun zwischen 14 und 19 Uhr besuchen, wobei jeder Besuch auf jeweils neunzig Minuten begrenzt ist.

Diese Ausweitung der Besuchszeiten erfolgt vor dem Hintergrund der aktuellen Corona-Lage und soll die Möglichkeiten für Patientenbesuche verbessern. Weiterhin gilt jedoch im gesamten Haus und für die Dauer des Besuchs eine FFP2-Maskenpflicht.

Zugangsvoraussetzungen und Besucherbeschränkungen

Zugang zum Klinikum erhalten ab sofort nur Personen, die einen aktuellen negativen Corona-Test von einer offiziellen Teststelle vorweisen können. Diese Bedingung gilt für alle Besucherinnen und Besucher unabhängig von ihrem Immunstatus (geimpft, genesen oder ungeimpft).

Patientinnen und Patienten können nun fünf (statt bisher zwei) Besucherinnen und Besucher namentlich benennen. Diese Namen werden im digitalen Besuchersystem des Klinikums hinterlegt. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, ihren Ausweis mitzubringen. Pro Tag ist nur eine Besucherin oder ein Besucher für jeweils neunzig Minuten zugelassen. Das Klinikum kann über den Haupteingang betreten werden.

Personen mit Erkältungssymptomen sind von Besuchen ausgeschlossen.

Leistungen der Geburtshilfe im Klinikum Ingolstadt

Das MutterKindZentrum der Frauenklinik des Klinikums Ingolstadt betreut jährlich etwa 2400 Entbindungen und gehört damit zu den großen geburtshilflichen Zentren in Deutschland.

Betreuungsangebote und Verfahren

  • Betreuung der normalen Geburt und Risikogeburt
  • CTG-Überwachung (extern, intern)
  • Schmerzerleichterung unter der Geburt (PDA)
  • Schonende Kaiserschnitt-Technik (nach Misgav-Ladach)

Spezielle Verfahren in der Geburtshilfe

  • Alternative Gebärpositionen (Geburtshocker, Vierfüßler, Gebärmatte)
  • Akupunktur (auch geburtsvorbereitend)

Diese Leistungen werden in Kooperation mit der Klinik für Kinder und Jugendmedizin des AMEOS Klinikums St. [Name nicht vollständig angegeben] angeboten.

Schema der alternativen Gebärpositionen

tags: #ingolstadt #klinikum #besuchszeiten #geburtshilfe