Die Rolle der Hebamme: Beruf, Wissenschaft und Praxis in Deutschland

Die Bedeutung des Hebammenseins

Wenn ein Baby schläft, geschieht weit mehr als nur Ruhe: Der Körper wächst, Eindrücke werden verarbeitet und ein Gefühl von Geborgenheit entsteht.

Historische Entwicklung des Hebammensektors

Seit der 4. Ausgabe der Zeitschrift ist der Elwin Staude Verlag eng mit der Berufsgruppe der Hebammen verbunden. Publizieren beginnt bereits vor dem eigentlichen Schreibprozess.

Im März 1886 erschien die erste Ausgabe der Berliner Hebammen-Zeitung. Dies war die erste Zeitschrift, die sich auf die Belange der Hebammen fokussierte.

Die Hebamme Käthe Hartmann machte im Nationalsozialismus Karriere in der Berufspolitik.

Akademische und wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Hebammenwesen

Stephanie Stelzig ist Soziologin, an der Westfälischen Wilhelms-Universität in Münster studierte sie Soziologie, Psychologie, Germanistik und Philosophie. Sie promovierte ebenda zum Dr. phil. mit einem literatursoziologischen Beitrag zur Abwesenheit der deutsch-deutschen Mauer unter dem Titel Die aufgelöste Grenze.

Nach wissenschaftlichen und kulturellen Tätigkeiten an der WWU Münster, der Privaten Universität Witten/Herdecke und dem Kulturamt der Stadt Münster arbeitet sie seit 2013 als wissenschaftliche Koordinatorin und wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Fakultät Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der Hochschule Osnabrück.

Akademische und berufliche Stationen von Stephanie Stelzig

  • Seit 2025: Mitglied der Kommission für intersektionale Gleichstellungsarbeit des Senats
  • 2024: Mitglied der Berufungskommission ‚Professur für Medizin, Frauengesundheit und reproduktive Gesundheit‘, Hochschule Osnabrück
  • Seit 2024: Beiratsmitglied der Talentakademie - Health & Living, Projekt CarLa - Der Osnabrücker Karriereweg zur Professur an einer Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW)
  • Seit 2023: Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Kompetenzzentrums Hebammenwissenschaft
  • 2020-2023: Wissenschaftliche Mitarbeiterin der vom Sozialverband VdK Deutschland e.V.

Publikationen von Stephanie Stelzig und Kooperationspartnern (Auswahl)

Monographien und Buchbeiträge

  • Stelzig S (2008). Die aufgelöste Grenze. Ein literatursoziologischer Beitrag zur Abwesenheit der deutsch-deutschen Mauer. Dissertation.
  • Büscher A, Dorin L, Hellmers C, Knecht C, Metzing S, Schnepp W, Stelzig S, zu Sayn-Wittgenstein F (2016). Das kooperative Forschungskolleg ‚Familiengesundheit im Lebensverlauf‘ der Universität Witten/Herdecke und der Hochschule Osnabrück - Ein Beispiel gelungener Kooperation zwischen Universität und Fachhochschule. In: Engelfried C, Ibisch P L (Hrsg.) Promovieren an und mit Hochschulen für Angewandte Wissenschaften. Verlag Barbara Budrich.
  • Stelzig S (2019). Maßnahmen zur Innovation in der Lehre im digitalen Zeitalter: Rahmenbedingungen und Anreizsysteme für Lehrende. In: Morisse K (Hrsg.) Hochschulmanagement im digitalen Zeitalter WiSe 18/19. Studiengang Hochschulwissenschaftsmanagement.

Berichte und Studien

  • Stelzig, S, Büscher, A (2024). Die Akzeptanztheorie informeller Pflege - ein empirischer Befund zu Wunsch und Wirklichkeit häuslicher Pflege. OPUS (Online-Publikationsserver) der Bibliothek der Hochschule Osnabrück.
  • Büscher A, Peters L, Stelzig S, Lübben A, Yalymova I (2023). Zu Hause pflegen - zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Die VdK-Pflegestudie. Abschlussbericht.
  • Büscher A, Peters L, Stelzig S, Lübben A (2022). Zu Hause pflegen - zwischen Wunsch und Wirklichkeit. Die VdK-Pflegestudie.
  • zu Sayn-Wittgenstein F, Stelzig S, Pinkert C (2019). Schwangerschaft, Flucht und Gesundheit. Die peripartale Versorgungssituation schutzsuchender Frauen in Deutschland. Fachbeitrag. In: pro familia Bundesverband (Hrsg.) Fachkräfte im Dialog. Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen. Abschlussbericht des Modellprojektes. Fachdialognetz für schwangere, geflüchtete Frauen.
  • zu Sayn-Wittgenstein F, Blumenberg P, Büscher A, Gorschlüter P, Haubrock M, Hellmers C, Stelzig S (2017). Abschlussbericht Part I: Forschungsschwerpunkt Versorgung während Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett - Instrumente zur sektorenübergreifenden Qualitätsentwicklung - IsQua mit Graduiertenförderung an der Hochschule Osnabrück.

Kongressbeiträge und Poster

  • Raddatz M, Hellmers C, zu Sayn-Wittgenstein F, Stelzig, S. (2019). Midwifery in Germany - the necessity of developing a workforce and service planning approach.
  • Raddatz M, Stelzig S, Hellmers C, zu Sayn-Wittgenstein F (2019). Förderung der Gesundheit rund um die Geburt: Niedersachsen macht sich auf! Wissenschaftliches Kongressposter.
  • Raddatz M, Hellmers C, zu Sayn-Wittgenstein F, Stelzig S (2019). Midwifery in Germany - The Necessity of Developing a Workforce and Service Planning Approach. Wissenschaftliches Kongressposter. 12th European Public Health Conference.
  • Bode A, Büscher A, Daugardt K, Dorin L. Falkson S, Hellmers, C. Kapsch K. Keßler R, Knecht C, Kuhr C, Metzing S, Möller A, Niessen K, Roling M, Schnepp W, Söhngen J, Sorber M, Stelzig S, Strack K, zu Sayn-Wittgenstein F, Werner-Bierwisch T (2015). Das Forschungskolleg ‚FamiLe‘ - Familiengesundheit im Lebensverlauf. 3. Internationale Fachtagung. Wissenschaftliches Kongressposter. Fachtagung des Verbund Hebammenforschung ‚Geburt weiterdenken‘.

Weitere Publikationen

  • Hasselhorn HM, Tackenberg P, Büscher A, Stelzig S, Kuemmerling A, (2003). Intent to leave nursing in Germany. In: Hasselhorn HM, Tackenberg P, Mueller BH (Hrsg.) Working conditions and intent to leave the profession among nursing staff in Europe. Working life research in Europe Report No 7:2003.
  • Stelzig S (2016). Brasilianische Studierende der Pflegewissenschaft (‚Enfermagem‘) besuchen UAS7 - Hochschulen. UAS7 Blog.
Grafik mit den akademischen Stationen und Publikationsschwerpunkten von Stephanie Stelzig

Organisatorische Strukturen und Ansprechpartner im Gesundheitswesen

Allgemein bekannt ist, dass alle Hebammen, die Geburtshilfe machen, den Spagat zwischen den begrenzten Ressourcen, alltäglichen Belastungen und den eigenen Ansprüchen an die bestmögliche Versorgung der Betreuten kennen.

Schwangere Frauen ohne Aufenthalts- oder Versicherungsstatus haben im medizinischen Notfall ein Recht auf die erforderliche Behandlung.

Kontaktinformationen und Zuständigkeiten im St. Johannis-Hospital Bremen (Beispielhaft)

Abteilung/Team Ansprechpartner Kontaktinformationen
Frauenklinik (Leitung) Dr. med. Torsten Frambach (Chefarzt) Sekretariat: Wiebke Fabritz
Fon: (0421) 347 - 1300
Fax: (0421) 347 - 1301
wfabritz(at)sjs-bremen.de
Kreißsaal Leitende Hebamme Angelika Tscheu Fon: (0421) 347 - 1332
antscheu(at)sjs-bremen.de
Wochenbettstation und Neonatologische Überwachungseinheit Pflegefachleitung Anja Hermanni Fon: (0421) 347 - 21348
AHermanni(at)sjs-bremen.de
Sekretariat Operative Tagesklinik Frau Sievert und Frau Böttcher Montags bis donnerstags 07:00 Uhr - 14:30 Uhr
Freitags 07:00 Uhr - 13:30 Uhr
Fon: (0421) 347 - 1270
Ärztliches Personal Oberärztinnen und Oberärzte der Frauenklinik
Fachärztinnen der Frauenklinik
Assistenzärztinnen und Assistenzärzte der Frauenklinik
Ohne gesonderte Abbildung: C. Gerlinger, C. Kuncewicz, Dr. med. A. Schlösser, E. Ziegler

Zugehörigkeit von Stephanie Stelzig

Hochschule Osnabrück, Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften,
Postanschrift: Kompetenzzentrum Hebammenwissenschaft,
Postfach 1940, D-49009 Osnabrück/
Besucheranschrift: Ursula-Flick-Str.

Vom System im Stich gelassen: Prekäre Arbeitsverhältnisse von Hebammen

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