Milchbrei für Babys ab 6 Monaten: Der ideale Abendbrei

Milch- und Grießbreie von HiPP enthalten wertvolles Getreide in Kombination mit Milch und feinen Fruchtflocken. Alle Breie werden mit Vitamin B1 angereichert, das eine wichtige Rolle für den Kohlenhydrat- und Energiestoffwechsel sowie für das Nervensystem spielt. Selbstverständlich wird auf den Zusatz von Zucker und süßenden Saftkonzentraten verzichtet.

Die HiPP Milch-, Grieß- und Getreidebreie sind alle ohne Zuckerzusatz. Unsere Gläschen enthalten fein ausgewähltes, wertvolles Bio-Getreide, Vollmilch sowie Vitamin B1. Dieses ist besonders wichtig für den Stoffwechsel und das Nervensystem des Babys.

HiPP Milchbreie und ihre Anwendung

Unsere Bio-Milchbreie zum Anrühren sind für Babys ab dem 5., 6. und 8. Monat zur Zufütterung neben der Muttermilch geeignet. Ab dem 6. Monat kann man Babys abends einen Milchbrei geben.

HiPP Getreidebreie: Ungesüßt und wertvoll

Die Bio-Getreidebreie zum Anrühren sind ungesüßt und enthalten wertvolle, zarte Bio-Getreideflocken. Der Getreidebrei ist ab dem 5. und ab dem 6. Monat geeignet.

HiPP Gute-Nacht-Breie und Fläschchen

Gute-Nacht-Breie zum Anrühren

Die Bio-Gute-Nacht-Breie zum Anrühren sind mit Früchten wie Apfel und Banane verfeinert, die für eine natürliche Süße sorgen. Der Brei ist passend für Babys ab dem 5. und ab dem 6.-8. Monat.

Gute-Nacht-Fläschchen

Das HiPP Gute-Nacht-Fläschchen ist perfekt für Kinder geeignet, die abends schon zu müde zum Löffeln sind. Diese empfehlen wir für Kinder ab dem 10. Monat.

Illustration einer jungen Familie, die ihrem Baby einen Brei füttert.

Der Abendbrei als wichtiger Bestandteil der Beikost

Einführung des Abendbreis

Nach dem Mittagsbrei wird als zweiter Brei in der Regel der Abendbrei eingeführt. Er besteht aus Milch, Vollkorngetreide und etwas Obst. Durch das im Obst enthaltene Vitamin C wird die Eisenaufnahme aus dem Getreide verbessert.

Die Einführung des Abendbreis ist nach dem Mittagsbrei als erste Beikost der nächste große Schritt in der Ernährung deines Babys. Ein neues Abendritual, ein neuer Geschmack und eine neue, festere Konsistenz können zunächst eine Herausforderung sein, aber mit den richtigen Tipps und Rezepten ist der Übergang zum Abendbrei reibungslos zu meistern.

Der richtige Zeitpunkt für den ersten Abendbrei

Wann man anfangen kann, löffelweise mit Brei beizufüttern, variiert von Baby zu Baby. Die meisten Kinder sind zwischen dem 4. und 6. Monat bereit, den Mittagsbrei als erste feste Nahrung zu probieren. Dass dein Kleines bereit ist, erkennst du an den sogenannten Beikostreifezeichen - zum Beispiel daran, dass es ein gewisses Interesse an Essen zeigt und den Reflex, mit der Zunge alles aus dem Mund hinauszuschieben, den sogenannten Zungenstreckreflex, verloren hat. Klappt es gut mit dem Mittagsbrei, dann kannst du etwa einen Monat später den Abendbrei einführen.

Milchbrei ist ab dem 6. Monat ideal für Dein Baby. In diesem Alter sind die Kleinen bereit, ihre Geschmackswelt zu erweitern und neue Texturen zu entdecken. Unser Milchbrei Rezept ist perfekt für Babys, die gerade mit der Beikost beginnen. Dieser Milch-Getreide-Brei mit Haferflocken bietet Deinem Baby wichtige Nährstoffe und die Banane sorgt für eine natürliche Süße.

Grafik, die die Beikostreifezeichen für Babys darstellt.

Zutaten und Zubereitung des Abendbreis

Getreide als Basis

Beim Getreide ist Vollkorngetreide die beste Wahl. Es können normale feine Getreideflocken verwendet werden. Mit 6 bis 8 Monaten benötigt dein Baby mehr Energie, als sie in Milch allein steckt. Sein Bäuchlein ist nun reif für Getreide: Darin stecken viele Kohlenhydrate, welche den Muskeln und dem Gehirn wertvolle Energie liefern und in der Beikostzeit so wichtig für Babys Entwicklung sind. Auch liefert Getreide schön viele Nährstoffe, wie Eisen und B-Vitamine. Mit Getreide kommen neue Geschmacksnuancen auf den Tisch und dein Baby trainiert seine Mundmotorik, da sich dieser Babybrei anders anfühlt als das Gewohnte.

Als Getreideoption sind zum Beispiel Hafer- oder Hirseflocken beliebt. Sie sind reich an Ballaststoffen und Eisen und versorgen den kleinen Organismus mit allem, was er zum Wachsen braucht. Auch Dinkelflocken oder Weizengrieß können verwendet werden. "Wichtig ist, dass du die Getreideflocken für den Abendbrei aus der Babyabteilung des Drogeriemarktes nimmst. Die Flocken sind so verarbeitet, dass sie sich im Wasser gut auflösen und verträglich für die Babys sind", betont Stefanie Fath, DRK-Elterncampus-Kursleiterin und Kinderkrankenschwester.

Milch als Flüssigkeit

Bitte verwende am besten Vollmilch (3,5 % Fett), da fettarme Milch zu wenig Fett enthält. Es ist egal, ob H-Milch oder frische Milch. Bitte keine Rohmilch oder Vorzugsmilch verwenden.

Wenn du möchtest, kannst du den Brei zu Beginn mit einer 50:50 Milch-Wassermischung (aus 100 ml Milch und 100 ml Wasser) herstellen, um dein Baby langsam an das neue Nahrungsmittel „Kuhmilch“ zu gewöhnen. Zusätzlich solltest du dem Brei dann noch 1 TL Fett zugeben, da er sonst zu wenig davon enthält.

Wenn du auf Kuhmilch verzichten möchtest, kannst du den Abendbrei alternativ auch mit Pre-Milch anrühren oder sogar mit abgepumpter Muttermilch. Achtung: Bitte beides nicht kochen!

Als Flüssigkeit kommen Vollmilch, abgepumpte Muttermilch oder Folgemilch in Frage. "Pflanzendrinks werden für Babys nicht empfohlen, da sie zu wenig Nährstoffe enthalten", erklärt Stefanie Fath. Etwas Wasser kann auch verwendet werden.

Obst für natürliche Süße

Mit meiner vielfältigen Auswahl an leckeren Abendbrei Rezepten bist du bestens für den Beikoststart deines Lieblings aufgestellt. Abendbrei ist nicht gleich Abendbrei: Auch wenn der Name etwas anderes behauptet; Abendbrei musst du natürlich nicht zwingend nur abends füttern.

Die Süße aus der Milch, mit der du das Getreide anrührst, lässt dein Baby jedes Löffelchen genießen. Früher hieß es: Babys mit einer Allergieneigung, also z. B. mit Verwandten, die Allergiker sind, sollten erst mal keine glutenhaltigen Getreide essen. Gluten steckt als Klebereiweiß u.a. Heute betonen Wissenschaftler, dass glutenhaltige Getreide Babys in gewissem Umfang vor Allergien schützen können. Nur wenn ein Baby bereits die Diagnose Zöliakie hat, darf es gar kein Gluten zu sich nehmen.

Ab einem Alter von 6 Monaten benötigt dein Baby noch etwa 500-600 ml Milch pro Tag. Ein Richtwert für eine volle Mahlzeit lautet: 20 Gramm Getreideflocken werden in 200 ml Muttermilch oder Folgemilch eingerührt. Süße den Milchbrei bitte nicht zusätzlich. Später kann Obst den Geschmack abrunden.

Gefüttert wird daher meist ein Milch-Getreide-Brei. Und der kann ganz nach Geschmack und Vorliebe des Babys zubereitet werden.

Etwas Obst wie etwa geriebenen Apfel für eine natürliche Süße und noch mehr Vitamine kannst du nach dem Aufkochen untermengen. "Eine zerdrückte Banane darf aber noch nicht zu früh untergemischt werden, da sie bei vielen Babys eine Verstopfung verursacht", betont die Expertin. "Außerdem kann das sehr süße Obst dazu führen, dass deinem Kind andere Obstsorten im Brei nicht mehr schmecken, da sie schlichtweg nicht ganz so viel Süße in den Brei bringen."

Eine Auswahl an frischem Obst, das für Babybrei geeignet ist.

Zubereitungsarten von Getreidebreien

Zubereitung von Instantflocken

Milch aufkochen lassen und kurz abkühlen lassen. Über die Instantflocken geben und quellen lassen. Bitte auch Packungsanleitung beachten.

Zubereitung von Getreideflocken oder Schmelzflocken

Getreideflocken oder Schmelzflocken in die kalte Milch geben und in einem Topf aufkochen. Etwa 3 Minuten weiter köcheln lassen. Mit Obst vermischen und auf Esstemperatur abkühlen lassen.

Zubereitung von Grießbrei

Den Grieß in die kochende Milch einrühren und etwa 1 Minute weiter kochen lassen.

Wichtige Hinweise zur Ernährung und Zubereitung

Milch für die Breizubereitung

Mit Kuhmilch im 1. Lebensjahr zu füttern, war lange umstritten. Heute wird die Zubereitung mit Milch u. a. vom BZfE (Bundeszentrale für Ernährung) empfohlen, um Allergien vorzubeugen. Wichtig dabei: Milch nur in kleinen Mengen und nur für die Breizubereitung verwenden, nicht pur zum Trinken reichen. Die maximale Menge an Kuhmilch liegt konkret bei 200 ml pro Tag und die Milch muss verarbeitet sein, also pasteurisiert oder hocherhitzt.

Verzicht auf Zucker und Süßungsmittel

Auf den Zusatz von Zucker wird selbstverständlich verzichtet. Die HiPP Milch-, Grieß- und Getreidebreie sind alle ohne Zuckerzusatz und ohne süßende Saftkonzentrate.

Babys Mundmotorik und Verdauung

Getreidebreie für Babys (auf Beikostalter abgestimmt) haben außerdem eine altersgerechte Textur und sind somit angenehm für Babys Mundmotorik und Bäuchlein. Diese vollwertige Mahlzeit macht schön satt und der kleine Organismus bekommt alles, was er für ein gesundes Wachstum braucht.

Allergien und Unverträglichkeiten

Damit dein Kind den Brei gut verträgt, musst du bei den Zutaten generell immer mögliche Allergien und Unverträglichkeiten beachten. Führe neue Lebensmittel einzeln ein und beobachte genau, wie dein Baby darauf reagiert.

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Rezeptideen für den Abendbrei

Grundrezept für Milch-Getreide-Brei

Milch oder Folgemilch, Getreideflocken oder Grieß und dazu vielleicht ein wenig Obst, fertig ist der Milch-Getreide-Brei für den Abend. Mit diesem Grundrezept gelingt der Abendbrei perfekt:

  • Getreide und Milch in einem kleinen Topf mit dem Schneebesen vermengen.
  • Kurz aufkochen und unter Rühren andicken, bis die Getreideflocken weich sind - etwa 1-2 Minuten.
  • Abkühlen lassen auf etwa 36°C und noch einmal gut verrühren. Temperatur mit einem eigenen Löffel testen.
  • Brei nach Geschmack und Vorlieben des Babys eventuell verfeinern.

Haferbrei mit Birne

Für eine Portion:

  • 2 Esslöffel Haferflocken
  • 120 ml Muttermilch, Kuhmilch oder Folgemilch
  • 1/2 Birne
  • Eventuell: 1 Prise Zimt

Haferflocken in der Milch kochen, bis sie weich sind. Brei etwas abkühlen lassen. Birne schälen, entkernen und in kleine Stücke schneiden. In einem kleinen Topf mit etwas Wasser köcheln, bis sie schön weich ist. Mit Gabel zerdrücken, Obst dem Brei hinzufügen und gut umrühren. Eventuell mit einer Prise Zimt verfeinern.

Hirsebrei mit Apfel

Für eine Portion:

  • 2 Esslöffel Hirseflocken
  • 120 ml Wasser oder ungesüßte Babymilch
  • 1 kleiner Apfel
  • Eventuell: etwas gemahlene Vanille

Den Apfel schälen und würfeln. Hirseflocken mit Wasser oder ungesüßter Babymilch aufkochen, bis die Flocken weich sind. Apfelstücke hinzugeben und mitkochen, bis sie weich sind. Eventuell eine Prise Vanille hinzufügen, anschließend pürieren, sodass der Brei eine glatte Konsistenz hat.

Tipps zur Verfeinerung und Anpassung

Geduld bei der Einführung neuer Geschmäcker

Damit sich der Babybauch an die neue Beikost und das Baby sich an den neuen Geschmack gewöhnt, ist es wichtig, den Abendbrei zunächst nicht zu verfeinern. Sobald sich die Verdauung an den Abendbrei gewöhnt hat, kannst du den Brei etwas abwandeln und andere Geschmacksrichtungen, Zutaten und Variationen ausprobieren. Denn auch Babys haben ganz eigene Vorlieben. Damit keine Langeweile bei deinem Baby aufkommt, solltest du nicht Abend für Abend den gleichen Brei reichen.

Fruchtige Variationen und Aromen

Probiere verschiedene, leicht verdauliche Obstsorten aus, um dem Brei eine natürliche Süße zu verleihen. Früchte wie Äpfel oder Birnen sind die Klassiker. Aber auch Pfirsiche, Aprikosen und Avocado eignen sich für einen fruchtigen Geschmack. Je nach Alter und Kauinteresse deines Babys kannst du das Obst entweder klein geschnitten mitkochen oder pürieren und zum abgekühlten Brei hinzufügen.

Auch Gewürze bereichern den Abendbrei für Mini-Feinschmecker mit etwas mehr Geschmack. Du kannst zum Beispiel eine Mini-Prise Zimt oder gemahlene Vanille hinzufügen, um den Geschmack minimal abzuwandeln.

Anpassung der Konsistenz

Jedes Baby hat seine eigenen Vorlieben, wenn es um die Konsistenz des Breis geht. Einige mögen ihn dickflüssiger, andere etwas dünnflüssiger. Experimentiere am besten mit der Konsistenz und beobachte, welche Konsistenz dein Baby lieber annimmt.

Besonderheiten der Baby-Sinneswahrnehmung

Wusstest du, dass Babys doppelt so viele Geschmacksknospen wie Erwachsene haben? Sie nehmen daher Aromen deutlich intensiver wahr. Schmeckt für Erwachsene ein Brei fad, hat das tatsächlich für Babys nichts zu bedeuten. Verfeiner daher den Brei nur mit minimal kleinen Mengen und achte darauf, wie dein Baby auf einen neuen Geschmack reagiert. Gewöhne es langsam an neue Aromen.

Infografik, die die Geschmackswahrnehmung von Babys im Vergleich zu Erwachsenen darstellt.

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