Moritz Bleibtreu, einer der bekanntesten deutschen Schauspieler, hat nicht nur beruflich, sondern auch privat Grund zur Freude. Nach seiner Hochzeit mit Saskia de Tschaschell im Jahr 2022 erlebte das Paar im Januar 2025 die Geburt ihres ersten gemeinsamen Kindes. Die Nachricht von der Schwangerschaft und der Geburt wurde zunächst von Gerüchten begleitet, später jedoch vom Schauspieler selbst bestätigt.
Die Beziehung von Moritz Bleibtreu und Saskia de Tschaschell
Moritz Bleibtreu, der sonst sehr zurückhaltend mit seinem Privatleben umgeht, zeigte sich erstmals im Jahr 2021 öffentlich mit seiner damaligen Freundin Saskia De Tschaschell. Die beiden besuchten gemeinsam die Premiere seines Films "Faking Hitler". Die Beziehung entwickelte sich weiter, und im Juli 2022 gaben sich Moritz Bleibtreu und Saskia De Tschaschell in Hamburg das Jawort. Saskia De Tschaschell, die 20 Jahre jünger als ihr Mann ist, arbeitet als Managerin bei Shell und hat wenig Bezug zur Öffentlichkeit. Diese Bodenständigkeit schätzt Moritz Bleibtreu besonders an ihr, wie er in Interviews preisgab.
Familienhintergrund und die Rolle der Familie
Moritz Bleibtreu stammt aus einer echten Schauspieldynastie. Seine Ururgroßmutter Amalie Bleibtreu und ihr Mann waren bereits im 19. Jahrhundert als Schauspieler tätig. Auch seine Mutter, Monica Bleibtreu, war eine erfolgreiche Schauspielerin, Schauspieldozentin und Drehbuchautorin. Diese familiären Wurzeln prägten zweifellos seinen Weg zur Schauspielerei.
Kinder von Moritz Bleibtreu
Erster Sohn aus früherer Beziehung
Aus einer früheren Beziehung mit Annika hat Moritz Bleibtreu einen Sohn, David, der 2008 geboren wurde. Für Moritz Bleibtreu ist sein Sohn ein wichtiger Rückzugsort, wie er 2014 in einem Interview erzählte: "Mein Sohn ist jetzt ein Zufluchtsort. Da ist so ein kleines Wesen, das dich anguckt und denkt: Es ist mir so egal, wie es dir gerade geht, sei jetzt für mich da, bitte. Das ist toll. Das nimmt jede Schwere sofort weg."
Das erste gemeinsame Kind mit Saskia
Im August 2024 kamen erstmals Gerüchte auf, dass Moritz Bleibtreu und seine Frau Saskia ihr erstes gemeinsames Kind erwarten. Saskia soll am Set der Serie "Dinner for Five" mit einem deutlichen Babybauch gesehen worden sein. Offizielle Bestätigungen gab es zunächst nicht. Am 25. Januar 2025 bestätigte Moritz Bleibtreu jedoch auf dem Deutschen Filmball gegenüber "Bunte", dass er tatsächlich zum zweiten Mal Vater geworden ist. Das Paar freut sich über einen Sohn, dessen Geburtstermin und Name jedoch geheim gehalten wurden. Für Saskia ist es das erste Kind, während Moritz Bleibtreu bereits einen Sohn aus einer früheren Beziehung hat.

Bestätigung und erste Einblicke ins neue Familienleben
Die freudige Nachricht von der Geburt ihres Sohnes bestätigte Moritz Bleibtreu kurz und knapp beim Deutschen Filmball in München. Er gab zu Protokoll: "Das ist richtig, ja" und zeigte einen Daumen nach oben. Zuvor hatte die "Bild"-Zeitung über die Geburt berichtet. Das Paar hielt die Schwangerschaft und die Geburt weitgehend aus der Öffentlichkeit heraus und genoss diese Zeit im engsten Familienkreis. Beim Deutschen Filmball traten sie erstmals als frischgebackene Eltern eines gemeinsamen Kindes auf. Saskia berichtete "Bunte", dass ihr Sohn mit im Hotelzimmer war und von ihrer Schwester betreut wurde, was ihr ermöglichte, den Abend mit ihrem Mann zu genießen. Sie sei bereits wohlauf und strahle den typischen "Baby-Glow" aus. Moritz Bleibtreu zeigte sich begeistert von seiner Frau und schätzte, dass sie trotz des Schlafmangels gut zurechtkomme. Er betonte, dass er als erfahrener Vater eines Teenagers entspannt sei und das Baby erstaunlich gut schlafe.
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Die Einstellung zur Vaterschaft und Gesellschaft
Moritz Bleibtreu teilt eine reflektierte Sichtweise auf Vaterschaft und Kindererziehung. In einem Interview mit dem "Playboy" äußerte er sich kritisch dazu, dass die Geburt von Kindern heutzutage oft zu einem großen Thema gemacht wird. Er vermutet, dass dies auch damit zusammenhängt, dass in der Gesellschaft mit vielen Dingen Geld verdient wird, einschließlich der Ängste und Sorgen von Eltern. Für ihn persönlich sei es das Selbstverständlichste auf der Welt, Kinder zu bekommen. Er schätzt Gesellschaften, in denen Kinder selbstverständlich in den Alltag integriert sind, wie er es während seiner Zeit in Italien erlebt hat, wo Kinder unaufgeregt Teil des Lebensweges waren.
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