Babynahrungszubereiter im Test: Die besten Helfer für die Babykost

Mit dem Start in die Beikost taucht in vielen Familien dieselbe Grundsatzfrage auf: Reichen Topf und Pürierstab - oder muss ein spezieller Babynahrungszubereiter her? Wir kennen die Skepsis nur zu gut. Zwingend nötig ist ein Zubereiter also nicht, zumal die reine „Brei-Phase“ nur begrenzt andauert. Interessant werden solche Geräte deswegen vor allem dann, wenn sie mehr draufhaben als Babynahrung: Viele können dampfgaren, zerkleinern und idealerweise auch später noch Gemüse und Beilagen für die Familie zubereiten. Wir haben in mehreren Testdurchläufen insgesamt 31 Babynahrungszubereiter getestet, 15 davon sind aktuell noch verfügbar.

Warum Dampfgaren für Babynahrung?

Dass Dampfgaren gesünder als „normales“ Kochen auf dem Herd ist, hat vermutlich jeder schon mal gehört. Aber warum ist das eigentlich so? Ganz einfach: Beim Dampfgaren herrschen geringere Temperaturen als beim Kochen auf dem Herd. Dadurch werden weniger Nährstoffe und Vitamine zerstört. Außerdem werden Vitamine und Nährstoffe bei der schonenden Zubereitung mit Dampf nicht ausgewaschen, sondern bleiben in den Lebensmitteln enthalten. Beim Kochen auf dem Herd hingegen liegen die Lebensmittel direkt im Wasser.

Ein weiterer Vorteil des Dampfgarens ist der deutlich bessere Geschmack und das hübschere Aussehen von gedämpftem Gemüse. Und das stimmt wirklich. Dampfgegarte Lebensmittel enthalten viel mehr der ursprünglichen Geschmacksstoffe, da sie eben nicht zu stark erhitzt und dadurch zerstört werden. Und es sieht auch viel besser aus. Man kennt es ja: Zwei Minuten zu lang im Kochwasser geschwommen und schon sehen die einst so frischen und knackigen Möhrchen vom Biobauern des Vertrauens aus wie drei Mal gegessen.

Wen das noch nicht überzeugt, dem leuchtet vielleicht der letzte Vorteil des Dampfgarens ein: Es ist nämlich energiesparender. Auch bei der Zubereitung von kleinen Mengen stehen schnell mal zwei oder mehr Töpfe auf dem Herd. Gekocht wird alles getrennt. Nicht so beim Dampfgaren: Da werden die Lebensmittel gleichzeitig übereinander gegart, denn die meisten Dampfgarer bestehen aus mindestens zwei Kammern.

Funktionen und Einsatzmöglichkeiten von Babynahrungszubereitern

Die meisten Babykostzubereiter sind 4-in-1-Geräte, sprich, man kann mit ihnen dampfgaren, mixen, auftauen und erwärmen. Es gibt aber auch 5-in-1-Geräte, mit denen man zusätzlich Fläschchen, Schnuller und anderes Zubehör sterilisieren kann. Ob man diese Funktion braucht oder nicht, muss jeder für sich entscheiden.

Vielseitigkeit im Alltag

Kleiner Tipp von mir: Es lohnt sich, direkt große Portionen im Dampfgarer zuzubereiten, so der Babynahrungszubereiter das zulässt. Die Portionen kann man nämlich ganz einfach einfrieren - am besten in die haushaltsüblichen Eiswürfelbehältern fürs Gefrierfach. Den fertigen Brei kann man so klein portionieren. Das ist besonders für die ersten Wochen und Monate perfekt, denn Babys essen zu Beginn der Beikost meist ja nur sehr geringe Portionen. Wer jetzt sagt „Ich kann mir doch nicht unzählige Eiswürfelbehälter kaufen!“, dem sei erwidert: Muss man auch nicht. Einer reicht vollkommen aus.

Grafik zur Übersicht der Funktionen von Babynahrungszubereitern (Dampfgaren, Mixen, Auftauen, Erwärmen, Sterilisieren)

Babynahrungszubereiter im Vergleich: Empfehlenswerte Modelle

Im Folgenden stellen wir einige der getesteten und empfehlenswerten Babynahrungszubereiter genauer vor:

Babymoov Nutribaby Plus

Schon auf den ersten Blick wird klar: Der Babymoov Nutribaby Plus ist ein Küchenhelfer, der lange in der Familie bleiben möchte. Denn klar, gekauft wird er als Babynahrungszubereiter. Aber auch wenn die Breizeit vorbei ist, wird dieses Gerät bei Ihnen bleiben - als Dampfgarer und Mixer, denn das kann er beides ziemlich gut. Als einziges Modell im Test können Sie beim Babymoov sowohl das Kabel als auch den Mixer abnehmen und separat verstauen. So nimmt der Babynahrungszubereiter in der Küche nicht mehr Platz weg als unbedingt nötig. Wir finden das praktisch und räumen dafür gern ein paar Zentimeter im Regal frei.

Dass Sie das Stromkabel abnehmen können, ist vor allem praktisch, weil Sie das Restwasser vom Dampfgaren ja nicht in der Schüssel lassen möchten. So stellen Sie beim Wegschütten aber sicher, dass kein Wasser aus Versehen aufs Kabel tropft. Der Babymoov Nutribaby Plus kommt mit zwei Dampfeinsätzen, einem Deckel, einem Plastikspatel zum Auskratzen und einem Mixer. Auf den ersten Blick erinnert alles an einen klassischen Dampfgarer, allein die Form der Einsätze und der Deckel sind eine Referenz an das praktische Küchenutensil. Wenn Sie nur dampfgaren möchten, können Sie den Mixer zur Seite stellen. Die zwei Dampfeinsätze sind praktisch, um mehrere Lebensmittel gleichzeitig zu dämpfen. Im Vergleich zu anderen Babynahrungszubereitern, bei denen alle Komponenten in den gleichen Einsatz müssen, können Sie hier beispielsweise Kartoffeln, die eine eher längere Garzeit benötigen, im unteren Einsatz dämpfen und obendrauf z. B. Erbsen, die eher kurz gedämpft werden. So wird nichts labberig und ist trotzdem gleichzeitig fertig. Durch dieses Stapelsystem können Sie auch später Zutaten hinzupacken. Da Sie nur den Deckel vom ersten Dampfeinsatz anheben, den zweiten Dampfeinsatz obendrauf packen und den Deckel wieder draufgeben, ist variables Dampfgaren möglich.

Im Babymoov Nutribaby Plus können neben Obst und Gemüse auch Reis oder Getreide mitgedämpft werden und so den Nährstoff- und Sättigungsgehalt von Babynahrung steigern. Das ist eine Ausnahme, kein anderes Modell im Test ermöglichte es, dies mitzugaren. Sollten Sie keinen Eierkocher besitzen, ist der Nutribaby Plus auch hier behilflich, denn Sie können Ihre Frühstückseier im Dampfeinsatz kochen. Des Weiteren können Sie mit dem Testsieger Schnuller und Nuckelflaschen sterilisieren und Ihr Essen aufwärmen oder auftauen. Besonders die letzten zwei Funktionen sind für uns nicht wirklich ein Verkaufsargument für einen Babynahrungszubereiter, aber wenn ein Modell sie anbietet, finden wir sie natürlich auch nicht schlecht.

Die Bedienung des Babynahrungszubereiters erfordert erstmal das Studium der Gebrauchsanweisung. Denn irgendwie ist es nicht sofort klar, wohin das Wasser fürs Dampfgaren gekippt werden soll. Des Rätsels Lösung: Es muss unter den Dampfeinsatz in eine Vertiefung. Maximal 350 Milliliter können Sie einfüllen, einen Messbecher bekommen Sie aber beim Kauf nicht dazu. Wir haben im ersten Anlauf zu wenig Wasser hineingeschüttet, worauf die Maschine mit Piepsen zwei Minuten vor Ende der Garzeit hinwies. Aber das ist kein Problem, eben weil der Nutribaby Plus Sie darauf hinweist und Sie dann einfach den Einsatz abnehmen und Wasser nachschenken können.

Die Bedienung des Nutribaby Plus erfolgt über ein Display. Sie drücken das Symbol für die Aktion, die Sie ausführen möchten, also beispielsweise die kleine Wolke fürs Dampfgaren oder die Rotorblätter fürs Pürieren. Dann können Sie noch manuell Ihre gewünschte Zeit einstellen. Beim Dampfgaren ist die Grundeinstellung 10 Minuten. Entsprechend der Lebensmittel, die Sie verarbeiten, können Sie die Zeit verkürzen oder verlängern. Ein kleiner Tipp: Das Gerät legt nur dann mit der Arbeit los, wenn die Anzeige blinkt. Wenn Ihre Lebensmittel dann fertig sind, können Sie diese entweder aus dem Dampfkorb schütten und essen oder zu Babybrei pürieren. Beim Testsieger von Babymoov stehen Ihnen hier drei Mixgeschwindigkeiten zur Verfügung, von eher langsam (was bei einem Mixer ja nie wirklich langsam ist) bis hin zu schnell.

Die Anleitung empfiehlt, dass bis zu 200 Milliliter vom Dampfwasser genutzt werden können. Allerdings müssen Sie dafür eben dann doch mit dem kochend heißen Wasser hantieren und die Maschine umdrehen, sodass das Wasser in den Mixer fließen kann. Das gelang im Test nicht gerade klecker- oder schmerzfrei. Uns lief das heiße Wasser beim Kippen nämlich nicht nur über die Hand, sondern tropfte auch auf den Fuß. Nachdem Sie den Mixer verschlossen haben, ziehen Sie die Mixerhalterung aus dem Babymoov Nutribaby Plus. Die seitliche Aufhängung können Sie außer Acht lassen, für den Mixvorgang ist es wichtig, dass der Mixer in der Halterung steckt. Anschließend drücken Sie auf dem Display das Mixersymbol, entscheiden sich für eine Mixergeschwindigkeit und pürieren, was der Mixer hergibt. Es gibt keinerlei Spritzflecken, weil das Gehäuse komplett dicht ist. Der Mixer funktioniert mit dampfgegarten Lebensmitteln, aber auch mit normal hartem Obst und Gemüse wie beispielsweise Äpfeln oder Pfirsichen. Was uns auch sehr gut gefiel: Alles, bis auf das Gerät selbst, ist spülmaschinengeeignet. Diese Bedingung erfüllen nur wenige Dampfgarer im Test.

Philips Avent SCF883/01

Der Philips Avent SCF883/01 nimmt wenig Platz ein, ist schick und schlicht im Design und bereitet im wahrsten Sinne des Wortes das Essen im Handumdrehen zu. Die einfache Arbeitsweise und die sehr gute Breikonsistenz überzeugten uns.

Der Philips Avent SCF883/01 überzeugt nicht nur mit seinem schlanken Design, sondern auch mit einer sehr durchdachten Konstruktion. Hier müssen Sie den Dampfgarer nämlich nicht mal öffnen, um die Lebensmittel anschließend zu pürieren. Die meisten Babynahrungszubereiter sind etwas sperrig, da die Funktionen für Mixen und Dampfgaren oft in zwei Geräten untergebracht sind. Beim Philips Avent wird dagegen beides in einem Behälter gemacht. Das Prinzip ist so simpel wie genial: Der Mixbecher wird nämlich, je nachdem, ob man dampfgaren oder pürieren möchte, einfach gedreht. Wenn man dampfgart, befinden sich die Schneidemesser oben am Deckel. Nach dem Dampfgaren dreht man den Behälter einfach um und kann die Lebensmittel dann problemlos und schnell pürieren.

Im Lieferumfang enthalten ist neben dem Gerät auch ein Deckel, sodass Sie die Lebensmittel in dem Dampf-Mixbecher direkt aufbewahren können, ein Auskratzer aus Plastik sowie ein Rezeptbuch, das diesen Namen wirklich verdient hat. Hier finden Sie für jede Altersstufe viele Rezepte, die von einer Kinderernährungsspezialistin entworfen wurden. Vermutlich wird nicht alles daraus allen Kindern schmecken, aber die Anregungen, die Sie hier bekommen, finden wir richtig gut. So sparen Sie sich sicher den Kauf eines zusätzlichen Breirezeptebuchs.

Das Design des Philips Avent SCF883/01 erfreut sicher alle Puristen. Weiß und grau, vor allem aber schlank und platzsparend, das fällt auf. Der Babynahrungszubereiter von Philips besteht wie fast alle Geräte im Test komplett aus Kunststoff. Mixen und Dampfgaren können unabhängig voneinander durchgeführt werden.

Die Bedienung des Philips Avent SCF883/01 ist sehr einfach. Nachdem man den Wassertank gefüllt hat, gibt man die kleingeschnittenen Lebensmittel in den Becher. Die Dampfgarzeit lässt sich mithilfe der Wassereingabe ein wenig bemessen. Philips gibt dazu die Faustregel aus: 160 Milliliter Wasser für eine Garzeit bis 15 Minuten, 200 Milliliter für 20 Minuten. Die maximale Garzeit liegt bei 30 Minuten, danach muss das Gerät auch erst mindestens 15 Minuten abkühlen, bevor es wieder genutzt werden kann. Sind Ihre Lebensmittel im Becher, wird dieser umgedreht, sodass der Becherdeckel zum Boden zeigt, und der Becher wird auf das Gerät gesetzt. Mit dem Drehschalter stellt man dann nur noch die gewünschte Dampfgarzeit ein und wartet ab, bis das Essen fertig ist. Eine kleine, weiß leuchtende Lampe zeigt an, dass der Dampfgarer in Betrieb ist. Achtung: Die Zeitanzeige dreht sich nicht wie bei einem Küchenwecker wieder auf 0. Möchten Sie die gegarten Lebensmittel anschließend mixen, drehen Sie den Becher einfach um. Am besten schütteln Sie diesen kurz, um alle Lebensmittel zu den Mixermessern zu bewegen, dann ist alles im Nu püriert. Der große Vorteil bei diesem Babynahrungszubereiter: Das Dampfwasser, das sich im Behälter sammelt, kann auch direkt zum Pürieren genutzt werden. Ganz ohne Flüssigkeit wird nämlich aus keinem Lebensmittel ein annehmbarer Brei. Sie können in dem Mixbecher auch bereits zubereitete Mahlzeiten aufwärmen. Das funktioniert im Prinzip genauso wie das Dampfgaren, braucht aber eventuell etwas weniger Aufwärmzeit. Was uns richtig gut gefällt: Das Mixermesser können Sie ganz leicht entfernen, weil es aufgesteckt wird.

Foto des Philips Avent SCF883/01 im Einsatz, der Babybrei zubereitet

Béaba Babycook Smart

Das teuerste Modell im Test, der Béaba Babycook Smart, kann mit hochwertigen Materialien und mit einer smarten Handhabung überzeugen. In Verbindung mit dem WLAN und dem Smartphone bietet der Babynahrungszubereiter Möglichkeiten wie kein anderer: Rezepte, Menüvorschläge, Kochhilfen und Einkaufsliste inklusive. Die Zubereitung des Essens macht hiermit jede Menge Spaß.

Mit ihm können größere Mengen zubereitet werden, allerdings ist er ein reiner Dampfgarer ohne Mix-, Warmhalte- und Aufwärmfunktion. Dass Dampfgaren gesünder als „normales“ Kochen auf dem Herd ist, hat vermutlich jeder schon mal gehört. Aber warum ist das eigentlich so? Ganz einfach: Beim Dampfgaren herrschen geringere Temperaturen als beim Kochen auf dem Herd. Dadurch werden weniger Nährstoffe und Vitamine zerstört. Außerdem werden Vitamine und Nährstoffe bei der schonenden Zubereitung mit Dampf nicht ausgewaschen, sondern bleiben in den Lebensmitteln enthalten. Beim Kochen auf dem Herd hingegen liegen die Lebensmittel direkt im Wasser. Ein weiterer Vorteil des Dampfgarens ist der deutlich bessere Geschmack und das hübschere Aussehen von gedämpftem Gemüse. Und das stimmt wirklich. Dampfgegarte Lebensmittel enthalten viel mehr der ursprünglichen Geschmacksstoffe, da sie eben nicht zu stark erhitzt und dadurch zerstört werden. Und es sieht auch viel besser aus. Man kennt es ja: Zwei Minuten zu lang im Kochwasser geschwommen und schon sehen die einst so frischen und knackigen Möhrchen vom Biobauern des Vertrauens aus wie drei Mal gegessen.

Wen das noch nicht überzeugt, dem leuchtet vielleicht der letzte Vorteil des Dampfgarens ein: Es ist nämlich energiesparender. Auch bei der Zubereitung von kleinen Mengen stehen schnell mal zwei oder mehr Töpfe auf dem Herd. Gekocht wird alles getrennt. Nicht so beim Dampfgaren: Da werden die Lebensmittel gleichzeitig übereinander gegart, denn die meisten Dampfgarer bestehen aus mindestens zwei Kammern.

Gibt es etwas, das der Béaba Babycook Smart nicht kann? In jedem Fall kann er mixen, garen, auftauen und erhitzen und sogar wiegen. Und das alles steuerbar übers Smartphone. Der erste Eindruck des Babycook Smart überzeugt. Er ist hochwertig verarbeitet, die Mixschüssel ist aus Glas, der Garkorb aus Edelstahl. Der schwere Glasbehälter ist vermutlich die erste Wahl für alle Eltern, die sich Sorgen um Mikroplastik im Essen ihrer Babys machen. Die Hersteller der anderen Babynahrungszubereiter garantieren, dass kein BPA in ihren Dämpfern enthalten ist, bei Edelstahl und Glas gehen Sie aber natürlich auf Nummer extrasicher. Das Design ist schlicht und elegant. Alles sieht gut aus und fühlt sich gut an.

Im nächsten Schritt wird es einmal kurz kompliziert. Denn das Gerät muss mit dem WLAN verbunden und eine entsprechende App auf dem Smartphone installiert werden. Aber Anleitung und ein bisschen Geduld reichen aus, um den einzelnen Schritten folgen zu können. In der App können Sie ein Profil Ihres Kindes anlegen: Alter, Lebensmittelvorlieben, Allergien. Daraufhin erhalten Sie entsprechende Menüvorschläge und tolle Rezepte, die sie zu einer Art digitalem Kochbuch anlegen können. Eine entsprechende Einkaufsliste steht auch als Funktion zur Verfügung. Doch nicht nur über das Handy, auch über das Gerät selbst wird Ihnen das Kochen mit dem Babycook Smart leicht gemacht. Die digitale Anzeige führt Sie durch Rezepte, durch Kochhilfen (inklusive Wiegefunktion) und nähere Informationen zu einzelnen Lebensmitteln - ein tolles Extra, über das Sie wertvolle Tipps erhalten. Dabei können Sie auch ohne die Verbindung mit einem WLAN Gerichte zubereiten. Beim Pürieren können Sie unter anderem aus fünf verschiedenen Stärkegraden auswählen. Die Handhabung funktioniert gut. Lediglich das Aufsetzen des Behälters mit Deckel ist ein bisschen knifflig. Ein bisschen ruckeln, ein bisschen Übung, dann geht es. Der Babynahrungszubereiter macht genau das, was er machen soll. Nur eben ein bisschen smarter. Übrigens: Erschrecken Sie nicht, wenn Sie das Gerät zum ersten Mal einschalten. Es »spricht« zunächst auf Französisch zu Ihnen. Um das ändern zu können, müssen Sie erst einmal ins Menü kommen. Zu guter Letzt können wir aber einfach nicht unerwähnt lassen, wie viel das Gerät kostet. Das sind nämlich über 300 Euro!

Discover BEABA Babycook Smart®

Darauf musst du bei einem Babynahrungszubereiter achten

Wer schon ein Problem mit dem berühmten (und berüchtigten) Thermomix hat, der könnte auch seine Zweifel gegenüber Babynahrungszubereitern haben. Dennoch können diese Geräte eine echte Erleichterung im Zusammenleben mit Baby sein. Beim Begriff „Geräte“ können wir in jedem Fall von der Mehrzahl sprechen. Immerhin vereinen Babynahrungszubereiter auf verschiedene Arten und Weisen gleich mehrere Geräte. Unabhängig von der Geräte-Zusammensetzung haben sie alle ein Ziel: Frischen Babybrei. Dabei setzen sie vor allem auf zwei Geräte. Zunächst kommen die Zutaten in einen Dampfgarer und danach in einen Mixer. Damit können die Eltern ihre ganz individuellen Brei-Kreationen gestalten. Dabei wissen sie jederzeit genau, was im Brei drinnen ist. Die zusammengewürfelten Geräte können auch abseits von Babybrei verwendet werden. Allerdings fallen sie durch ihren ursprünglichen Zweck vergleichsweise klein und meist auch etwas leistungsschwächer aus. Einen großen, leistungsstarken Mixer kann der Mixer-Teil eine Babynahrungszubereiters also nicht ersetzen.

Checkliste für die Auswahl

  • Funktionsumfang: Ein guter Babynahrungszubereiter sollte mehr als nur die Grundfunktionen erfüllen. Moderne Geräte vereinen bis zu 6 Funktionen in einem - neben dem klassischen Dampfgaren und Mixen bieten sie oft auch Funktionen zum Sterilisieren von Flaschenteilen, zum Erwärmen von Babyflaschen, zum Auftauen von eingefrorener Babykost und zum Warmhalten von Breien. Diese Vielseitigkeit reduziert die Anzahl der Küchengeräte in Ihrem Haushalt deutlich und spart Ihnen wertvollen Platz auf der Arbeitsplatte.
  • Fassungsvermögen: Das Fassungsvermögen ist bei der Kaufentscheidung entscheidend, denn es bestimmt, wie effizient Sie arbeiten können. Modelle mit einem XXL-Fassungsvermögen von etwa 2200 ml ermöglichen es Ihnen, in einem Kochdurchgang - der etwa 2 Stunden dauert - entweder eine komplette Familienmahlzeit oder Babykost für eine ganze Woche zuzubereiten. Wenn Sie berufstätig sind oder ohnehin größere Mengen vorkochen möchten, lohnt sich ein größeres Modell deutlich.
  • Nährstofferhaltung durch Dampfgaren: Das Dampfgaren ist die schonendere Alternative zum klassischen Kochen und erhält deutlich mehr Vitamine und Mineralstoffe in den Lebensmitteln - diese sind essentiell für die gesunde Entwicklung Ihres Babys. Achten Sie zusätzlich auf ein Modell mit einem Auffangbehälter für die Kochflüssigkeit. Diese Flüssigkeit ist reich an Nährstoffen und Geschmacksstoffen und kann direkt zum Brei gegeben werden, um die optimale Konsistenz zu erreichen und keine wertvollen Nährstoffe zu verschwenden.
  • Mixqualität und Konsistenzeinstellungen: Babys haben je nach Alter unterschiedliche Anforderungen an die Breikonsistenz - Anfangs brauchen sie feineres Mus, später sind kleine Stücke wichtig für die Entwicklung. Hochwertige Babynahrungszubereiter bieten mindestens 3 verschiedene Mixgeschwindigkeiten, mit denen Sie die Konsistenz präzise einstellen können. Dies gibt Ihnen Flexibilität, den Brei optimal an das Alter und die Entwicklung Ihres Babys anzupassen.
  • Bedienungskomfort und Sicherheit: Ein guter Babynahrungszubereiter lässt sich mit nur einer Hand bedienen - das ist im Alltag mit Baby unbezahlbar, da Ihre andere Hand immer frei bleibt. Ein LCD-Display mit automatischen Programmen macht die Bedienung intuitiv, und der große Vorteil liegt darin, dass nichts anbrennen oder überkochen kann. Sie brauchen nicht ständig daneben zu stehen, sondern können sich anderen Aufgaben oder Ihrem Baby widmen, während das Gerät selbsttätig arbeitet.
  • Reinigung und Spülmaschinentauglichkeit: Gerade im stressigen Familienalltag spart eine einfache Reinigung wertvolle Zeit. Achten Sie darauf, dass sich alle abnehmbaren Teile in die Spülmaschine geben lassen - das erspart Ihnen lästiges Händewaschen von zahlreichen Komponenten. Idealerweise ist das Gerät so konzipiert, dass es schnell auseinanderzunehmen und wieder zusammenzusetzen ist.
  • Material und Sicherheit: Das Material sollte hochwertig und sicher sein - achten Sie auf BPA-freie Kunststoffe wie Tritan, Polypropylen, SAN oder ABS. Diese Materialien sind langlebig, temperaturbeständig und garantieren, dass keine schädlichen Stoffe in die Babynahrung gelangen. Eine solide Verarbeitung sorgt dafür, dass das Gerät mehrere Jahre hält und bestenfalls auch für Geschwisterkinder noch genutzt werden kann.

Häufige Fragen zu Babynahrungszubereitern

Spart mir ein Babynahrungszubereiter wirklich Zeit?

Ja, aber nur teilweise - die echte Zeitersparnis liegt vor allem beim Vorkochen größerer Mengen. Die Hauptarbeit besteht nämlich darin, Gemüse zu waschen und zu schneiden, nicht im Kochen selbst. Der große Vorteil liegt darin, dass Sie nicht ständig daneben stehen müssen: Das Gerät kocht sicher, ohne dass etwas anbrennen oder überkochen kann, und Sie können sich Ihrem Baby oder anderen Aufgaben widmen. Wenn Sie alle 2-3 Wochen eine große Charge vorkochen und einfrieren, sparen Sie deutlich Zeit beim täglichen Füttern.

Welche Geräte brauche ich mindestens - nur einen Dampfgarer oder muss es ein 6-in-1-Modell sein?

Für den reinen Anfang reichen auch separate Geräte (Topf + Dampfgarer + Mixer) oder sogar nur ein Topf mit Pürierstab. Allerdings brauchen diese deutlich mehr Platz und erfordern mehr Handgriffe. Ein kombiniertes Gerät minimiert den Platzbedarf und vereinfacht die Handhabung erheblich.

Infografik: Vergleich von kombinierten Babynahrungszubereitern mit separaten Küchengeräten (Topf, Pürierstab)

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