Akademische und Klinische Laufbahn
Der vorliegende Text dokumentiert die akademische und klinische Laufbahn von Dr. R. Axt-Fliedner und die Aktivitäten des Ethikkomitees am Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH. Die berufliche Laufbahn umfasst Positionen wie studentischer Mitarbeiter im endokrinologischen Hormonlabor der Universitäts-Frauenklinik Gießen, Arzt im Praktikum an der Frauenklinik des Clemenshospitals (Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität Münster) und wissenschaftlicher Mitarbeiter an verschiedenen Universitäts-Frauenkliniken.
Publikationen: Originalarbeiten (A)
Ein umfangreicher Katalog von wissenschaftlichen Publikationen unterstreicht die Forschungstätigkeit. Diese Originalarbeiten befassen sich mit einer breiten Palette von Themen im Bereich der Gynäkologie und Geburtshilfe:
- Untersuchungen zur bakteriellen Clearance und Translokation unter verschiedenen physiologischen und pathologischen Bedingungen [1, 2].
- Die Bedeutung von Stickstoffmonoxid für den neuronalen Zelltod des Feten bei Sauerstoffmangel [3].
- Immunhistochemische Detektion von Apoptose in der menschlichen reifen und nachgeborenen Plazenta [4].
- Mütterliches und neonatales Outcome bei Zwillingsschwangerschaften mit Einzelschädigung des Fötus [5, 11].
- Pränatale Diagnostik und peripartale Behandlung von Omphalozele und Gastroschisis [6].
- Immunhistochemische Evaluation von Apoptose in Plazenten von normalen und intrauterin wachstumsretardierten Schwangerschaften [7].
- Anzahl kernhaltiger roter Blutkörperchen im Nabelschnurblut von reifen und nachgeborenen Neugeborenen [8].
- Einfluss hypertensiver Schwangerschaftskomplikationen auf das neonatale Outcome wachstumsretardierter Feten [9].
- Evaluation der Sekretion des Atrialen Natriuretischen Faktors (ANF) nach Laparotomie [10].
- Kernhaltige rote Blutkörperchen im Nabelschnurblut von Einlingsneugeborenen: Zusammenhang mit Doppler-Ultraschalluntersuchungen der Uterus- und Nabelarterie sowie der fetalen Aorta bei Schwangerschaften mit niedrigem und hohem Risiko [12].
- Neonatale kernhaltige rote Blutkörperchen bei kleinen für das Gestationsalter Feten: Zusammenhang mit fetoplazentaren Doppler-Studien [13].
- Die Normoblastenzahl im Nabelschnurblut von reifen und frühgeborenen Feten [14].
- Neonatale kernhaltige rote Blutkörperchen: Zusammenhang mit abnormalem fetoplazentarem Kreislauf, detektiert durch Doppler-Studien [15].
- Immunlokalisation von Bcl-2 in der menschlichen Plazenta [16].
- Hygroma colli cysticum: Pränatale Diagnose und Prognose [17].
- Bedeutung hoher und normaler kernhaltiger roter Blutkörperchen bei Neugeborenen mit Kleinwuchs [18].
- Pränatale Diagnose von sakrokokzygealen Teratomen: Eine Übersicht über Fälle zwischen 1993-2000 [19].
- Expression des Vitamin-D-Rezeptors (VDR) als prognostischer Faktor bei Zervixkarzinomen [20].
- Analyse von 25-Hydroxyvitamin-D3-1-Hydroxylase im Zervixgewebe [21].
- Immunhistochemische Analyse von 1,25-Dihydroxyvitamin-D3-Rezeptoren, Östrogen- und Progesteronrezeptoren sowie Ki-67 bei Ovarialkarzinomen [22].
- Analyse von Vitamin-D-Rezeptor (VDR) und Retinoid-X-Rezeptor (RXR-) in Brustkrebs [23].
- Expression des Vitamin-D-Rezeptors (VDR) als prognostischer Faktor bei Brustkrebs [24].
- Kernhaltige rote Blutkörperchen bei wachstumsretardierten Neugeborenen mit absentem oder umgekehrtem enddiastolischen Fluss in der Nabelarterie [25].
- Referenzwerte für Ductus venosus Blutflussgeschwindigkeiten und Wellenformindizes von 10 bis 20 Schwangerschaftswochen [26].
- Referenzwerte für Blutflussgeschwindigkeiten und Wellenformindizes von Ductus venosus, Vena cava inferior und Vena hepatica beim Fötus während des zweiten und dritten Trimesters der Schwangerschaft [27].
- Granulomatöse Mastitis [28].
- Der Wert des Uterusarterien-Doppler-Ultraschalls bei der Vorhersage schwerer Komplikationen in einer Risikopopulation [29].
- Doppler-Ultraschall der Uterusarterie zur Vorhersage schwerer Komplikationen bei Schwangerschaften mit niedrigem Risiko [30].
- Qualitative venöse Doppler-Flow-Wellenformanalyse bei Frühgeborenen mit intrauteriner Wachstumsretardierung und ARED-Fluss in der Nabelarterie - Korrelation mit kurzfristigem Outcome [31].
- Atypisches Ductus venosus Blutflussmuster bei Feten mit schwerer Trikuspidalklappen-Regurgitation [32].
- Detektionsrate der frühen fetalen Echokardiographie und In-utero-Entwicklung von angeborenen Herzfehlern [33].
- Isolierte Ventrikelseptumdefekte, detektiert durch Farbdopplerfluss: Entwicklung im ersten Lebensjahr [34].
- Nabelschnurdurchmesser in der 11.-14. Schwangerschaftswoche: Zusammenhang mit Nackentransparenz, Ductus venosus Blutfluss und Chromosomenanomalien [35].
- Rechtsseitiger Aortenbogen, der im fetalen Leben nachgewiesen wurde [36].
- Veränderungen in der invasiven pränatalen Diagnostik [37].
- Farbdoppler während abnormaler dritter Wehenphase [38].
- Pränatale Diagnose von Bauchwanddefekten, assoziierte Befunde und Outcome von Feten mit Bauchwanddefekten [39].
- Spektrum und Outcome von pränatal diagnostizierten fetalen Tumoren [40].
- Verlauf und Outcome von Feten mit Verdacht auf Aortenisthmusstenose während der Gestation [41].
- Langzeit-Outcome bei Kindern nach Messung einer erhöhten Nackentransparenz im ersten Trimester mit normalem Karyotyp: Eine retrospektive Analyse [42].
- Atrioventrikulärer Septumdefekt beim Fötus - assoziierte Zustände und Outcome in 246 Fällen [43].
- Nachbeobachtung von Kindern mit pränataler Diagnose einer supraventrikulären Extrasystole [44].

Publikationen: Fallberichte (B)
Die Fallberichte decken spezifische klinische Szenarien ab:
- Das intrapartale CTG [1].
- Operative Entfernung eines inkarzerierten vaginalen Fremdkörpers (Plastikbecher) nach jahrelanger Misshandlung [2].
- Mütterliches und neonatales Outcome bei einer monochorialen Zwillingsschwangerschaft mit Einzelschädigung in utero [3].
- Das intrapartale CTG bei Verdacht auf Chorioamnionitis und vorzeitigem Blasensprung in der 31. SSW [4].
- Das antepartale CTG bei intrauteriner Wachstumsrestriktion und HELLP-Syndrom [5].
- Heterologes mulleresches Mischtumor nach Ganzkörperbestrahlung wegen Hodgkin-Lymphom [6].
- Heparin-induzierte Thrombozytopenie Typ II mit Lungenembolie nach Kaiserschnitt [7].
- Transiente bilaterale Osteoporose der Hüfte in der Schwangerschaft: Ein Fallbericht und Literaturübersicht [8].
- Pränatale Diagnose von zerebralen Läsionen und multiplen intrakardialen Rhabdomyomen bei einem Feten mit tuberöser Sklerose: Ein Fallbericht und Literaturübersicht [9].
- Verlauf und Outcome eines Feten mit einem riesigen zervikalen Teratom, pränatal diagnostiziert [10].
- Pränatale und perinatale Aspekte eines riesigen fetalen zerviko-thorakalen Lymphangioms [11].
- Unilaterales massives Ovarialödem (MOE): Ein Fallbericht [12].
- Erste Schwangerschaft und Leben nach präimplantationsdiagnostischer genetischer Untersuchung mittels Polkörperanalyse bei Mukopolysaccharidose Typ 1 [13].
- Entwicklung eines hypoplastischen Linksherzsyndroms nach Diagnose einer Aortenstenose im ersten Trimester durch frühe Echokardiographie [14].
- Antenatale Detektion der Pierre-Robin-Sequenz [15].
- Langzeitbehandlung einer Patientin mit Präeklampsie und HELLP-Syndrom in einer sehr frühen Schwangerschaftswoche [16].
- Pränatales Management einer allantoischen Zyste mit patentem Urachus [17].
Publikationen: Übersichtsarbeiten (C)
Die Übersichtsarbeiten bieten einen breiteren Überblick über wichtige Themen:
- Die intrauterine Wachstumsretardierung (IUGR) - Zur Rolle der Insulin-like Growth Factors bei der Regulation des fetalen Wachstums [1].
- Antepartales CTG und Dopplersonographie: Möglichkeiten der antepartalen Überwachung vor der Geburt [2].
- Ductales Carcinoma in situ der Brust: Diagnose und Management [3].
- Doppler-Ultraschall der Uterusarterie im zweiten Trimester als Screening-Test für unerwünschte Schwangerschaftsergebnisse [4].
- Molekulare Mechanismen der Präeklampsie [5].
- Elektive Einleitung versus spontaner Geburtsbeginn am Termin [6].
- Fetomaternale Doppleruntersuchung: Einsatz in der Schwangerschaft [7].
- Frühe fetale Echokardiographie [8].
- Kontroversen um die sonographische Bestimmung der Zervixlänge in der Schwangerschaft und die Notwendigkeit der Zerklage [9].
Doppler Sonographie - Capio
Ethikkomitee am Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH
Das Ethikkomitee des Klinikums Frankfurt (Oder) GmbH wurde eingerichtet, um dem wachsenden Bedürfnis nach ethischer Reflexion in nahezu allen Bereichen menschlichen Handelns Rechnung zu tragen. Angesichts der rasanten medizinischen Fortschritte stehen Ärzte und Pflegekräfte häufig vor ethischen Dilemmata, wie der Frage nach der Grenzen ärztlicher Therapieverpflichtung oder dem Zeitpunkt, zu dem ein Patient sterben darf.
Ziele und Aufgaben des Ethikkomitees
- Förderung des ethischen Bewusstseins im Klinikum.
- Beratung bei ethischen Problemen und Etablierung ethischer Fallbesprechungen zur Unterstützung der Entscheidungsfindung, der Kommunikation im Behandlungsteam und mit Angehörigen.
- Erarbeitung ethischer Leitlinien zur Bewältigung ethischer Problemsituationen im klinischen Alltag.
- Koordination von Fort- und Weiterbildung zu ethischen Themen.
Mitglieder des Ethikkomitees
| Name | Tätigkeit | Vorwahl: (0335) | Durchwahl |
|---|---|---|---|
| Prof. Dr. med. Christiane Richter-Ehrenstein | Chefärztin Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Ärztliche Direktorin (Vorsitzende) | 548 | 2701 |
| Cindy Thomas | Physiotherapeutin, Abteilungsleiterin Interdisziplinäres Therapiezentrum (ITZ) (Stellv. Vorsitzende) | 548 | 2772 |
| Stefan Hänrtel | Krankenpfleger, Vorsitzender des Betriebsrats | 548 | 2075 |
| Dr. med. Frank Hoffmann | Chefarzt i.R., Klinik für Unfallchirurgie-, Wiederherstellungs- und Handchirurgie | ||
| Dr. med. Matthias Jäger | Oberarzt, Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin | 548 | 2562 |
| Dr. med. Kerstin Lohse | Chefärztin, Klinik für Kinderchirurgie | 548 | 1680 |
| Dr. med. Lorenz Schlenger | Oberarzt, Klinik für Strahlentherapie und Radioonkologie | 548 | 4739 |
| Marion Kraucik | Pflegefachkraft, Qualitätsmanagement | 548 | 2350 |
| Ulrike Lindstädt | Ev. Pfarrerin, Krankenhausseelsorge | 548 | 3985 |
| Sabine Gauerke | Musiktherapeutin, Palliativstation | 548 | 1346 |
| Birgit Truthmann | Sozialarbeiterin / Psychoonkologin, Ambulante Krebsberatungsstelle | 548 | 2019 |
| Katrin Jäger | Pflegefachkraft, Stationsleitung Palliativmedizin | 548 | 1440 |
| Joulia Reiche | Berufspädagogin, Pflegeschule | 548 | 2841 |
Informationsmaterial für Patienten
Das Klinikum stellt verschiedene Informationsmaterialien für Patienten zur Verfügung, die in Form von PDF-Dokumenten zum Download bereitstehen:
- Anamnesebogen für Patienten Krankenhaus
- Anamnesebogen für Patienten Rehabilitation
- Wegweiser für Patienten Rehabilitation
- Wegweiser für Patienten Krankenhaus
- Hausordnung für Patienten Krankenhaus
- Hausordnung für Patienten Rehabilitation
- Hausordnung Tagesklinik
- Hausordnung Psychosomatische Institutsambulanz
- Broschüre Wahl- & Komfortleistungen
Klinische Konzepte und Schriftenreihen
Die Klinik für Psychosomatik und Psychotherapie sowie die Psychosomatische Klinik Bad Neustadt präsentieren eine Vielzahl von Therapiekonzepten und Forschungsergebnissen, die in verschiedenen Schriftenreihen veröffentlicht wurden. Diese decken ein breites Spektrum ab, von der berufsbezogenen Gruppentherapie bis hin zu Themen wie Musikermedizin und Burnout.
- Therapiekonzepte für verschiedene Störungsbilder (z.B. Schmerzstörung, Anorexie, Bulimie, Adipositas, Angstbewältigung).
- Konzepte zur berufsbezogenen Therapie und Rehabilitation.
- Schriftenreihen, die Vorträge von Fachtagungen, Forschungsberichte und Publikationen zu spezifischen Themen wie "Körper und Psyche im psychotherapeutischen Kontext" oder "Burnout" umfassen.

Babygalerie und Willkommensgeschenke
Das Klinikum Frankfurt (Oder) GmbH bietet frischgebackenen Familien ein besonderes Angebot zur Erinnerung an die ersten Momente mit ihrem Neugeborenen. Im Rahmen der "Babygalerie 2008" erhalten alle Familien ein kostenfreies Fotoshooting direkt in der Klinik. Eine professionelle Fotografin bringt Equipment und Accessoires mit, um natürliche und zeitlose Bilder zu schaffen. Nach dem Shooting erhalten die Eltern einen Zugangscode zu einem Online-Fotoalbum, um ihre Lieblingsbilder bequem von zu Hause aus bestellen zu können. Es besteht keine Abnahmeverpflichtung.
Doppler Sonographie - Capio
Vorbemerkung zum Perinatalzentrum
Das Perinatalzentrum des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, Standort Gießen, arbeitet eng mit Geburtskliniken der Region zusammen, um Risikoschwangerschaften zu versorgen. Die Statistik der GQH markiert den Outcome-Parameter "Entlassung nach Hause ohne IVH >II°, zusätzlichen Sauerstoffbedarf, Operation einer NEC oder Laser-/Kryotherapie einer ROP" als auffällig, wenn Kinder in eine andere Klinik verlegt wurden. In der dargestellten Statistik wurde nach Einzelfallanalyse auf Basis des Entlassungsbriefs der aufnehmenden Klinik eine Korrektur vorgenommen, um die tatsächliche Rate der Kinder anzugeben, die...
tags: #klinikum #ffo #babygalerie #2008