Laufgitter im Test: Sicherheit, Komfort und praktische Helfer für den Alltag

Sobald Babys beginnen, sich fortzubewegen - meist zwischen sechs und neun Monaten - erwacht ihr Entdeckergeist. Sie krabbeln, ziehen sich an Gegenständen hoch und möchten die Welt erkunden. Damit Eltern ihrem Nachwuchs dabei einen sicheren Raum bieten können, ohne ständig hinterherlaufen zu müssen, sind Laufgitter eine praktische Lösung.

Vielfalt bei Laufgittern: Formen, Materialien und Größen

Laufgitter sind in einer breiten Palette von Größen, Formen und Designs erhältlich. Eltern können zwischen Modellen aus Holz oder Kunststoff wählen. Die Formen reichen von rechteckig, viereckig und sechseckig bis hin zu oval und rund. Viele Laufgitter sind zudem höhenverstellbar und zusammenklappbar, was ihre Flexibilität im Alltag erhöht.

Die gängigsten Maße für Laufgitter liegen zwischen 70×100 cm und 120×120 cm. Ein größeres Laufgitter bietet dem Kind mehr Platz zum Spielen und kann auch als Absperrgitter dienen, falls Haustiere im Haushalt leben. Kleinere und faltbare Modelle lassen sich leichter transportieren.

Verschiedene Formen und Größen von Laufgittern

Sicherheit und Komfort: Worauf es beim Kauf ankommt

Beim Kauf eines Laufgitters hat der Schutz des Kindes oberste Priorität. Achten Sie unbedingt auf Qualität und Sicherheit. Wichtige Kriterien sind:

  • Sicherheit und Normen: Achten Sie auf Zertifizierungen wie die DIN EN 12227. Prüfsiegel wie das GS-Zeichen oder TÜV-Siegel bieten zusätzliche Sicherheit. Die Gitterstäbe sollten mindestens 60 cm hoch sein und einen maximalen Abstand von 6,5 cm haben, um ein Herausfallen oder Einklemmen zu verhindern.
  • Stabilität und Verarbeitung: Das Laufgitter muss stabil stehen und darf nicht wackeln. Modelle aus Holz gelten als besonders robust. Bei Kunststoffmodellen sorgen Saugnäpfe für sicheren Halt.
  • Materialien: Achten Sie auf schadstofffreie und speichelfeste Materialien. Lackierungen sollten frei von schädlichen Weichmachern sein.
  • Höhenverstellbarkeit: Ein höhenverstellbares Laufgitter lässt sich optimal an das Alter und die Größe des Kindes anpassen. Sobald das Kind sitzen oder sich aufstellen kann, sollte der Boden tiefer gestellt werden.

Ein gepolsterter Boden oder eine spezielle Laufgittereinlage bzw. Matratze erhöht den Komfort für das Baby und schützt es vor Kälte. Achten Sie bei Einlagen und Matratzen auf die Qualität des Materials und die Füllung. Ein hoher, gepolsterter Rand kann verhindern, dass sich das Kind bei ersten Rollversuchen an den Stäben stößt.

Detailansicht einer gepolsterten Laufgittereinlage

Laufgitter im Alltag: Praktische Helfer für Eltern

Laufgitter bieten Eltern eine wertvolle Entlastung im Alltag. Sie ermöglichen es, kurzzeitig Aufgaben zu erledigen, während das Baby sicher und beschäftigt spielt. Ob für die Zubereitung von Mahlzeiten, Hausarbeiten oder ein wichtiges Telefonat - ein Laufgitter schafft Freiräume.

Laufgitter für Zwillinge und besondere Bedürfnisse

Für Zwillinge sind XXL-Laufgitter am besten geeignet, um beiden Kindern genügend Platz zum Spielen zu bieten. Auch für spontane Besuche von Freunden mit Kindern kann ein größeres Laufgitter praktisch sein.

Einige Eltern ziehen Reisebetten als Alternative oder Ergänzung in Betracht. Sie eignen sich gut für Reisen und können kurzzeitig als Laufgitterersatz dienen.

Verschiedene Laufgitter-Modelle im Überblick

Im Folgenden werden einige Modelle und ihre Eigenschaften vorgestellt:

Holz-Laufgitter

  • roba 6-eckiges Laufgitter: Bietet viel Platz, ist dreifach höhenverstellbar und sicherheitsgeprüft. Eine zusätzliche Matratze wird empfohlen.
  • Sämann Laufstall Baby (120×120 cm): Hochwertiges Holz, TÜV-geprüft und stufenlos höhenverstellbar. Steht auf gummierten Rollen für leises Verschieben.
  • Geuther 2261 Laufgitter Lucilee: 3-fache Höhenverstellung, gepolsterter Boden, aus massivem Buchenholz gefertigt. Kompakt zusammenklappbar.
  • KIDUKU Laufgitter XXL: Flexibel und sicher, aus unbehandeltem Kiefer-Massivholz. Bietet viel Raum und Schutz.
  • LIONELO BONNIE: Geräumige Spielfläche, luftige Seitenwände, seitlicher Eingang mit Reißverschluss. Einfach zusammenklappbar.
  • roba Laufgitter Indibär (75×100 cm): Stabiles Holz, drei Höhenstufen, mit Schutzeinlage. Leicht beweglich dank Rollen.
  • Sämann® Laufgitter (100×100 cm): Inklusive Matratze und Schlupfsprossen, stufenlos höhenverstellbar, aus stabilem Buchenholz.

Kunststoff- und Netz-Laufgitter

  • COMOMY Laufstall: Großzügiger Spielplatz mit Bällen und Körben, fördert motorische Fähigkeiten. Robuste Sicherheitsmerkmale.
  • Baby Vivo Laufstall aus Kunststoff (80,8 x 61,8 x 31,8 cm): Leicht aufzubauen, abgerundete Elemente, für Innen- und Außenbereich geeignet.
  • CutieClub Laufstall (faltbar): Leichtgewicht, ideal für Transport, mit selbstaufblasbarer Matratze und UV-Schutz-Baldachin.
  • Lertantri Laufstall (150 x 150 x 68 cm): Vierseitige Netzwände, rutschfeste Saugnäpfe, wasserfestes Oxford-Material.
  • Gupamiga Baby-Laufgitter (1,5 x 1,5 Meter): Bunte Paneele, rutschfeste Gummifüße, bietet reichlich Platz.
  • Dripex Laufstall (124 x 124 cm): Atmungsaktives Netz, verstärkte Ecken, rutschfeste Basis, werkzeugloser Aufbau.
  • Mloong Laufstall (150 x 150 x 68 cm): Atmungsaktive Netzwände, Saugnäpfe, XPE-Matte und Außentasche im Lieferumfang.

Die 5 Besten Laufgitter Test 2021

Wichtige Kaufkriterien im Überblick

Beim Kauf eines Laufgitters sollten Eltern insbesondere auf folgende Punkte achten:

  • Größe und Höhe: Mindestens 1 x 1 m für genügend Bewegungsfreiheit, eine Höhe von ca. 75 cm verhindert das Überklettern.
  • Abstand der Gitterstäbe: Maximal 6,5 cm, um ein Einklemmen zu verhindern.
  • Ausstattung: Eine passende Laufgitterunterlage oder Matratze ist essenziell für Komfort und Sicherheit.
  • Sicherheit und Stabilität: Keine scharfen Kanten, Ecken oder Schrauben.

Die Wahl des richtigen Laufgitters hängt von den individuellen Bedürfnissen der Familie ab. Ob aus Holz oder Kunststoff, rechteckig oder sechseckig - wichtig ist, dass das Laufgitter Sicherheit, Komfort und Funktionalität bietet.

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