In der Gynäkologischen Klinik arbeiten wir als eingespieltes Team Hand in Hand - und das berufsgruppenübergreifend.
Ärztliche Leitung und Qualifikationen
Professor Dominik Denschlag, Chefarzt der Gynäkologisch-Geburtshilflichen Klinik der Kliniken des Main-Taunus-Kreises, leitet die Abteilung mit umfassender Expertise und einem breiten Spektrum an Spezialisierungen. Seine Qualifikationen umfassen unter anderem:
- Zusatz-Weiterbildung Akupunktur
- Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie
- Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin
- Onkozert Senior-Mammaoperateur
- Operateur im Rahmen des Mammographiescreenings
- Mammasonographie - DEGUM I
- Zertifikat zur onkologischen Diagnostik und Therapie der AGO, Bereich Gynäkologie
- Console Surgeon des daVinci Robotic Surgical System
- Volle Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Gynäkologie und Geburtshilfe sowie für den Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie

Beruflicher Werdegang
Professor Denschlags akademischer und beruflicher Weg ist geprägt von internationaler Erfahrung und kontinuierlicher Weiterbildung:
- Studium der Humanmedizin: Johannes Gutenberg-Universität, Mainz; Brown University, Providence, USA; Harvard Medical School, Boston, USA; Johann Wolfgang Goethe-Universität, Frankfurt (1987 - 1994)
- Ärztin im Praktikum: Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kliniken des MTK (1995-1996)
- Approbation als Ärztin: 1996
- Assistenzärztin: Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kliniken des MTK (1996-2000)
- Anerkennung als Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe: 2000
- Promotion: 2000
- Funktionsoberärztin: Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kliniken des MTK (2000)
- Oberärztin: Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kliniken des MTK (2001-2007)
- Zusatz-Weiterbildung Akupunktur: 2006
- Leitende Oberärztin: Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe, Kliniken des MTK (2007-2018)
- Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie: 2009
- Schwerpunkt Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin: 2012
- Chefärztin der Gynäkologisch-Geburtshilflichen Klinik der Kliniken des MTK: seit 01/2019
Ein weiterer wichtiger Lebenslauf zeigt die Entwicklung eines weiteren Chefarztes:
- Medizinstudium Vorklinik: Humboldt-Universität (Charité), Berlin (1986-1988)
- Medizinstudium Klinik: Justus-Liebig-Universität, Gießen (1989-1994)
- Arzt im Praktikum: Frauenklinik, Kreiskrankenhaus Bad Homburg v. d. H. (1994-1995)
- Promotion zum Dr. med: 02/1995
- Approbation als Arzt: 12/1995
- Assistenzarzt: Frauenklinik Krankenhaus Bad Homburg v. d. H. (1995-1997)
- Assistenzarzt: Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie, St. Vinzenz-Krankenhaus, Hanau (1998-1999)
- Anerkennung als Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe: 09/1999
- Funktionsoberarzt: Abteilung für Geburtshilfe und Gynäkologie, St. Vinzenz-Krankenhaus, Hanau (1999-2000)
- Oberarzt: Frauenklinik, St. Vincenz-Krankenhaus, Limburg (2000-2005)
- Bescheinigung der fakultativen Weiterbildung, „Spezielle Geburtshilfe und Perinatalmedizin“: 03/2002
- Bescheinigung der fakultativen Weiterbildung, „Spezielle Operative Gynäkologie": 07/2003
- Schwerpunktbezeichnung „Gynäkologische Onkologie“: 06/2007
- Chefarzt der Frauenklinik: Herz-Jesu-Krankenhaus, Fulda (2005-2009)
- Chefarzt der Gynäkologisch-Geburtshilflichen Klinik der Kliniken des Main-Taunus Kreises: seit 06/2009
Professor Dominik Denschlag hat seine Grundausbildung an der Freiburger Universitätsklinik genossen und den letzten Schliff in Kanada an der renommierten McGill University in Montreal erhalten, wo er eine Zusatzausbildung in gynäkologischer Onkologie absolvierte. Seit dem 1. August 2010 ist er Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe an den Hochtaunuskliniken. Er lobt die gute Ausbildung in Kanada und die dort erworbenen Fähigkeiten, die ihn zum Favoriten unter den Bewerbern machten. Klinik-Geschäftsführerin Julia Hefty hob hervor, dass Professor Denschlag das gesamte Spektrum der Geburtshilfe und Frauenheilkunde beherrscht, was die Klinik auch überregional zu einem Anziehungspunkt machen soll.
Denschlag begründete seine Zusage für die Hochtaunuskliniken mit der guten personellen Ausstattung, modernen Strukturen und einem enormen Potenzial. Er sieht die Klinik gut aufgestellt in der Brustkrebs-Chirurgie und Geburtshilfe und plant, die Bauchchirurgie weiterzuentwickeln. Er ist der Ansicht, dass im Taunus und auch in Frankfurt niemand das gesamte Spektrum der Frauenheilkunde auf diesem Niveau abdecke.
Geboren in Worms, studierte Denschlag in Mainz und absolvierte seine Facharztausbildung an der Uni-Klinik Freiburg, bevor er nach Kanada ging. Seit 2004 war er Oberarzt an der Uni-Frauenklinik Freiburg und erhielt dort 2007 die Lehrbefugnis. Er ist Vater zweier Mädchen.

Hochtaunuskliniken: Ein Zentrum für Geburtshilfe und Gynäkologie
Die Hochtaunuskliniken sind mit etwa 1600 Geburten jährlich eines der geburtenstärksten Häuser in Hessen. Das Team um Professor Dominik Denschlag, der die Leitung der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am 1. August 2010 übernahm, verzeichnet eine stetig wachsende Nachfrage. Dies spiegelt sich in den Geburtenzahlen wider und macht die Klinik zu einer gefragten Anlaufstelle für werdende Eltern nicht nur aus dem Hochtaunus.
Ein wesentlicher Grund dafür ist die hochmoderne Ausstattung im Neubau an der Zeppelinstraße, der 2014 bezogen wurde. Professor Denschlag betont, dass das neue Haus ein wichtiger Aspekt für werdende Eltern ist. Die Geburtsstation punktet mit Wohlfühl-Atmosphäre und Kompetenz: Die Hebammen und Ärzte sind bestens ausgebildet, um Schwangeren eine natürliche Geburt zu ermöglichen. In den liebevoll eingerichteten Kreißsälen können werdende Mütter eine Wassergeburt in einer der drei Entbindungswannen wählen. Modernste High-Tech-Geräte, wie beispielsweise ein Sender zur Aufzeichnung der kindlichen Herzfrequenz während der Geburt, gehören ebenfalls zur Ausstattung.
Frauen mit schmerzhaften Wehen werden bei der Geburt mit homöopathischen Mitteln, Akupunktur oder durch eine rückenmarksnahe Narkose unterstützt. Eine fest angestellte Kinderärztin versorgt die Neugeborenen tagsüber medizinisch, ein weiterer Kollege ist für Notfälle rund um die Uhr abrufbereit. Die Geburtshilfe ist ein wichtiges Puzzleteil des breitgefächerten Behandlungsspektrums, das Professor Denschlag in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich ausgebaut hat.
Umfassendes gynäkologisches Behandlungsspektrum
Das Team der Klinik diagnostiziert und therapiert sämtliche gynäkologischen Erkrankungen, darunter Hormontherapien, Myome, Beckenbodenschwäche, Endometriose sowie Krebserkrankungen der Brust, der Gebärmutter und der Eierstöcke. Professor Denschlag betont die Bedeutung einer ganzheitlichen Behandlung und interdisziplinären Zusammenarbeit. Dieses Konzept hat sich bewährt: 2012 wurde die Klinik als Brustkrebszentrum zertifiziert, ein Jahr später folgte die Zertifizierung als Gynäkologisches Krebszentrum.
Das ehrgeizige Ziel, das sich der gebürtige Wormser bei seinem Antritt vor zehn Jahren steckte - "Wir wollen in die medizinische Champions League" - wurde erreicht. Dies gilt auch für die technische Ausstattung der Klinik, in der jährlich 4000 Patientinnen stationär und ambulant behandelt werden. Klinik-Geschäftsführerin Dr. Julia Hefty hebt hervor: "Professor Denschlag beherrscht das gesamte Spektrum der Geburtshilfe und Frauenheilkunde. Sein Spezialgebiet sind minimal-invasive Operationstechniken, die er auch bei Krebserkrankungen anwendet. Das macht ihn zu einem Spezialisten. Wir sind stolz, eine hochmoderne gynäkologische Rundumversorgung bieten zu können und inzwischen eine überregional gefragte Anlaufstelle für Frauen zu sein."

Roboterassistierte Chirurgie und innovative Verfahren
Ein Teil der mehr als 1500 gynäkologischen Operationen, die pro Jahr in der Klinik anfallen, werden seit zwei Jahren mit dem ultramodernen Da-Vinci-System durchgeführt. 2018 wurde das OP-System mit den ferngelenkten Roboterarmen angeschafft, das in der sogenannten Schlüssellochchirurgie eingesetzt wird. "Wir gehören im Rhein-Main Gebiet zu den Pionieren der roboterassistierten Chirurgie", fügt der Chefarzt an.
Professor Denschlag, der nach seinem Medizinstudium an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und einer Facharztausbildung an der Uni-Klinik Freiburg nach Kanada ging, wo er an der McGill University in Montreal eine Zusatzausbildung in gynäkologischer Onkologie absolvierte, ist seit 2010 an den Hochtaunus-Kliniken tätig. Der Vater dreier Kinder war vor seinem Wechsel Oberarzt an der Uni-Frauenklinik Freiburg. Er fühlt sich seit zehn Jahren in Bad Homburg wohl und schätzt den Team-Charakter und die Unterstützung der Geschäftsführung. In seiner Freizeit entspannt er gerne beim Sport, insbesondere beim Tennis und Joggen. Seit 2016 ist er zudem Ärztlicher Direktor der Hochtaunuskliniken.
Die Hochtaunuskliniken spielen auch in Sachen Patientenzufriedenheit in der "Champions League", was Professor Denschlag, der mit seiner Familie in Hofheim wohnt, ein Herzensanliegen ist.
Maximale, hochspezialisierte Therapie bei gynäkologischen Erkrankungen
Im Bereich der Gynäkologie behandeln wir alle Erkrankungen der weiblichen Genitalorgane und der Brust nach ständig aktualisierten Verfahren. Durch unsere international anerkannte Expertise bieten wir Ihnen eine maximale, hochspezialisierte Therapie in Operation und Nachbehandlung bei bösartigen Erkrankungen der Gebärmutter und der Eierstöcke. Hierzu gehören selbstverständlich sowohl die modernsten Operationsverfahren (z.B. Roboter-assistierte minimal-invasive Chirurgie mittels DaVinci) als auch - wenn notwendig - eine leitlinien-gerechte und fortschrittliche Nachbehandlung (Ambulante spezialisierte Versorgung und Strahlentherapie).
Chefarzt Markus Schmidt: „Wir fördern junge Talente“
Wir bieten Ihnen Diagnostik durch Mammografie, Ultraschall und Stanzbiopsie. Bei Brustkrebs favorisieren wir die brusterhaltende Operation. Im Rahmen unseres urogynäkologischen Schwerpunktes behandeln wir Harninkontinenz- und Senkungsprobleme nach sorgfältiger Diagnostik. Es steht ein urodynamischer Messplatz zur Verfügung.
Großen Wert legen wir auf schonende Operationsverfahren, mit denen heute viele Erkrankungen wie Endometriose, Verwachsungen, Myome der Gebärmutter und Tumore der Eierstöcke minimal belastend operiert werden können. Zu diesen Verfahren zählen auch die hysteroskopischen Eingriffe (Spiegelung der Gebärmutter). Kleinere Eingriffe werden, wenn in Ihrer Situation möglich, ambulant durchgeführt.
Endometriose: Behandlung von Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut
Endometriose ist eine der häufigsten Erkrankungen des inneren Genitals bei jungen Frauen. Man versteht darunter eine Wucherung der Gebärmutterschleimhaut außerhalb der Gebärmutterhöhle. Diese kann zu extrem schmerzhaften Regelblutungen, Beschwerden beim Geschlechtsverkehr, Verstopfungsneigung und auch zu Unfruchtbarkeit führen. Wir behandeln die betroffenen Patientinnen sowohl medikamentös als auch bei Bedarf operativ - meistens durch minimal-invasive Chirurgie.
Dysplasie: Zellveränderungen am Gebärmutterhals, der Scheide oder den Schamlippen
Unter Dysplasie versteht man Zellveränderungen, die sich am Gebärmutterhals, der Scheide oder den Schamlippen bilden können. Diese werden durch eine Persistenz des HP-Virus verursacht. Die meisten Frauen leiden unter einer geringfügigen Veränderung, die sich wieder zurückbildet und keine weitere Behandlung nötig macht. In seltenen Fällen kann jedoch ein Teil der Zellveränderungen bestehen bleiben und in eine Krebserkrankung übergehen. Dann ist es erforderlich, die Dysplasien zu entfernen.
Der Verlauf einer Dysplasie bis hin zu einer möglichen Krebserkrankung geschieht über einen längeren Zeitraum. Die Vorsorge verschafft uns genügend Zeit, die Dysplasie zu erkennen, zu beobachten und individuell zu behandeln.
Mitgliedschaften und Engagements
Professor Denschlag und sein Team sind Mitglied in zahlreichen renommierten Fachgesellschaften, was ihr Engagement für höchste medizinische Standards unterstreicht:
- Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe e.V. (DGGG)
- Arbeitsgemeinschaft Gynäkologische Endoskopie e.V. (AGE)
- Arbeitsgemeinschaft für roboterassistierte Chirurgie in der Gynäkologie (ARC-Gyn)
- Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM)
- Deutsche Gesellschaft für Senologie e.V. (DGS)
- Deutsche Krebsgesellschaft e.V. (DKG)
- Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)
- Bundesarbeitsgemeinschaft Leitender Ärztinnen und Ärzte in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe e. V. (BLFG)
- Onconet-Rhein-Main e. V.
- Fetal Medicine Foundation Deutschland (FMF)
- Deutsche Kontinenz Gesellschaft e. V.
- Arbeitsgemeinschaft für Urogynäkologie und Plastische Beckenbodenrekonstruktion e. V. (AGUB)
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