Das Ausbleiben der Periode, Stimmungsschwankungen, Morgenübelkeit, Essgelüste - vielleicht suchen Sie nach frühen Schwangerschaftsanzeichen oder Sie erleben Sie bereits. Frühe Schwangerschaftsanzeichen können verunsichernd sein, insbesondere dann, wenn Sie sie bereits erleben, es jedoch noch zu früh ist, einen Test zu machen. Es gibt einige Schwangerschaftssymptome, die in den ersten Schwangerschaftswochen häufig auftreten. Doch jede Schwangerschaft ist einzigartig: Während einige Frauen über sichtbare Veränderungen in ihrem Körper berichten, treten bei anderen kaum oder gar keine Symptome auf.
Wir zeigen Ihnen typische frühe Schwangerschaftssymptome, ab wann ein Schwangerschaftstest-Frühtest sinnvoll ist und was Sie für eine gesündere Schwangerschaft tun können.
Befruchtung der Eizelle und Einnistung in der Gebärmutter
Mit dem Eisprung schickt Ihr Eierstock eine reife Eizelle über den Eileiter auf den Weg in Ihre Gebärmutter. Die Eizelle ist bereit, befruchtet zu werden und neues Leben wachsen zu lassen. Je Zyklus steht über den Eisprung eine Eizelle zur Verfügung. Nur in seltenen Fällen setzen sich für den Eisprung zwei dominante Eizellen im Eierstock durch. Wird eine Eizelle beim Geschlechtsverkehr erfolgreich befruchtet, beginnt sie sich zu teilen und in der Gebärmutterschleimhaut einzunisten. Mit der Empfängnis wird durch die befruchtete Eizelle dann die Schwangerschaftshormone freigesetzt, die schließlich die frühen Schwangerschaftsanzeichen auslösen können.

Was ist die Frühschwangerschaft?
Eine Schwangerschaft dauert üblicherweise 40 Wochen. Die Schwangerschaftswochen werden dabei in drei Abschnitte mit je ca. 13 Wochen eingeteilt:
- 1. Trimester: Frühschwangerschaft
1. bis 3. Schwangerschaftsmonat, Empfängnis bis Ende der 12. Schwangerschaftswoche - 2. Trimester: Wachstumsphase
4. bis 6. Schwangerschaftsmonat, 13. bis 27. Schwangerschaftswoche - 3. Trimester: Ausbildung des Fötus
7. bis 9. Schwangerschaftsmonat, 28. bis 40. Schwangerschaftswoche
Im ersten Trimester, der Frühschwangerschaft, passiert in Ihrem Körper eine ganze Menge. Die befruchtete Eizelle teilt sich in Ihrer Gebärmutter in einem hohen Tempo und innerhalb weniger Wochen wächst ein kleiner Fötus heran. Während der gesamten 40 Wochen wächst neben dem Embryo auch die Plazenta kontinuierlich mit. Bei der Geburt ist die Plazenta auf etwa 500 Gramm gewachsen. Die Plazenta übernimmt ab der 12. Schwangerschaftswoche die Ernährung des Embryos. Der Stoffwechsel für Nährstoffe, Sauerstoff, Kohlendioxid und Stoffwechselprodukte findet dann zwischen die Nabelschnur des Embryos und Plazenta statt.
Durch die erfolgreiche Befruchtung und Einnistung in die Gebärmutter werden eine Menge Schwangerschaftshormone, wie Choriongonadotropin, Östrogen und Progesteron, ausgeschüttet. Ihr Körper versucht sich den neuen Umständen anzupassen. Während der Umstellung kann es jedoch immer wieder zu körperlichen und emotionalen Symptomen kommen - den sogenannten frühen Schwangerschaftsanzeichen.
Wichtig zu wissen: Schwangerschaftswochen für frühe Schwangerschaftsanzeichen richtig zählen
Mit dem letzten Tag Ihres letzten Zyklus beginnt rein rechnerisch Ihre Frühschwangerschaft. Der Eisprung und somit auch die Befruchtung der Eizelle finden jedoch erst etwa zwei Wochen später statt. Da jedoch niemand den genauen Tag der Befruchtung und Einnistung der Eizelle in der Gebärmutter bestimmen kann, wird für eine bessere Mess- und Vergleichbarkeit der Zeitraum ab dem letzten Tag des letzten Zyklus für die Berechnung herangezogen. Sie können also davon ausgehen, dass Ihr Fötus etwa zwei Wochen jünger ist, als es durch die Schwangerschaftswochen angegeben wird. Frühe Schwangerschaftsanzeichen beginnen frühestens einige Tage nach der Befruchtung, also etwa eine Woche vor Ihrem nächsten Zyklus.
Frühe Schwangerschaftsanzeichen: Ab wann kann eine Schwangerschaft nachgewiesen werden?
Damit eine Schwangerschaft nachgewiesen werden kann, müssen ausreichend Schwangerschaftshormone in Ihrem Körper enthalten sein. Der Nachweis kann über einen Urin- oder einem Bluttest erfolgen. Bluttests gelten als genauer. Die ersten Schwangerschaftstest-Frühtests (Urintest) können Ihnen bereits sechs bis acht Tage nach der Befruchtung der Eizelle beim Geschlechtsverkehr ein erstes Ergebnis liefern. Zu diesem Zeitpunkt sind zwei Tage seit der Einnistung der Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut vergangen. Digitale Schwangerschaftstests zeigen Ihnen die Dauer Ihrer Schwangerschaft gemessen am Choriongonadotropin-Wert an. Frühe Schwangerschaftsanzeichen können schon kurz nach der Empfängnis eintreten.
Wann sollten Sie einen Schwangerschaftstest-Frühtest machen?
Schwangerschaftstest-Frühtests, die nach dem Ausbleiben der ersten Periode durchgeführt werden, liefern Ihnen aussagekräftigere Ergebnisse. Es ist daher ratsam, den ersten Schwangerschaftstest-Frühtest mit dem Ausbleiben Ihrer Periode zu machen. Denn damit ein Schwangerschaftstest Ihnen ein positives Ergebnis liefern kann, muss das Hormon Humanes Choriongonadotropin (hCG) in Ihrem Körper und im Urin ausreichend vorhanden sein. Das hCG-Hormon baut sich erst auf, wenn Sie schwanger sind. Es kann etwa drei bis vier Wochen ab dem ersten Tag Ihrer letzten Regelblutung dauern, bis genügend hCG in Ihrem Körper vorhanden ist, um auf einem Test angezeigt zu werden. Das Ausbleiben Ihres monatlichen Zyklus bedeutet allerdings nicht immer, dass Sie auch wirklich schwanger sind. Stress und hormonelle Dysbalancen können zu einem unregelmäßigen Zyklus und dem Ausbleiben Ihrer Periode führen.

Typische frühe Schwangerschaftsanzeichen im Überblick
Etwa einen Monat nach der Befruchtung und Einnistung in der Gebärmutter treten bei den meisten Frauen die ersten pränatalen Symptome auf. Frühe Schwangerschaftsanzeichen treten jedoch nicht in allen Fällen auf. Einige Frauen erleben eine Vielzahl der Schwangerschaftssymptome, einige Frauen wenige Symptome und bei einigen Frauen können die Symptome gänzlich ausbleiben. Doch auch, wenn die Symptomatik individuell ist, so gibt es doch einige frühe Schwangerschaftsanzeichen, die häufig auftreten. Die Schwangerschaftssymptome können in unterschiedlicher Intensität, schlagartig, schleichend, gleichzeitig oder aufeinanderfolgend auftreten. Wenn Sie einzelne Symptome oder verschiedene frühe Schwangerschaftsanzeichen in Kombination erleben, empfehlen wir Ihnen, in naher Zukunft einen Schwangerschaftstest-Frühtest machen.
Wenn Sie starke frühe Schwangerschaftsanzeichen erleben oder sich unwohl fühlen, empfehlen wir Ihnen, Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin zu halten. Bei den genannten Schwangerschaftssymptomen handelt es sich um häufig auftretende Anzeichen. Die Symptome ersetzen keinen ordnungsgemäß durchgeführten Schwangerschaftstest oder einen Besuch in Ihrer Haus- oder Frauenarztpraxis.
1. Ausbleiben der Regelblutung, Schmierblutungen oder leichte Blutungen
Auch wenn das Ausbleiben der Regelblutung zu den typischen frühen Schwangerschaftsanzeichen gehört, so können auch Schmierblutungen oder leichte Blutungen frühe Anzeichen sein. Schmierblutungen oder leichte Blutungen werden auch als Einnistungsblutung bezeichnet und können bei bis zu einem Drittel der Schwangeren auftreten. Die Einnistungsblutung tritt als frühes Schwangerschaftsanzeichen normalerweise 10 bis 14 Tage nach der Empfängnis auf, kurz bevor oder genau um die Zeit, in der Ihre Periode fällig ist. Wenn Sie eine Schwangerschaft vermuten und mit stärkeren Blutungen oder Schmerzen kämpfen, empfehlen wir Ihnen einen Arzt aufzusuchen.
2. Leichte Schmerzen oder Krämpfe im Unterleib
Während Krämpfe und Schmerzen im Unterleib auch auf eine kommende Periode hinweisen können, können sie auch ein frühes Schwangerschaftsanzeichen für das Einnisten der Eizelle in die Gebärmutter nach erfolgreicher Empfängnis sein. Die Einnistungskrämpfe können mit oder ohne Blutungen auftreten und sich von Menstruationskrämpfen unterscheiden. Die Krämpfe bei der Einnistung äußern sich üblicherweise durch ein leichtes bis mäßiges Kribbeln, Ziehen oder Prickeln im Unterleib, das über einige Tage anhält. Menstruationsbezogene Krämpfe hingegen, äußern sich eher durch einen pochenden oder dumpfen Schmerz in der Gebärmutter, der ein bis zwei Tage vor der Periode auftritt.
3. Erhöhte Basaltemperatur
Wenn Sie Ihre Basaltemperatur verfolgt haben, um Ihre Chancen schwanger zu werden zu erhöhen, wissen Sie bereits, dass Ihre Basaltemperatur kurz nach dem Eisprung leicht ansteigt. Wenn Sie schwanger sind, kann Ihre Temperatur erhöht bleiben, anstatt wieder abzusinken. Als Richtwert gilt die Temperatur direkt nach dem Aufwachen. Liegt Ihre Basaltemperatur über mehr als 18 Tage bei >0,5 °C zu Ihrer üblichen Körpertemperatur (36,5 bis °C), kann das ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. Die Basaltemperatur kann oral, rektal oder vaginal gemessen werden.

4. Veränderungen des Ausflusses
Vielleicht haben Sie auch Ihren Ausfluss (Zervixschleim) bereits überwacht, um herauszufinden, wann Sie am fruchtbarsten sind. Die Veränderung Ihres Ausflusses kann auch ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. In den ersten Schwangerschaftswochen kann die Menge des Ausflusses zunehmen. Der Ausfluss ist üblicherweise geruchs- und farblos. Bei einigen Frauen kann der Ausfluss jedoch auch klebriger und weißer werden. Durch die hormonellen Veränderungen in Ihrem Körper, wird die Durchblutung im gesamten Unterleib angeregt. Das führt auch zu einer gesteigerten Feuchtigkeit und mehr Ausfluss.
5. Brustspannen, Schwellung oder Kribbeln
Die Veränderungen durch einen gesteigerten Östrogen- und Progesteron-Spiegel können sich auch an Ihren Brüsten bemerkbar machen. Zu den frühen Schwangerschaftsanzeichen zählen dabei Brustspannen, Schwellungen, Kribbeln und empfindliche Brustwarzen. Die Symptome beginnen häufig ein paar Tage vor der ausbleibenden Periode. Wenn Sie typischerweise vor oder kurz nach Beginn Ihrer Regelblutung Brustspannen erleben, wird das Brustspannen und die Schwellung im wahrscheinlich von höherer Intensität sein, wenn Sie schwanger sind.
6. Müdigkeit
Müdigkeit tritt als frühes Schwangerschaftsanzeichen sehr häufig auf. Viele Frauen fühlen sich müder und erschöpfter als üblich, bevor sie wissen, dass sie schwanger sind. Tatsächlich kann die Müdigkeit bereits eine Woche nach der Befruchtung und Einnistung in der Gebärmutter einsetzen. Die plötzlichen Veränderungen des Hormonspiegels, insbesondere die erhöhte Progesteron-Produktion, strengen Ihren Körper an, sodass Sie schneller ermüden. Die Müdigkeit kann auch über die ersten Schwangerschaftswochen hinweg anhalten.
7. Häufiger Harndrang
Wenn Sie plötzlich einen deutlich verstärkten Harndrang erleben, kann das ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. Auch, wenn Ihre Trinkgewohnheiten eine große Rolle bei der Anzahl der Toilettenbesuche spielen - eine Schwangerschaft erhöht die Menge an Blut in Ihrem Körper, was Ihren Nieren mehr Flüssigkeit zum Filtern und Urin zum Ausscheiden gibt. Der verstärkte Harndrang kann nach kurzer Zeit verschwinden oder für mehrere Wochen anhalten.
8. Morgenübelkeit, Erbrechen oder Heißhunger und Essgelüste
Morgenübelkeit ist vielleicht das bekannteste aller frühen Schwangerschaftsanzeichen. Dieses Symptom kann bereits zwei Wochen nach der Befruchtung auftreten (vierte Schwangerschaftswoche). Trotz ihres Namens kann die Morgenübelkeit zu jeder Tages- oder Nachtzeit auftreten und auch mit Appetitlosigkeit und Erbrechen einhergehen. In den meisten Fällen verschwindet das Übelkeitsgefühl nach den ersten Schwangerschaftsmonaten von selbst. Frauen, die mit Mehrlingen schwanger sind, erleben Erbrechen als frühes Schwangerschaftsanzeichen besonders intensiv.
Manche Frauen erleben jedoch auch das Gegenteil. In Form von Heißhunger und Essgelüsten äußern sich die frühen Schwangerschaftsanzeichen viel mehr in einem gesteigerten Appetit- und Hungergefühl. Nicht selten treten dabei auch Heißhungerattacken und Essgelüste auf seltsame Kombinationen auf, die bei Ihrem Gegenüber ein Kopfschütteln verursachen können.
Ursachen und Behandlungen von Übelkeit in der Schwangerschaft
9. Verfärbung der Brustwarzen und Brustwarzenhöfe
Wenn Sie schwanger sind, werden Ihre Brustwarzen und Brustwarzenhöfe (die Bereiche um Ihre Brustwarzen) durch die angeregte Durchblutung wahrscheinlich größer und dunkler. Normalerweise sind diese Veränderungen allmählich und setzen sich während der gesamten Schwangerschaft fort. Einige Frauen bemerken diese Veränderungen als frühe Schwangerschaftsanzeichen schon nach kurzer Zeit und häufig in Kombination mit anderen Schwangerschaftssymptomen. Die Brustwarzen und Brustwarzenhöhe werden in den Schwangerschaftsmonaten häufig auch größer, um auf die anstehende Stillzeit vorzubereiten. Die Farbe und Form der Brustwarzen bilden sich nach Ende der Stillzeit in einigen Fällen nicht immer vollständig wieder zurück.
10. Blähungen oder Verstopfung
Blähungen oder Verstopfung gehören bei einigen Frauen zu den typischen Begleiterscheinungen vor der Regelblutung, sie können jedoch auch ein frühes Schwangerschaftsanzeichen sein. Die hormonellen Veränderungen verlangsamen die Verdauung, sodass sich Luft im Darm ansammeln kann, was wiederum eine Verstopfung verursachen kann. Schwangerschaftshormone können zu anfänglichen Blähungen oder Verstopfung in den ersten Schwangerschaftsmonaten führen, in einigen Fällen halten die Symptome über die gesamte Schwangerschaft hinweg an.
11. Metallischer Geschmack im Mund
Ihre Schwangerschaftshormone - insbesondere Östrogen - können durch die angeregte Durchblutung der Schleimhäute zu einem metallischen Geschmack im Mund führen. Einige Frauen erleben auch veränderte Geschmacksempfindungen als frühes Schwangerschaftsanzeichen. Diese Schwangerschaftssymptome treten häufig im ersten Trimester auf, können jedoch auch länger anhalten oder ausbleiben.
12. Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen
Viele Frauen berichten, dass Empfindlichkeit gegenüber Gerüchen eines ihrer ersten und frühen Schwangerschaftsanzeichen war. Tatsächlich werden bis zu zwei Drittel der Schwangeren empfindlicher oder reaktiver auf die Gerüche um sie herum. Diese erhöhte Geruchsempfindlichkeit kann auch über die ersten Schwangerschaftsmonate hinweg anhalten.
13. Stimmungsschwankungen
Die plötzliche Umstellung Ihres Körpers durch intensive Schübe der Schwangerschaftshormone Östrogen und Progesteron schlägt auch häufig in der Stimmung nieder. Viele Frauen erleben Stimmungsschwankungen auch während Ihrer Periode, jedoch können die Stimmungsschwankungen intensiver ausfallen, wenn Sie schwanger sind.

Was tun bei Verdacht auf Schwangerschaft?
Wenn Sie den Verdacht haben, schwanger zu sein, ist das Warten auf den richtigen Zeitpunkt für einen Schwangerschaftstest oft nervenaufreibend. Bereits im Vorfeld können früh auftretende Schwangerschaftsanzeichen Hinweise liefern. Für ein verlässliches Ergebnis wird die Durchführung eines Schwangerschaftstests am ersten oder zweiten Tag der ausbleibenden Periode empfohlen, also etwa zwei Wochen nach dem Eisprung. Prinzipiell sind die heutigen Schwangerschaftstests sehr sensibel und sogenannte Frühtests können tatsächlich einige Tage vor der einzusetzenden Periode angewendet werden. Wenn Sie sich unsicher sind, wenden Sie sich am besten an Ihren Frauenarzt.
Ein Schwangerschaftstest kann schnell für Klarheit sorgen. Das sogenannte Schwangerschaftshormon hCG ist ein sicherer Nachweis einer Schwangerschaft. Das hCG steigt nach einer Befruchtung sehr schnell an und kann mittels Schwangerschaftstest im Urin nachgewiesen werden. Gebräuchliche Tests liefern bei Fälligkeit der Periode ein zuverlässiges Ergebnis.
Wenn Sie sich Sorgen machen, ob mit der Schwangerschaft und der Geburt alles normal verlaufen wird, ist das letztlich auch völlig normal. Manche Frauen glauben, sie seien schwanger trotz Periode. Tatsächlich kann eine Schmierblutung in der Schwangerschaft auftreten. Dies kommt vor allem gehäuft zu Beginn vor. Eine weitere Blutung kann während des Andockens, also beim Einnisten der befruchteten Eizelle, an die Gebärmutterwand auftreten. Diese nennt man Einnistungsblutung. Diese Blutung unterscheidet sich jedoch von der Regelblutung, denn sie ist heller und weniger intensiv.
Auch wenn Sie in der ersten Schwangerschaftswoche keine Symptome feststellen, sollten Sie sich testen lassen, wenn Sie vermuten, dass Sie schwanger sein könnten. Einige Medikamente, die während einer Fruchtbarkeitsbehandlung verabreicht werden, können zu einem falschen positiven Ergebnis bei einem Schwangerschaftstest führen. Wenn Sie sich also einer solchen Behandlung unterziehen oder dies erwägen, sollten Sie unbedingt mit Ihrem Arzt über diese Tests sprechen.
Jede Schwangerschaft ist anders. Manche Gewohnheiten funktionieren bei einigen Frauen besser, bei Ihnen aber vielleicht nicht. Für viele Frauen kann die Schwangerschaft sogar der Auslöser sein, sich eine gesunde Lebensweise anzueignen. Bei einer normalen, gesunden Schwangerschaft gilt es als unbedenklich, wenn Sie sich während der gesamten Schwangerschaft wie gewohnt bewegen. In den letzten Wochen sind möglicherweise einige Anpassungen erforderlich. Wenn Sie in allen Schwangerschaftsquartalen einen aktiven Lebensstil pflegen, können Sie häufige Symptome wie Rückenschmerzen, Verstopfung und Blähungen lindern und sogar eine schnellere Entbindung erreichen. Bei aller Bewegung sollten Sie aber auch auf Ihren Körper hören und wissen, wann Sie Ruhe brauchen. Eine Schwangerschaft ist eine enorme Belastung für den Körper, und auch wenn Sie sich fühlen, als hätten Sie den ganzen Tag nur auf der Couch gelegen, haben Sie in Wirklichkeit hart gearbeitet, um das in Ihnen wachsende Leben zu pflegen. Nutzen Sie daher jede Gelegenheit für ein Nickerchen.
Aufgrund der während des ersten Schwangerschaftsquartals auftretenden Übelkeit ist eine ausgewogene Ernährungsweise nicht immer einfach. Allerdings sollten Sie unter keinen Umständen auf Ihre pränatalen Vitamine verzichten. Durch die regelmäßige Einnahme von pränatalen Nahrungsergänzungsmitteln können Sie sicherstellen, dass Ihr Baby die Vitamine bekommt, die es braucht. Für manche Frauen ist eine kleine Mahlzeit alle zwei bis drei Stunden leichter als drei volle Mahlzeiten am Tag. Verzehren Sie gesunde und gut verträgliche Lebensmittel, mit denen Sie Ihr Gewicht halten können: Körner, Eier, Obst, Gemüse und gesunde Fette (Avocado, Nüsse und Pflanzenöle) und wenden Sie sich bei Bedarf an einen Ernährungsberater.
Während der Schwangerschaft benötigen Sie mehr Flüssigkeit als sonst, um den erhöhten Blutfluss und die zusätzliche Arbeit in Ihrem Körper zu unterstützen. Außerdem werden Sie sich einfach besser fühlen, wenn Sie von Anfang an mehr Wasser trinken. Idealerweise sollten Sie den ganzen Tag über Wasser trinken, nicht nur, wenn Sie Durst haben. Bei manchen Frauen lindert ein Glas Eiswasser das Gefühl der Übelkeit sowie ein weiteres lästiges Symptom des ersten Schwangerschaftsquartals: Verstopfung.
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