Fieber und Magen-Darm-Infekte bei Kleinkindern: Ursachen, Symptome und Behandlung

Kinder, insbesondere Kleinkinder, entwickeln häufiger Fieber als Erwachsene. Dies liegt daran, dass ihr Immunsystem noch nicht vollständig ausgereift ist und noch keine Abwehrstoffe gegen viele Krankheitserreger gebildet hat. Beim ersten Kontakt mit einem Virus oder Bakterium reagiert der Körper oft mit Fieber, was ein wichtiger Schutzmechanismus und eine wesentliche Abwehrreaktion ist.

Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass Neugeborene und Säuglinge auch schwere Infektionen haben können, ohne Fieber zu entwickeln. Wenn Eltern bei ihrem Nachwuchs in diesem Alter Trinkunlust, Veränderungen der Hautfarbe, Berührungsempfindlichkeit oder andere ungewöhnliche Auffälligkeiten feststellen, sollten sie umgehend eine Kinderärztin oder einen Kinderarzt aufsuchen - auch, wenn kein Fieber vorliegt. Dies gilt ebenso für Kinder mit einem beeinträchtigten Immunsystem, sei es aufgrund einer Grunderkrankung oder durch Medikamente.

Wann hat das Kind Fieber?

Die normale Körpertemperatur bei gesunden Kindern liegt zwischen 36,5 und 37,5 Grad Celsius. Eine erhöhte Temperatur wird diagnostiziert, wenn die Körpertemperatur über 37,6 Grad Celsius liegt. Ab einem Wert von 38,5 Grad Celsius spricht man von Fieber.

Äußere Umstände wie Durst, körperliche Aktivitäten oder eine zu warme Umgebung können ebenfalls zu einer erhöhten Temperatur bei Säuglingen und Kleinkindern führen.

Richtig Fieber messen bei Kindern

Für die Fiebermessung bei Kindern eignen sich am besten digitale Fieberthermometer oder Infrarotthermometer. Bei Säuglingen und Kleinkindern wird die Messung im Po (rektal) empfohlen, da diese am genauesten ist.

Messung im Po (rektal)

Die rektale Messung kommt der tatsächlichen Körperkerntemperatur am nächsten und liefert somit den genausten Wert. Für das Kind kann diese Methode jedoch unangenehm sein. Eltern sollten folgende Punkte beachten:

  • Das Kind sollte in eine entspannte Lage gebracht werden, entweder auf den Rücken oder auf die Seite liegend.
  • Die Spitze des Thermometers sollte mit etwas Creme oder Vaseline bestrichen werden.
  • Das Fieberthermometer wird vorsichtig ein bis zwei Zentimeter in den Po eingeführt.
  • Nach dem Signalton und dem Ablesen der Temperatur wird das Thermometer vorsichtig herausgezogen.
  • Um das Kind zu beruhigen, können Eltern es während des Messvorgangs ablenken, zum Beispiel mit Spielzeug oder einer Geschichte.

Messung unter den Achseln (axillar)

Messungen unter der Achsel sind im Kleinkindalter oft zu ungenau. Bewegt sich das Kind stark oder klemmt das Thermometer nicht fest genug unter der Achsel, kann der gemessene Wert um bis zu zwei Grad abweichen.

Messung im Ohr (aurikulär)

Diese Infrarotthermometer messen die vom Trommelfell abgegebene Wärme und arbeiten sehr schnell. Bei Kindern unter drei Jahren sollte diese Messmethode jedoch zurückhaltend angewendet werden, da sie manchmal ungenau ist und die Gefahr einer Verletzung im Ohr besteht.

Darauf sollten Eltern achten:

  • Das Ohr des Kindes sollte leicht nach hinten gezogen werden, um den Gehörgang freizumachen.
  • Das Ohrthermometer wird vorsichtig in den Gehörgang eingeführt, bis das Messergebnis angezeigt wird.
  • Wichtig: Unmittelbar vor der Messung sollte das Kind nicht auf dem Ohr gelegen haben, da sich sonst das Messergebnis verfälscht.

Die Temperatur im Ohr ist circa 0,3 bis 0,5 Grad Celsius niedriger als die im Po gemessene.

Illustration eines Kindes, dem Fieber gemessen wird, mit Fokus auf verschiedenen Thermometerarten

Temperatur bei Babys und Kindern senken: Wann ist es nötig?

Generell ist Fieber eine gesunde Reaktion des Körpers und muss nicht immer sofort gesenkt werden. In Ausnahmen, etwa bei Fieberkrämpfen oder wenn das Kind sehr unter dem Fieber leidet, zunehmend erschöpft wirkt oder Schmerzen hat, kann und sollte das Fieber gesenkt werden.

Um die Temperatur bei Kindern zu senken, stehen verschiedene geeignete Mittel zur Verfügung, darunter Zäpfchen, Säfte, Tropfen oder Tabletten. Eltern sollten jedoch vorab mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt besprechen, welche Form und in welcher Dosis diese dem Kind verabreicht werden können.

Was hilft bei Fieber?

Bei sehr hohen Temperaturen können frische, nicht zu kalte Umschläge und Wickel an Stirn, Handgelenken oder Waden helfen, die Temperatur zu senken. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ebenfalls von großer Bedeutung.

Hausmittel bei Fieber

Trinken

Kinder verlieren bei erhöhter Temperatur und Fieber viel Flüssigkeit. Daher ist es besonders wichtig, dass das Kind viel trinkt, um eine Austrocknung zu vermeiden und die Wärmeabfuhr zu unterstützen. Circa alle 30 Minuten sollte dem Kind etwas zu trinken angeboten werden. Geeignet sind Tee, verdünnte Säfte oder Wasser.

Fiebernde Säuglinge, die noch gestillt werden, sollten häufiger angelegt werden, um den erhöhten Flüssigkeitsbedarf durch Muttermilch zu decken. Durch Stillen nach Bedarf wird ausreichend Muttermilch gebildet, um den Durst zu löschen.

Wickel

Besonders lauwarme Wadenwickel sind ein bekanntes Hausmittel zur Fiebersenkung. Wickel und Umschläge sollten nur angewendet werden, wenn das Kind die Auflage nicht als unangenehm empfindet. Bei Kleinkindern empfehlen sich eher Wickel oder kühle Tücher auf der Stirn, dem Bauch oder den Armen. Dabei ist auf frische und nicht zu kalte Tücher zu achten.

So geht's:

  1. Tücher in handwarmen Wasser anfeuchten.
  2. Tücher leicht auswringen.
  3. Tücher um Waden, Stirn oder Bauch wickeln, sodass sie gut anliegen. Ein trockenes Tuch und ein Wolltuch darüberlegen.
  4. Die Wickel aufliegen lassen, bis sie körperwarm geworden sind (bei kleinen Kindern etwa zehn Minuten, bei älteren Kindern etwa 20 bis 30 Minuten).
  5. Wenn die Waden wieder warm sind, kann die Prozedur wiederholt werden.

Das sollten Sie bei Wickeln beachten:

  • Kühle Wickel und Umschläge nur auf warmen Hautstellen anlegen. Bei kalten Beinen und Füßen dürfen keine Wadenwickel angewendet werden.
  • Keine Wickel anlegen, wenn dem Kind kalt ist oder es Schüttelfrost hat.
  • Feuchte Umschläge niemals in Folie oder anderes wasserundurchlässiges Material einpacken, um einen Hitzestau zu vermeiden.
  • Bei kleinen Kindern sollten Wadenwickel nicht länger als zehn Minuten angewendet werden, um eine Auskühlung zu verhindern.
  • Das Kind während der Anwendung genau beobachten und nicht allein lassen. Fühlt sich das Kind unwohl, ist die Prozedur abzubrechen.
  • Grundsätzlich sollten Wadenwickel erst bei sehr hohem Fieber, ab 39 Grad Celsius, angewendet werden.

Bettruhe

Ausreichend Bettruhe ist wichtig, damit sich das Kind schnell erholen kann. Auch wenn es wenig beeinträchtigt scheint, sollten Eltern darauf achten, dass das Kind Bettruhe hält und sich ausreichend erholt.

Medikamente

Fiebersenkende Medikamente sind auch bei kleinen Kindern möglich. Die Wahl des Medikaments und die Dosierung sollten jedoch immer mit der Kinderärztin oder dem Kinderarzt besprochen werden.

  • Zäpfchen: Häufig werden Babys Zäpfchen verabreicht, da sie einfach zu handhaben sind und schnell wirken. Auch bei Erbrechen oder wenn andere Mittel abgelehnt werden, sind Zäpfchen eine gute Option.
  • Saft: Sobald Kinder sitzen können, dürfen sie auch einen fiebersenkenden Saft erhalten. Dieser lässt sich genauer dosieren. Die richtige Dosis kann von der Kinderärztin oder dem Apotheker berechnet werden.

Wichtig: Durch fiebersenkende Maßnahmen werden zwar die Beschwerden gelindert, nicht aber die eigentliche Ursache des Fiebers.

Magen-Darm-Infekte bei Kindern: Ursachen und Symptome

Bauchschmerzen, Durchfall, Erbrechen - Magen-Darm-Probleme gehören zu den häufigsten Erkrankungen im Kindesalter. Kleinkinder sind aufgrund ihres sich entwickelnden Verdauungssystems besonders anfällig für verschiedene Störungen, die durch Infektionen, Ernährungsgewohnheiten oder Stress ausgelöst werden können.

Was ist Magen-Darm?

Eine Magen-Darm-Erkrankung bei Kindern ist eine Entzündung der Magen- und Darmschleimhaut, medizinisch als Gastroenteritis bezeichnet. Umgangssprachlich wird sie oft als Magen-Darm-Grippe bezeichnet, obwohl sie keine direkte Verbindung zur echten Grippe (Influenza) hat.

Typische Symptome sind:

  • Appetitlosigkeit
  • Breiige, wässrige, faulig riechende Stuhlgänge
  • Erbrechen
  • Fieber
  • Seltener: Blut und Schleim im Stuhl

Besonders für Säuglinge können häufiges Erbrechen und Durchfall gefährlich werden, da sie zu einem Flüssigkeits- und Salzverlust führen können, der eine Austrocknung des Körpers zur Folge hat. Symptome einer Austrocknung sind:

  • Eingesunkene Augen
  • Schlechter Allgemeinzustand (Apathie)
  • Seltenes Wasserlassen
  • Aceton-Geruch aus dem Mund
  • Trockene Zunge
  • Eingesunkene Fontanelle
  • Stehende Hautfalten (angehobene Haut verstreicht nach dem Loslassen nicht oder nur sehr langsam)

Hinweis: Eine Austrocknung kann lebensbedrohlich werden! Bei Feststellung dieser Symptome ist umgehend ein Kinderarzt bzw. eine Kinderärztin aufzusuchen!

Infografik mit den typischen Symptomen eines Magen-Darm-Infekts bei Kindern und Anzeichen von Austrocknung

Ursachen für Magen-Darm bei Kindern

Die kindliche Verdauung ist oft empfindlich gegenüber verschiedenen Einflüssen, die Reizungen der Magen- und Darmschleimhaut auslösen können. Häufige Verursacher einer Gastroenteritis sind:

Ursache Erklärung
Viren 70 Prozent aller Magen-Darm-Erkrankungen bei Kindern werden durch Viren verursacht. Die häufigsten Erreger sind Rotaviren und Noroviren. Weniger häufig sind Infektionen durch Adeno-, Entero-, Astro- und Caliciviren.
Bakterien Bakterielle Erreger sind unter anderem Escherichia coli (E. coli, EHEC-Bakterien), Salmonellen, Staphylokokken, Campylobacter und Yersinia.
Parasiten Selten wird Magen-Darm bei Kindern durch Parasiten wie Giardia lamblia oder Entamoeba histolytica verursacht. Gefährdet sind Kleinkinder jedoch bei Fernreisen in Länder mit niedrigem Hygienestandard.
Medikamente Übelkeit, Erbrechen und Durchfall sind häufige Nebenwirkungen von Medikamenten, z.B. Antibiotika.
Chemische Giftstoffe Chemische Giftstoffe wie Arsen, Quecksilber und Blei können von exotischen Meerestieren und Pflanzen produziert werden oder in Wasser und Nahrungsmitteln enthalten sein.

Die Tabelle ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Die richtige Behandlung richtet sich nach der genauen Ursache und erfordert stets den Rat eines Arztes bzw. einer Ärztin.

Übertragungswege von Magen-Darm bei Kindern

Besonders dort, wo viele Kleinkinder aufeinandertreffen, verbreitet sich Magen-Darm rasch. Die Übertragungswege umfassen:

  • Fäkal-orale Infektion: Kleinste Spuren von infizierten Ausscheidungen gelangen über die Hände zum Mund. Dies geschieht häufig über kontaminierte Gegenstände wie Spielzeug oder Türklinken.
  • Tröpfcheninfektion: Noroviren können durch winzige Tröpfchen während des Erbrechens in die Umgebung gelangen und eingeatmet werden.
  • Nahrungsmittel/Flüssigkeiten: Verunreinigte Nahrungsmittel oder Flüssigkeiten, insbesondere rohes Fleisch, Eier, Milch, Fisch, Salate und Wasser, können Keime enthalten.
  • Kontakt mit Tieren: Einige Bakterien, wie Salmonellen oder E. coli, können durch den Kontakt mit Tieren übertragen werden.

Einer Magen-Darm-Erkrankung bei Kindern vorbeugen

Durch vorbeugende Maßnahmen kann das Risiko einer Ansteckung deutlich reduziert werden.

Rotaviren-Impfung

Fast alle Kleinkinder infizieren sich in den ersten fünf Lebensjahren mit Rotaviren. Da Durchfälle und Erbrechen bei Säuglingen zu einem gefährlichen Flüssigkeits- und Salzverlust führen können, wird eine Schluckimpfung gegen Rotaviren empfohlen.

Hygiene

Eine sorgfältige Hygiene ist essenziell. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen nach dem Toilettengang, vor der Zubereitung von Speisen und vor dem Essen ist unabdingbar. Bei Kontakt mit erkrankten Personen sollten Badezimmer und Küche besonders sauber gehalten werden.

Die richtige Zubereitung von Speisen

Ein hoher Hygienestandard in der Küche ist wichtig:

  • Häufiges Händewaschen, regelmäßiger Wechsel von Geschirrhandtüchern und Schwämmen.
  • Gründliche Reinigung von Arbeitsflächen, Schneidebrettern und Messern, besonders nach der Zubereitung von Fleisch und Geflügel.
  • Achten Sie auf eine lückenlose Kühlkette für verderbliche Lebensmittel.
  • Lebensmittel wie Eier, Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte sollten gut durchgegart werden.
  • Kleinkinder sollten Rohmilchprodukte, rohes Fleisch und Rohfisch-Gerichte meiden.
  • Besonders auf Fernreisen ist auf hohe Hygienestandards zu achten: nur gekochte Speisen verzehren, Obst und Gemüse schälen und die Trinkbarkeit von Leitungswasser prüfen.
Illustration, die gute Hygienepraktiken in der Küche zeigt (Händewaschen, getrennte Schneidebretter)

Magen-Darm bei Kindern behandeln

Ein Magen-Darm-Infekt bei Kindern lässt sich in der Regel gut behandeln und dauert meist drei bis sieben Tage. Bei stetiger Verschlechterung des Allgemeinzustands, anhaltendem Erbrechen oder Anzeichen von Austrocknung sollte ärztlicher Rat eingeholt werden.

Viel Trinken

Bei schwerem Erbrechen und Durchfall ist eine erhöhte Flüssigkeitszufuhr das oberste Gebot. Geeignet sind Wasser ohne Kohlensäure, verdünnter Apfelsaft oder Saftschorlen sowie ungesüßter Tee. Zum Ausgleich des Elektrolythaushalts eignen sich Elektrolytlösungen aus der Apotheke. Gestillte Säuglinge sollten weiter gestillt werden. Bei Verweigerung der Flüssigkeitszufuhr kleine Mengen so oft wie möglich anbieten.

Nahrungspause bei Appetitlosigkeit

Eine Nahrungspause von sechs bis acht Stunden entlastet den Magen-Darm-Trakt. Anschließend empfiehlt sich der Kostaufbau durch schonende Nahrung. Achten Sie dennoch auf ausreichende Flüssigkeitsaufnahme.

Bindende Lebensmittel statt fett- und eiweißreicher Nahrung

Fett- und eiweißreiche Nahrung reizt die Magen- und Darmschleimhaut. Geeignet für einen schonenden Kostaufbau sind bindende Lebensmittel wie geriebene Äpfel, Bananen, Kartoffeln oder Reis. Gut verträglich sind auch Zwieback, Salzstangen, Karotten und Gemüse. Das in Äpfeln und Karotten enthaltene Pektin bindet Flüssigkeiten und kann Viren und Bakterien binden.

Schmerzen lindern, Fieber senken

Wärmflaschen, erhitzte Körnerkissen oder feuchte Bauchwickel wirken entspannend und entkrampfend. Nach ärztlicher Absprache können Medikamente verabreicht werden. Gegen Fieber und Schmerzen helfen ab vier Jahren Paracetamol oder Ibuprofen (Zäpfchen oder Saft).

Ruhe, Liebe, Aufmerksamkeit

Schlaf ist die beste Medizin. Das Kind braucht Ruhe, aber vor allem Fürsorge und Aufmerksamkeit. Ein neues Buch oder Hörspiel kann die Langeweile während der Bettruhe vertreiben.

Mythos: Cola und Salzstangen als Wundermittel?

Cola ist wegen des niedrigen Anteils an Elektrolyten und des hohen Zuckergehalts als Flüssigkeit ungeeignet, um einer Dehydratation entgegenzuwirken. Koffein kann Durchfälle und Bauchschmerzen begünstigen. Salzstangen füllen zwar den Natriumspeicher auf, aber um den Nährstoffhaushalt in Balance zu halten, empfehlen sich eher Zwieback, geriebene Äpfel oder Reis.

Magen-Darm bei Kindern - wann ärztliche Hilfe einholen?

Ein Magen-Darm-Infekt bei Kindern verschwindet oft schnell. In folgenden Fällen sollte jedoch umgehend eine Kinderärztin bzw. ein Kinderarzt aufgesucht werden:

  • Kleinkinder: länger als drei Tage Fieber über 38,5°, bei Säuglingen sofort zum Arzt.
  • Durchfälle: länger als 2-3 Tage anhaltend oder wenn Blut/Schleim im Stuhl ist.
  • Neugeborene: Durchfall und Erbrechen.
  • Erbrechen: beim Säugling/Kleinkind, das länger als 24 Stunden anhält.
  • Verweigerung von Essen und Trinken für mehrere Stunden.
  • Anzeichen einer Dehydratation: trockener Mund, keine Tränen beim Weinen, stehende Hautfalten, trockene Windel in den folgenden 4-6 Stunden (Säugling) oder Ausbleiben der Toilettengänge beim Kleinkind in den folgenden 6-8 Stunden, eingesunkene Fontanelle bei Säuglingen.
  • Starke Bauchschmerzen.
  • Veränderung des Bewusstseins, verminderte Ansprechbarkeit, Apathie.

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Fazit: Magen-Darm-Infekt bei Kindern vorbeugen und behandeln

Bewusstsein für die Übertragungswege von Krankheitserregern erleichtert die Vorbeugung. Hohe Hygienestandards, insbesondere in Küche und Bad, sind entscheidend. Bei Magen-Darm-Infekten ist auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten. Durchfälle und Erbrechen können durch geeignete Hausmittel und Medikamente, nach ärztlicher Absprache, gelindert werden.

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