Qeridoo Kidgoo 1: Umfassende Anleitung zum Einbau der Sitzeinheit und detaillierter Testbericht

Einleitung: Die Entstehungsgeschichte und das Topmodell Kidgoo 1

Die Firma Qeridoo entstand aus dem Wunsch motivierter Eltern, hochwertige Kinderfahrradanhänger zu entwickeln. Vor über zehn Jahren begann diese Reise, und heute testen wir den Kidgoo 1, das Topmodell im Produktsortiment, wobei uns die günstigste Ausstattungslinie für den Test zur Verfügung gestellt wurde.

Unser Testanhänger präsentiert sich in einem frischen Petrol, alternativ ist auch ein schlichteres Dunkelgrau verfügbar. Mehr als auf ein niedriges Gewicht legt Qeridoo beim Kidgoo 1 Wert auf den sicheren Transport und einen hohen Praxisnutzen im Alltag. So finden sich bereits im Serienumfang viele praktische Details - wie ein großer Kofferraum und zusätzliche Taschen - am Hänger.

Sicherheit und Zuladung: Was der Kidgoo 1 bietet

Die kleinen Passagiere dürfen bis zu einem Gewicht von 22 kg oder einer Körpergröße von 116,5 cm mitfahren. Bei Verwendung der hauseigenen Babyschale gibt Qeridoo den Transport von Säuglingen ab dem ersten Lebensmonat in allen Betriebsmodi frei. Dies wird durch die Konstruktion mit einer ABS-Schale ermöglicht, wodurch das Modell von Qeridoo in gewisser Hinsicht einer Autoschale entspricht.

Gleichzeitig vereint die frei hängende Konstruktion mit sechs Anbindungspunkten eine weitestgehende Entkopplung von der Struktur - analog einer konventionellen Hängematte. In der Babyschale dürfen Kinder bis zu einem Gewicht von 12 kg transportiert werden.

Damit die Masse sicher und stabil unterwegs ist, setzt Qeridoo auf einen verstärkten Aluminiumrahmen mit Bodenschutz. Die Konstruktion ist geprüft nach DIN EN 15918, EN1888 und ASTM F1975-2015.

Sicherheitszertifikate und Prüfzeichen des Qeridoo Kidgoo 1

Abmessungen und Faltbarkeit: Kompakt und praktisch

Der Qeridoo Kidgoo lässt sich relativ kompakt zusammenfalten - dabei finden alle demontierten Einzelteile im Hänger Platz. In aufgebautem Zustand misst der Hänger ohne Deichsel 105 x 67 x 95 cm (Länge x Breite x Höhe). Damit fällt er relativ schmal aus.

Preisgestaltung und Ausstattungslinien

Der Neupreis des von uns getesteten Qeridoo Kidgoo 1 liegt bei 649 €. Gebraucht werden die Hänger je nach Zustand für etwa 300 € verkauft. Deutlich niedrigere Preise liefert auch der Preisvergleich; neue Modelle sind bereits ab ca. [Preis fehlt im Originaltext] erhältlich.

Serienausstattung des Qeridoo Kidgoo 1

Die Serienausstattung des Qeridoo Kidgoo 1 beinhaltet für 649 € alles, was man für den Alltagseinsatz benötigt. So sind alle Verdecke, ein Licht und ein luftgefülltes Buggy-Rad mit Blockierung zum Joggen bereits enthalten. Auf eine einstellbare Lehnenneigung des Sitzes oder ein Schloss an Kupplung und/oder Deichsel muss man verzichten.

Separat kaufen muss man die passende Steckachse (49,99 €), ein großes Regenverdeck kann für 24,99 € erworben werden.

Optionale Ausstattungsvarianten: Sport und Pro

Qeridoo bietet den Kidgoo neben der hier getesteten Basisausführung auch in den Ausstattungen Sport und Pro an. Bei Sport erhält man zusätzlich die Scheibenbremse, beim Pro gibt es obendrauf das 14″ große Jogger-Rad.

Alle Ausstattungsvarianten sind mit der hauseigenen Hängematte (99,99 €) sowie der robusteren und besser gepolsterten Babyschale (139,99 €) kompatibel.

Komfort und Polsterung: Gemütlichkeit für die Kleinen

Bereits ohne Zusatzpolsterung oder Sitzverkleinerung kommt der Qeridoo Kidgoo mit einer guten Polsterung als Teil der Komfort-Sitzbank mit umfassender auch seitlicher Polsterung. Besonders praktisch sind die zusätzlichen Polster im Kopfbereich, die ein Anlehnen mit Helm erleichtern und im Falle eines Sturzes vor dem Gestänge des Hängers schützen.

Ebenfalls zum Lieferumfang gehört eine relativ enge Kopfstütze, die verwendet werden kann, solange der Nachwuchs noch keinen Helm trägt. Grundsätzlich besteht in Deutschland im Kinderfahrradanhänger keine Helmpflicht. Da dieser zusätzliche Sicherheit bietet, empfiehlt Qeridoo ihn dennoch in jedem Fall.

Detailansicht der Kopfpolsterung und Kopfstütze im Qeridoo Kidgoo 1

Gurtsystem und Kindersicherung: Durchdacht und sicher

Besonders überzeugend ist das Gurtsystem des Kidgoo. Die Anwendung funktioniert analog einer Autoschale: Über einen Gurt unter der Sitzfläche kann die Länge beider Schultergurte parallel eingestellt werden. So ist die passende Position schnell gefunden und kann für jede Jacke oder Windel individuell passend eingestellt werden. Gleichzeitig haben Kinder kaum die Möglichkeit, den Gurt in Eigenregie zu lockern.

Der Kidgoo hat fast alle Verschlüsse so gelöst, dass Kinder beim Öffnen nicht aufwachen. Hier zeigt sich die Erfahrung der entwickelnden Eltern.

Verdeck und Wetterschutz: Praktische Integration

Sowohl der Kofferraum als auch die Tasche auf dem Kofferraumdeckel sind mit magnetischen Verschlüssen ausgestattet. Vorne am Verdeck finden sich Schnallen, mit denen das Fliegengitter befestigt wird. Der Regenschutz und der Sonnenschutz sind beim Qeridoo Kidgoo somit fest in das Verdeck integriert und können entsprechend auch nicht vergessen werden.

Vorbildlich ist, dass Qeridoo beim Verdeck auf ein besonders engmaschiges Netz setzt. So wird auch feiner Dreck wirkungsvoll vom Kind oder Baby ferngehalten. Eine Schwäche im Detail ist das Sonnenverdeck, das sich in kurzen Positionen nur schwer befestigen lässt.

Das feinmaschige Fliegengitter und das relativ gut gespannte Regenverdeck ermöglichen gute Sicht auf den Nachwuchs.

Zusätzlicher Schutz: Schutzblech und Buggy-Rad

Besonders spannend ist das Schutzblech: Optional kann die senkrechte Platte vor dem Anhänger angebracht werden. Sie teilt sich die Aufnahme mit dem Buggy-Rad und hilft dabei, bei Bikes ohne Schutzblech den gröbsten Dreck von den Kindern fernzuhalten. Da der Einsitzer hinter dem Fahrrad etwas nach links versetzt fährt, hätte die Platte in unseren Augen ruhig noch etwas breiter ausfallen können.

Es ist ein kleines Detail, aber das macht den Unterschied: Das Buggy-Rad am Qeridoo Kidgoo 1 ist luftgefüllt und kann in gerader Position arretiert werden. So kann man mit dem Kidgoo sogar ohne Jogger-Set laufen gehen und auch steinige Schotterwege meistern.

Luftgefülltes Buggy-Rad des Qeridoo Kidgoo 1 in arretierter Position

Reifen und Fahrkomfort: Potenzial für Verbesserung

Die eigentlichen Hinterräder des Kinderfahrradanhängers messen marktübliche 20″. Hier hat man bei Qeridoo gespart, denn die Reifen fallen ziemlich günstig und schmal aus. So bieten sie zwar die obligatorischen Reflektorstreifen auf der Seitenwand, leisten aber keinen Beitrag zu Fahrkomfort oder niedrigem Rollwiderstand.

Garantie und Haltbarkeit: Langfristige Perspektive

Vom Hersteller gibt es fünf Jahre Garantie auf den Rahmen und zwei Jahre auf alle Anbauteile. Darüber hinaus kann jedes Bauteil des Qeridoo Kidgoo Kinderfahrradanhängers als Ersatzteil gekauft werden. Hier zahlt sich die relativ niedrig integrierte Konstruktion aus, die auf viele Einzelteile setzt.

Insgesamt macht man die Qualität des Qeridoo einen akzeptablen Eindruck. An einigen Stellen lässt das Nahtbild jedoch etwas zu wünschen übrig, sodass sich an unserem Testmodell bereits einer der Klettverschlüsse seitlich am Verdeck löste. Außerdem wirken einzelne Toleranzen eher grob. Positiv hervorzuheben ist jedoch, dass alle möglichen Kontaktpunkte gut entgratet sind und die Verträglichkeit aller Materialien geprüft ist.

Praxistest im Alltag: Platz, Belüftung und Nutzungsvielfalt

Platzangebot und Innenraum

Im Alltagstest fokussieren wir auf den praktischen Nutzwert eines Kinderfahrradanhängers: das Platzangebot, die Belüftung oder auch die Verwendung als Buggy und beim Joggen. Das Platzangebot des Qeridoo Kidgoo kann überzeugen und der rundum gepolsterte Sitz sowie der robuste Boden laden zum Einsteigen ein. Das Verdeck lässt sich dabei weit genug öffnen, dass auch Babys leicht in ihre Schale gehoben werden können.

Im Normalfall - also bei gutem Wetter - fährt man den Fahrradanhänger nur mit dem Fliegen- und Schmutzgitter. Der Innenraum ist geräumig und gut zugänglich. Doch auch wenn bei schlechtem Wetter oder feuchtem Boden das Verdeck besser mit der Regenfolie geschlossen wird, bleibt die Belüftung akzeptabel. So können vorne links und rechts kleine Fenster geöffnet werden, die etwas Luft nach innen strömen lassen. Außerdem findet sich am hinteren oberen Ende der Seitenfenster jeweils ein Lufteinlass. Dieser ist jedoch recht eng anliegend und kann nicht aufgestellt werden, sodass sein Effekt begrenzt sein dürfte.

Stauraum: Durchdachte Lösungen für Gepäck

Manch einer würde argumentieren, dass der gesamte Kinderfahrradanhänger ein Stauraum ist. Doch neben dem eigentlichen Fahrgastraum für die Kinder gibt es am Qeridoo Kidgoo 1 noch eine Reihe weiterer Taschen. Im Fußraum befinden sich jeweils ein Netzeinsatz, in dem vom Schnuller über die Trinkflasche allerlei Kleinzeug seinen Platz findet. In Ermangelung eines Gummizuges sind diese Taschen jedoch eher begrenzt zu nutzen.

Doch auch an die Eltern ist gedacht. Oben auf dem Hänger gibt es ein weites, verstellbares Netzgitter, unter dem leichte und gut einrollbare Dinge verstaut werden können. Zum Beispiel eine Jacke oder eine Schaufel. Darunter befindet sich eine kompakte, aufgenähte Tasche, in der Handy und Geldbeutel gut Platz finden. Zumindest im Schiebebetrieb.

Ebenfalls magnetisch gesichert ist die Klappe für den eigentlichen Stauraum hinter der Rücksitzlehne. Qeridoo gibt ein Volumen von 38 l an, sodass hier vom Lieblingsspielzeug über Jacken und Einkäufe bis hin zur Windeltasche die meisten Gegenstände ihren Platz finden sollten. Wir waren mit dem Qeridoo Kidgoo 1 für zwei Tage auf Hüttentour unterwegs und haben dabei die gesamte Ausrüstung im Anhänger untergebracht. Wer zusätzlichen Transportbedarf hat, der kann auch noch eine Qeridoo-Tasche (39,99 €) kaufen.

Übersicht der verschiedenen Staufächer im Qeridoo Kidgoo 1

Verwendung als Kinderwagen und beim Joggen

Bei der Verwendung als Kinderwagen oder Buggy zeichnet sich der Qeridoo Kidgoo sowohl durch sein luftgefülltes Buggy-Rad, das für eine ruhige Fahrt und tolle Wendigkeit sorgt, als auch den in einem weiten Bereich einstellbaren Schiebegriff für gute Ergonomie aus. Da das Buggy-Rad auch in gerader Position arretiert werden kann, kann der Anhänger in der Basisausführung bereits zum Joggen auf glatten Untergründen verwendet werden. Das bietet keiner der Wettbewerber.

Die Parkbremse des Qeridoo Kidgoo 1 wird über einen mittig montierten Fußhebel aktiviert und gelöst. Sie wirkt auf beide Hinterräder und verhindert so wirkungsvoll ein Wegrollen auch am Berg oder in der Schräge. Praktisch: Die Deichsel kann beim Schieben umgekehrt in ihre Aufnahme gesteckt werden, sodass sie nicht stört, sondern unter dem Hänger sauber aufgeräumt ist. Hier kann sie auch bleiben, wenn der Anhänger zusammengefaltet wird.

Umbau und Handhabung: Vom Fahrradanhänger zum Buggy

Zum Umbau zwischen den verschiedenen Betriebsmodi wird die Deichsel über einen Bolzen und einen Druckknopf entsichert. Leider fehlt ein entsprechender Platz für das Buggy-Rad. Dieses muss daher im Fahrradmodus in eine separate Tasche im Kofferraum gepackt werden. Da man beim Weglegen des Rades sein Fahrrad schon mit dem Anhänger verbunden hat, lohnt es sich, einen Ständer am Fahrrad zu haben. Sonst muss man das Fahrrad hinlegen. Zusätzlich wird der an sich große Kofferraum so eingeschränkt und gegebenenfalls gelangt Dreck in den Anhänger - alles nicht ganz optimal.

Aufbau des Qeridoo Kidgoo 1: Schritt für Schritt

Der Qeridoo Kidgoo 1 wird in einem vergleichsweise kompakten Paket geliefert. Sauber angepasste Styroporelemente fixieren die Kleinteile wie Bedienungsanleitung und die wenigen Anbauteile und schützen den Hänger vor Beschädigungen.

Einmal aus der Packung gehoben und aus der Kunststofftüte befreit, muss zunächst der dicke Kabelbinder, der als Transportsicherung eingesetzt wird, durchschnitten werden. Im Anschluss kann von der Rückseite aus der Kinderfahrradanhänger aufgeklappt werden. Beim ersten Mal geht das noch etwas schwer von der Hand, bereits bei der zweiten Anwendung fällt es deutlich leichter. Der Hintergrund: Der Bezug kann bei der Fertigung verrutschen oder nicht perfekt sitzen und bewegt sich erst beim ersten Aufklappen in die richtige Position.

Ist der Rahmen fest eingerastet, müssen die links und rechts auf Höhe der Schultern der Kinder angebrachten Metallstreben befestigt werden. Hierzu müssen die im Auslieferzustand losen Streben in den Schlitz hinter dem Knickgelenk gezogen werden. Im Anschluss werden die Räder auf die Achse gesteckt, wobei auf die korrekte Ausrichtung gegenüber der Radnabe geachtet werden muss. Drei Nasen müssen hier zwischen Laufradnabe und Hängernabe mit Feststellbremse zur Deckung gebracht werden. Qeridoo sieht hierfür drei Markierungen im Kunststoff vor. Leicht klickend rastet das Rad ein.

Um den Aufbau fertigzustellen, müssen noch die Radabweiser unten links und rechts sowie die Sturzpuffer inklusive Reflektoren oben links und rechts montiert werden. Diese Schutzelemente müssen laut Montageanleitung nur auf die vormontierten Schienen aufgeschoben werden.

Die Montage der Deichsel am Qeridoo Kidgoo beendet den Aufbauvorgang. Hierzu muss die Deichsel links unten in die dafür vorgesehene Führung geschoben werden. Bevor der hintere Sicherungsbolzen einrasten kann, muss der vordere Bolzen über einen Knopf eingedrückt werden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Aufbau des Qeridoo Kidgoo 1

Zusammenfalten: Platzsparend und praktisch

Das Zusammenfalten erfolgt in umgekehrter Reihenfolge. Praktisch ist, dass selbst die montierte Babyschale beim Einfalten montiert bleiben kann. Dann kann jedoch nicht das minimale Packmaß erreicht werden. Das liegt nach unserer Messung bei 98 x 61 x 40 cm (Länge x Breite x Höhe), womit der Qeridoo Kidgoo den Kofferraum eines VW Golf fast vollständig ausfüllt. Typischerweise werden die Laufräder beim Einfalten in den Anhänger gelegt. Qeridoo liefert hierfür praktische Laufradüberzüge mit. Unsere Empfehlung wäre jedoch, die Laufräder nicht im Anhänger unterzubringen.

Fahrverhalten im Gelände: Test auf Mountainbike-Trails

Über den eigentlichen Alltagseinsatz am Fahrrad hinaus haben wir intensiv getestet, wie gut der Qeridoo Kidgoo 1 für den sportlichen Mountainbike-Einsatz geeignet ist. Hierfür haben wir ihn auf einer definierten Testrunde in leicht und schwer beladenem Zustand gefahren und die auftretenden Beschleunigungen gemessen.

Federungssystem: Blattfedern und Gummielemente

Der Qeridoo Kidgoo-Kinderfahrradanhänger setzt auf eine Kombination aus Blattfedern und Schaumstoffelementen. Die Blattfeder ist zweiteilig ausgeführt, sodass über eine verschiebbare Klemme die Federrate entsprechend der Beladung angepasst werden kann. Je näher die Klemme an der Hinterachse positioniert ist, desto härter ist die Blattfeder. Verschiebt man die Klemme nach vorne in Richtung Fahrrad, so werden die beiden Federstähle entkoppelt und die Feder wird weicher.

Zur Verstellung der Klemme muss eine Schraube mit Rändel unter der Blattfeder gelöst werden. Mit etwas Geschick funktioniert diese Anpassung bei montierten Rädern - leichter geht sie jedoch mit demontiertem Rad von der Hand. Symbole helfen den mechanisch weniger fundierten Eltern dabei, die jeweils richtige Position zu finden.

Die Blattfederung an sich wirkt auf uns Mountainbiker häufig etwas unterkomplex. Eine dedizierte Dämpfung, um ein Aufschaukeln oder Nachschwingen des Anhängers zu reduzieren sowie Durchschläge zu verhindern, gibt es nicht. Dafür setzt Qeridoo am Kidgoo zusätzlich zur Blattfeder auf zwei Gummielemente. Beim Ausfedern sind sie hingegen wirkungslos, da sie nicht fest mit der Achse verbunden sind.

Testergebnisse im Gelände

Auf unserer Normrunde wird klar, dass die Federung sich auf unebenen Untergründen schwer tut, Ruhe ins Fahrwerk zu bringen. Hier wird das Fehlen der Zugstufendämpfung deutlich sichtbar. Im Mittel messen wir Beschleunigungen von 0,69 g und 0,62 g (leichte / schwere Beladung). Das ist im Wettbewerbsvergleich einer der höheren Werte und klar höher als bei den schwereren Zweisitzern. Bei leichter Beladung fällt auch die maximale Beschleunigung mit 6,88 g sehr hoch aus.

Kupplungssystem

Insgesamt einen akzeptablen Eindruck macht die Kupplung des Qeridoo. Sie setzt in der Anbindung auf ein...

Qeridoo Kidgoo 2022 Review - Buggy & Fahrradanhänger im Test

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