Meghan Markles Geburtsplan: Einblicke in ihre Entscheidungen und Erfahrungen

Die Wahl der Unterstützung während der Geburt

Herzogin Meghan setzte während der Geburt ihrer Kinder auf die seelische und professionelle Unterstützung durch erfahrene Geburtshelferinnen. Vor der Geburt ihrer Tochter Lilibet Diana vor drei Wochen zog die damals 39-jährige Herzogin die Hilfe von Dr. Gowri Motha hinzu. Diese war bereits bei der Geburt von Sohn Archie Mountbatten-Windsor, damals 2 Jahre alt, an ihrer Seite.

Dr. Motha, die ihre einzigartige sanfte Geburtsmethode in ihrer St. John's Wood-Klinik in London praktiziert, fühlte sich geehrt, dass Meghan sie erneut um Unterstützung bat. "Es war sehr süß von ihr - ich fühle mich geehrt", äußerte sich Motha im Interview mit dem US-Magazin "People". Die Methode von Dr. Motha zielt darauf ab, Mütter nicht nur körperlich, sondern auch emotional und mental auf die Geburt vorzubereiten.

Die Geburt von Lilibet Diana: Ort und Besonderheiten

Meghan und ihr Ehemann Prinz Harry begrüßten ihre Tochter Lilibet Diana, von ihren Eltern liebevoll "Lili" genannt, im Santa Barbara Cottage Hospital. Dieses Krankenhaus liegt nur eine kurze Autofahrt von ihrem Anwesen im kalifornischen Montecito entfernt. Das 1888 von Frauen gegründete Krankenhaus verfügt über ein hochmodernes Geburtszentrum, das einen individuellen Geburtsansatz ermöglicht.

Zu den luxuriösen Ausstattungen des Santa Barbara Cottage Hospitals gehören ein Whirlpool für Hydrotherapie und eine Terrasse mit beeindruckendem Bergblick. Während der Geburt von Lilibet wurde Meghans Pflege von Dr. Melissa Drake überwacht, während Dr. Motha telefonisch zur Seite stand. "Ich kann mit Zoom keine Babys gebären, aber ich habe ein oder zwei Geburten über Facetime und am Telefon gemacht", erklärte Dr. Motha. "Ich biete Unterstützung an - oft schon im Aufbau, ein paar Tage vor dem eigentlichen Geburtstermin."

Eine Aufnahme des Santa Barbara Cottage Hospitals mit Blick auf die umliegenden Berge

Erfahrungen und Empfehlungen nach der Geburt

"Zweitgeburten sind immer einfacher", bemerkte Dr. Motha, da die Eltern bereits Erfahrung gesammelt hätten und besser vorbereitet seien. Sie betonte die Bedeutung eines speziellen Postnatal-Programms, das sie mit indischen Traditionen verglich.

"In Indien massiert jede Mutter 40 Tage lang täglich ihren ganzen Körper. Ich rate dann in den ersten zwei Wochen nach der Geburt auf jeden Fall zu vegetarischer Ernährung, damit die Leber nach der Geburt entgiftet. Kedgeree, Reis und Mung Daal, Reiscongee und leichtes Gemüse - nichts Blähendes wie Brokkoli oder Kohl. Butternusskürbis ist gut, Spargel auch", erklärte Motha ihre Empfehlungen.

Meghan und Harry brachten ihre Tochter Lilibet Diana sehr privat zur Welt und teilten die Nachricht erst zwei Tage später mit der Öffentlichkeit.

Frühere Geburtspläne und Überlegungen für Archies Geburt

Die Berichterstattung im März 2019 deutete auf eine bevorstehende Geburt von Archies hin. Zunächst gab es Spekulationen, dass Meghan Markle, damals 37 Jahre alt, die Geburt im Lindo Wing des St. Mary's Hospitals planen könnte, eine Tradition, die von Herzogin Kate und Prinz William fortgeführt wurde. Die Lindo-Abteilung ist bekannt für ihre luxuriöse "Fünf-Sterne"-Geburtserfahrung, die mit erheblichen Kosten verbunden war.

Es wurde berichtet, dass Meghan sich gegen die traditionelle Geburt im Lindo Wing aussprach. Als Gründe wurden eine präferierte Hausgeburt in ihren eigenen vier Wänden mit Unterstützung einer Hebamme und der Wunsch, auf Schmerzmittel zu verzichten und eine natürliche Geburt anzustreben, genannt. Die Nähe zum Frogmore Cottage in Windsor wurde ebenfalls als Faktor für eine alternative Klinikwahl angeführt, wie z.B. das Frimley Park Hospital in Surrey.

Die Entscheidung, die Geburt privat zu gestalten, entsprach auch Meghans feministischen Ansichten und ihrem Wunsch, sich von der traditionellen öffentlichen Darstellung royalen Geburten zu distanzieren. Queen Elizabeth II. selbst hatte vier ihrer Kinder zu Hause zur Welt gebracht, was die Idee einer Hausgeburt im royalen Kontext nicht unüblich machte.

Eine Collage aus Bildern von Meghan Markle während ihrer Schwangerschaft mit Archie

Erwägungen zur natürlichen Geburt und alternativen Methoden

Es gab Berichte, dass Meghan Markle sich für eine natürliche Geburt interessierte, was eine vaginale Entbindung ohne Schmerzmittel wie eine PDA implizieren könnte. Ihre Mutter, Doria Ragland, die als holistisch und natürlich eingestellt beschrieben wurde, unterstützte diese Ansicht. Meghan soll sich mit Methoden wie Akupunktur zur Verbesserung der Durchblutung der Gebärmutter und Hypnobirthing beschäftigt haben.

Hypnobirthing, eine Technik, die Selbsthypnose und Entspannungsmethoden nutzt, zielt darauf ab, die Schmerzwahrnehmung während der Geburt positiv umzudeuten und die werdende Mutter auf die Empfindungen vorzubereiten. Diese Methode erfordert Training und Übung, um tiefe Entspannungszustände zu erreichen.

Unterschiede zu traditionellen royalen Geburtsritualen

Im Gegensatz zu den öffentlichen Auftritten von Herzogin Kate und Prinz William nach der Geburt ihrer Kinder, die traditionell auf den Stufen des Lindo Wing stattfanden, entschieden sich Meghan und Harry dafür, die Geburt ihres Kindes privat zu halten. Dies spiegelte ihren Wunsch wider, die ersten Momente als neue Familie in Ruhe zu erleben und die Privatsphäre ihres Kindes zu wahren.

Die Entscheidung, die Geburt privat zu gestalten, wurde als "persönliche Entscheidung" des Paares bezeichnet. Sie dankten für die guten Wünsche und kündigten an, die Neuigkeiten zu teilen, sobald sie die Möglichkeit hatten, privat als neue Familie zu feiern. Es wurde erwartet, dass sie ein Foto des Babys mit Informationen über ihren eigenen Instagram-Kanal veröffentlichen würden.

Prinz Harry freut sich über die Geburt seines Sohnes

Die Wahl des Geburtsortes und der Methoden unterschied sich deutlich von den Gepflogenheiten früherer Generationen. Während Prinzessin Anne, Prinzessin Diana und Herzogin Kate ihre Kinder im Lindo Wing zur Welt brachten, wählten Meghan und Harry alternative Wege. Berichte deuteten darauf hin, dass Meghan eine Hausgeburt in Frogmore Cottage in Windsor in Erwägung zog, was eine Rückkehr zur traditionellen Praxis von Königin Elizabeth II. darstellt, die alle ihre Kinder zu Hause gebar.

Die Entscheidung, die Geburt privat zu halten, wurde von einigen als Bruch mit der Tradition angesehen, während andere dies als eine Rückkehr zu älteren royalen Gepflogenheiten interpretierten. Die öffentliche Präsentation des Babys nach der Geburt, wie sie bei anderen royalen Geburten üblich war, fand nicht statt. Stattdessen entschieden sich Harry und Meghan, die ersten beiden Tage nach der Geburt für sich zu nutzen, bevor sie ihr Kind der Öffentlichkeit vorstellten.

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