Babydream Beruhigungssauger Anatomisch Kaufen: Ein Leitfaden für Eltern

Die Auswahl des richtigen Schnullers für Ihr Baby ist eine wichtige Entscheidung, die viele Eltern vor Herausforderungen stellt. Im aktuellen Schnuller-Test von ÖKO-TEST wurden 12 Silikonschnuller auf Herz und Nieren geprüft. Dieser Artikel beleuchtet, worauf Eltern beim Kauf eines Schnullers achten sollten, ab wann ein Schnuller gegeben werden kann und ob Schnuller schlecht für die Zähne sind.

Worauf Eltern beim Kauf eines Schnullers achten sollten

Beim Kauf eines Schnullers gibt es mehrere entscheidende Kriterien, die Eltern berücksichtigen sollten, um die Gesundheit und das Wohlbefinden ihres Babys zu gewährleisten. Der Schnuller sollte nicht nur beruhigend wirken, sondern auch sicher und schadstofffrei sein.

Material und Form

Es gibt Schnuller aus Silikon und aus Latex beziehungsweise Kautschuk. Silikon ist geschmacksneutral, sehr hitzebeständig und langlebig. Latex ist weicher und elastischer, allerdings können Schnuller aus Latex bei einigen Babys Allergien auslösen. Anatomisch geformte Schnuller mit flachem Saugteil eignen sich am besten, da sie die natürliche Kieferentwicklung unterstützen sollen.

Schadstofffreiheit und Größe

Wählen Sie am besten ein Exemplar, dessen Schadstofffreiheit bereits belegt ist, beispielsweise durch Tests wie die von ÖKO-TEST. Achten Sie darauf, dass der Schnuller zum Alter Ihres Babys passt und nicht zu groß ist. Schnuller gibt es in unterschiedlichen Größen, um eine optimale Passform zu gewährleisten.

Kosten und Langlebigkeit

Schnuller sind keine einmalige Anschaffung; Eltern müssen in den kommenden Jahren voraussichtlich noch viele kaufen. Laut Herstellerangaben sollten Schnuller rund alle 2 Monate ausgetauscht werden. Da auch günstige Schnuller im Test gut abgeschnitten haben, lohnt es sich, zunächst preiswertere Modelle auszuprobieren.

Schema zur Auswahl des richtigen Schnullers unter Berücksichtigung von Material, Form, Schadstofffreiheit und Größe

Ab wann kann ich meinem Baby einen Schnuller geben?

Ein Schnuller kann im Alltag eine große Entlastung sein, da Nuckeln beruhigt und Babys mit einem ausgeprägten Saugreflex zur Welt kommen. Viele Eltern fragen sich jedoch, wann der beste Zeitpunkt ist, um einen Schnuller anzubieten. Bei stillenden Müttern dauert es in der Regel 4-6 Wochen, bis sich das Stillen eingespielt hat. Wenn dies der Fall ist, kann der Schnuller eingeführt werden, weil es in der Regel nicht mehr zu der sogenannten Saugverwirrung kommt. Wenn Ihr Baby Fläschchen mit Pre-Nahrung bekommt, spricht also nichts dagegen, schon früher mit der Einführung zu beginnen.

Sind Schnuller schlecht für die Zähne?

Die Frage, ob Schnuller schlecht für die Zähne sind, beschäftigt viele Eltern. ÖKO-TEST betont, dass auch kiefergerechte Schnuller Fremdkörper sind, die die Stellung der Zähne verändern können. Bis zu einem Alter von drei Jahren sei dies jedoch überwiegend nur vorübergehend. Es ist wichtig, den Schnullergebrauch zu beobachten und bei Bedarf das Schnullerabgewöhnen zu unterstützen, beispielsweise mit Hilfe der „Schnullerfee“.

Wichtige Hinweise zum Schnullerkonsum:

  • Der Schnuller sollte nie mit Honig, Sirup oder Zucker bestrichen oder bestreut werden.
  • Wenn Kinder von sich aus weniger Interesse zeigen und der angeborene Saugreflex abnimmt, darf der Schnuller wieder weggelegt werden.
  • Schnuller sollten nur an Schnullerketten befestigt werden, die der Norm für Schnullerbänder (EN 12586) entsprechen, um Strangulationsgefahren zu vermeiden.
  • Überprüfen Sie Schnuller vor jedem Gebrauch auf Beschädigungen wie Löcher oder Risse.
  • Es ist nicht notwendig, dass der Schnuller mit dem Kind „mitwächst“; die kleinste Größe kann auch bei älteren Kindern verwendet werden, um den Kiefer weniger zu belasten.
  • Schnuller gehören nur in den Mund Ihres Babys. Wenn ein Schnuller herunterfällt und keine Reinigungsmöglichkeit besteht, sollte er ersetzt werden, um die Übertragung von Karies und anderen Krankheiten zu vermeiden.

Schnuller für die Zahngesundheit - Kids | Welt der Wunder

Testsieger und beliebte Schnullermodelle

Im aktuellen ÖKO-TEST (Jahrbuch 2023) erhielten alle 12 getesteten Silikonschnuller die Gesamtnote „sehr gut“. Das Verbrauchermagazin untersuchte die Inhaltsstoffe, Gebrauchs- und Warnhinweise sowie die Schlag-, Stich-, Reiß- und Beißfestigkeit der Modelle.

1. MAM Original Elements Beruhigungssauger

Der kiefergerechte Beruhigungssauger Original Elements von MAM ist einer der Testsieger und erhielt die Gesamtnote „sehr gut“. Er überzeugte auch in der Praxisprüfung hinsichtlich seiner Festigkeit. Der Sauger ist in verschiedenen Größen für die Altersstufen 0-6 Monate und 6-16 Monate erhältlich. Große Luftlöcher und Noppen an der Innenseite machen ihn laut Hersteller besonders hautfreundlich. Die Saugakzeptanz liegt bei 94 Prozent, basierend auf einer Marktforschung mit fast 1500 Babys.

  • Form: symmetrisch
  • Material: Silikon und Polypropylen
  • Altersempfehlung: 6-16 Monate
  • Besonderheiten: ohne Weichmacher, besonders zahnfreundlich, kochfest, klimaneutral, BPA-frei, hautfreundlich dank Luftlöcher.
  • Sterilisation: in 3 Minuten in der mitgelieferten Sterilisier-Box.

Eltern loben besonders die durchdachte, stillfreundliche und natürliche Form sowie die praktische Sterilisier-Box.

2. Bibs Supreme Schnuller

Der in Dänemark designte und produzierte Bibs Supreme Schnuller erreichte ebenfalls ein sehr gutes Gesamtergebnis im ÖKO-TEST. Der Hersteller wirbt damit, dass der Bibs Supreme das sogenannte Schnullergebiss verhindern kann, da der Ventilschnuller flach gedrückt werden kann, was Druck auf Gaumen und Zahnfleisch verringert. Das symmetrische Design verhindert ein Verstecken des Schnullers. Große Luftlöcher sorgen für Belüftung und schonen die empfindliche Babyhaut. Er ist in zwei Größen erhältlich: ab 0 Monaten und ab 6 Monaten.

Eltern schätzen die schönen, schlichten Designs und die hohe Qualität der Beruhigungsschnuller.

3. Nuby Flex Beruhigungssauger

Der Nuby Flex Beruhigungssauger ist das einzige Modell im Test mit einem kirschförmigen Sauger. Diese Form kann eine gute Alternative sein, wenn symmetrische Sauger nicht angenommen werden. Der Sauger erhielt durchweg sehr gute Bewertungen von ÖKO-TEST, bestand die Praxisprüfung und punktete mit schadstofffreien Inhaltsstoffen. Laut Hersteller soll der Sauger die natürliche Saugbewegung der Mutterbrust imitieren. Silikonnoppen am Hals des Schnullers massieren das Zahnfleisch und können beim Zahnen helfen.

Insbesondere Eltern von Stillkindern berichten von guter Annahme, nachdem andere Modelle abgelehnt wurden. Manche Eltern kritisieren jedoch eine erhöhte Spuckebildung.

4. NUK Genius Color Naturkautschuk-Schnuller

Der NUK Genius Schnuller aus Naturkautschuk wurde im aktuellen ÖKO-TEST nicht separat als Latex-Schnuller getestet, bietet aber die Vorteile eines elastischen Materials, das sich flexibel dem Mund anpasst. Die weiche Textur erinnert stärker an eine echte Brustwarze. Latex als Naturprodukt ist zudem besser biologisch abbaubar. Bei Latexallergien ist jedoch ein Silikonschnuller empfehlenswerter.

Der NUK Genius Schnuller verfügt über einen extra dünnen und schmalen Saugerhals, um den Kiefer zu schonen. Die Unterseite ist glatt und gewölbt, um die natürliche Saugbewegung zu unterstützen. Er ist in vier Saugergrößen für Babys von 0 bis 36 Monaten erhältlich. Die mitgelieferte Schnullerbox kann zum Transport und zur Sterilisation in der Mikrowelle genutzt werden.

Eltern beschreiben den Schnuller als robust und schätzen die mitgelieferte Sterilisationsbox.

Pflege und Hygiene von Schnullern

Die regelmäßige Reinigung von Schnullern ist essenziell für die Gesundheit des Babys. Wenn Ihr Baby vier Monate oder jünger ist, wird empfohlen, Schnuller täglich auszukochen oder zu sterilisieren. Ab einem Alter von 5 Monaten reicht es, den Schnuller zweimal wöchentlich auszukochen, und ab etwa einem halben Jahr genügt eine wöchentliche Reinigung. Neue Schnuller sollten vor dem ersten Gebrauch immer sterilisiert werden.

Infografik zur regelmäßigen Reinigung und Sterilisation von Babyschnullern je nach Alter

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